Flugverbotszone, Luftangriffe und andere "erforderliche Maßnahmen" zum Schutz von Zivilisten: Der Uno-Sicherheitsrat hat massive militärische Aktionen gegen Libyen beschlossen. Eine richtige Entscheidung?
Erstens ist die "Warum-Frage-Kette" ein Merkmal kleiner Kinder. Am besten,Sie schreiben Ihre Antworten selbst auf, und gehen zum Generalsekretär der UN, um ihn islamologisch zu belehren.
Zweitens: mit der Kreuzritter-Anschuldigung kommen Sie
mindestens 700 jahre zu spät - die adäqaten islamistischen Regeln, z.B. der Gewaltmissionierung, der Sharia und der Demütigung von Frauen, sind dagen aktuelle islamistische Gegenwart. Das ist der feine Unterschied.
Wer von Ihrer Seite "grüßen läßt", wissen wir, z.B. das generalstabsmäßig geplante konspirative Netzwerk, die Standorte von Moscheen verbindend, die islamistische Geheimdienstzentrale in München-Freising...
Und davon 1,8 Millionen auf nur 250 km².
Das heißt dort wwohnen pro km² nur 3600 Panzer und 3600 Flugzeuge.
Zusammen also nur 7200 pro km².
In Berlin sind es aber 3800 Panzer und Flugzeuge pro km² und in München ca. 4200.
Es ist also gar nicht möglich in Tripolis Panzer oder Flugzeuge zu treffen - noch dazu unsere entwickelten Raketen/Bomben ja bis in den letzten Splitter genau zwischen guten und bösen Panzern unterscheiden können.
Die sogenannte No-Fly-Zone stellt sich schon jetzt als ziemlich stumpfes Schwert heraus. Zwar war klar, dass auch alle möglichen anderen Ziele als die militärisch dazugehörenden Flugfelder und Luftabwehrstellungen bombardiert werden würden, z.B. Panzerverbände, regierungstreue Ziele in Tripolis etc.
Aber letztendlich muss diese Rebellion am Boden entschieden werden. Das gibt das UN-Mandat aber nicht her. Dazu fehlt es den Aufständischen sowohl an Masse, Material als auch an guter Organisation.
Wenn Gaddafi mit seinem Söldnerheer durchkommt oder zumindest den Konflikt in die Länge ziehen kann, ist die Zeit leider auf seiner Seite.
Gaddafi hat eindeutig verlautbaren lassen, dass er schwer enttäuscht von dem Umgang seiner westlichen Freunde mit ihm ist und in Zukunft sich eher Richtung Osten orientieren wird. "Keine westlichen Ölfirmen bekommen noch ein Tropfen lybisches Öl". Ist ja auch nicht so, dass der Westen (Frankreich) nicht auch von Gaddafis Öl profitiert hat. Darum auch anfangs die zögerliche Haltung gegenüber dem alten "Freund". Jetzt hat man sich weit aus dem Fenster gelehnt und muss Gadaffi aus eigenem Interesse aus dem Weg schaffen. Darum wird aus der Überwachung einer Flugverbotszone auch offensiv militärisches Handeln der NATO.
Stimmt. Aber urteilen bewahrt eben auch nicht vor Fehlurteilen. Der Beweis: Die Entscheidungen der westlichen Allianz.
Libyen hat den höchsten Eintrag Afrikas im Human Development Index (lt. UN).
Ganz Afrika ist bedeckt mit Unrechtsregimen, Scheindemokratien & ethnischer Barbarei.
Und wir aber sollen unbekannte, behauptetermaßen demokratiefreudnliche "Rebellen" mit unbekannten Zielen unterstützen. Zufällig in einem Land das reich an Öl und Dollar-Mrd. Gaddafis ist. Nebenbei wird wieder gleichzeitig ein ungeheurer Kriegswaffenbedarf erzeugt der die Militärindustrie erneut reich mit Steuergeld beschenkt.
Entschuldigung. Aber anstatt einmal 150 wahre humanistische Krisenherde zu entschärfen geschieht dies gerade dort.
Die beste Tarnung von Imperialismus scheint wohl diesen offen auszuleben und jede Wahrheit als Verschwörung darzustellen?
Völligst lächerlich, wer noch an dieses Demokratie-Blabla glaubt.
Die Aussage ist außerdem bizarr. Denn sie impliziert das, was immer bestritten wird: Dass die Aufständischen keine "Zivilisten", keine legitimen Repräsentanten des "Volkes" sind, denen die UN hilft, weil sie zu schwach sind gegen den Tyrannen Gaddafi, sondern dass es Kämpfer im Krieg sind; wenn das aber so ist, dann ist die UN-Resolution absurd, da sie ja gerade die Zivilbevölkerung aka Aufständische vor dem Tyrannen Gaddafi schützen soll.