Forum: Politik
Was läuft falsch in der deutschen Integrationspolitik?
Deutschland jubelt über seine Multikulti-Mannschaft - aber viele Migranten brechen die Schule ab, brauchen ewig um einen Job zu finden und leiden unter Krankheiten. Der Regierungsbericht zur "Lage von Ausländern" offenbart die Mängel der Integrationspolitik. Was läuft falsch in der deutschen Integrationspolitik?
- #1410 11.09.2010 16:41 von
- #1411 11.09.2010 17:06 von
Was läuft falsch?
Na das es NIE eine Integrationspolitik gab, sondern Verdrängen, Leugnen, Lügen - und wo man hätte Einfluss nehmen können (z. B. Wohnungspolitik), da hat man dann Ghettobildungen mit begünstigt.
Jahrzehntelang hieß es bei der Cdu, weil man kein Geld ausgeben, sondern nur einnehmen wollte: Deutschland ist kein Einwanderungsland / jenseits jeder Realität.
Die Rechnungen kommen spät, aber sie kommen.
In den 80zigern sah es ja auch besser aus irgendwie mit MultiKulti, Integration, aber das haben viele engagierte Menschen zu verantworten und nicht die faule Aussitzpolitik a la Kohl und Merkel.
Man ließ diese Menschen jedoch alleine mit den vielen und großen Aufgaben statt ihnen zu helfen und sie zu fördern. Genauso auch wie viele Lehrer, die dann die gesamten Probleme, die sich angestaut haben, irgendwie bewältigen sollen. - #1412 11.09.2010 17:33 von
Es wird Zeit, dass die, die wirklich die Werte der FDGO vertreten, wieder die Oberhand in der Debatte erhalten.[/QUOTE]
Genau so ist es, die Menschen unseres Landes, die die Werte unserer FDGO vertreten, als da sind: Gleichberechtigung der Frau, Gesetzestreue, Recht auf freie Meinungsäusserung, Verteidigung unseres Rechtsraumes gegen immer weitere Ausbreitung rechtsfreier Räume im Umfeld der Parallelgesellschaften, etc, die sollen darauf achten und in der Debatte die Oberhand bekommen, damit unser Land nicht systematisch unterwandert wird. - #1413 11.09.2010 19:29 von
Staunen
Falsch an der deutschen Integrationspolitik ist einfach, dass es lange Jahre keine solche gab. Auch das Wort selbst gibt es noch nicht lange. In den 60-er und 70-er Jahren hat die deutsche Politik im Ausland Arbeitskraefte angeworben, im Auftrag der deutschen Grossindustrie, um die Arbeitsloehne niedrig zu halten. Damals sprach man von 'Gastarbeitern'. Diese Gastarbeiter sollten hier arbeiten, und sonst nichts. Niemand hat an Gastarbeiter die Forderung gestellt sich zu integrieren. Wenn die deutsche Gesellschaft oder die deutsche Politik nun der Meinung ist, dass die nach Deutschland gekommenen Auslaender sich integrieren sollen, dann sollten erst einmal vernuenftige Vorstellungen von Integration entwickelt werden: was heisst Integration ueberhaupt ? Das ist mittlerweile ein Wort ohne Semantik, und gehoert eher der Demagogie an. Ausserdem sollten diejenigen, die vom Anwerben der Gastarbeiter am meisten profitiert haben, und die auch jetzt wieder nach Fachkraeften aus dem Ausland rufen, an den Kosten der Integration massiv beteiligt werden.
- #1414 11.09.2010 20:43 von Rockker
Es scheint mir, einiges hängt vom Augen des Betrachters ab, oder von dem Moment, von den aktuellen Geschehnissen, etc.. je nach dem...
Von Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt, in kurzer Zeit...
Während der WM, noch vor 2 Monaten, herrschte eine geradezu "Integrationseuphorie", bzw. so wurde alles dargestellt. Auf den Fan-Meilen feierten alle mit deutschen Fahnen mit, auch sehr viele Migranten. Gerade in dem Problemteil Neukölln gab es diese riesige Deutschland-Fahne, die eine libanesische Familie gehießt hat und diese Fahne von den deutschen Linksradikalen angefeindet und durchgelöchert wurde. Ich kann mich an fast tagtägliche Berichte aus dem Stadteil erinnern, vor dem Haus der Familie mit der Riesenfahne, wo auch einige Politiker sich gerne gestellt haben und Integration gelobt haben als angeblich einen Riesenerfolg.
Und die deutsche NM als solche wurde immer wieder als bestes Beispiel der angeblich so toller Integration gennant. Fast alle Politiker rühmten sich damit, wie es angeblich so toll läuft.
...Jetzt, kurz danach,...ist Katastrophenstimmung, die Integration ist völlig mißlungen. - #1415 11.09.2010 21:02 von
- #1416 11.09.2010 21:21 von
Die verhängnisvolle Rolle der Grünen in kritischer Zeit!
Das wäre noch eine zu gnädige und euphemistische Betrachtung der massenhaften Einwanderung unter fanatischer, verschlagener Fürsprache der Grünen, die merkwürdigerweise gerade momentan einen ungeheuren Zulauf von Arg-, Hoffnungs- wie Kopflosen erfahren.
Was die Grünen unter AM Fischer in dieser Angelegenheit tatsächlich trieben, geht gewiss über „Heuchelei“ weit hinaus.
Rückschauend hätte man sich für Deutschland nur wünschen können, Fischer wäre Ministrant geblieben als zum Außen-Minister Deutschlands in entscheidenden Jahren der Masseneinwanderungen zu werden. Haben die gegenseitige Blockaden der großen politischen Rivalen die Voraussetzung dafür, dass ein einst gegen die deutschen Ordnungshüter Steine werfende Protestierer eine solche verhängnisvolle Politik inszenieren und betreiben konnte?Was Fischer betrifft, ist seine Auffassung mit dem Titel seines Buches "Risiko Deutschland" wohl ebenso knapp wie treffend beschrieben. Zwar hat er - zuletzt auch im Zusammenhang mit dem Zentrum für Vertreibungen, das er, ein ungarndeutsches Flüchtlingskind, energisch ablehnt - keinen Zweifel an Deutschlands demokratischer Festigung. Aber es bleibt eben beim "Risiko", das nur durch Westbindung und europäische Integration einzuhegen sei: "Eine deutsche demokratische Linke, die diese beiden historischen Grundbedingungen der bundesrepublikanischen Politik nicht mit Klauen und Zähnen verteidigt, muß von Sinnen sein, denn sie würde nicht nur das Land, sondern auch sich selbst erneut in eine schlimme Gefahrenlage bringen." Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi "verdünnt" werden. (Hervorhebung d. a!) – Die Welt-Online, 07.02.05, “Risiko Deutschland" - Joschka Fischer in Bedrängnis - http://www.welt.de/print-welt/articl...draengnis.html
Heute schämen sich die großen Volksparteien so, dass sie einen Kritiker aus den eigenen Reihen als Sündenbock in die Wüste schickten, nur um ihr „Gesicht“ wahren, aber eigentlich weiter untätig bleiben zu können, weil der Zug ohnehin schon abgefahren und so sehr in Fahrt ist, dass der beste gute Rat nichts mehr wert ist, denn es ist inzwischen ein ein bleibendes erratisches fait accompli der gegenwärtiger Politik! - #1417 11.09.2010 22:48 von
Der große Lehrer
Tja, wer hätte vor 20 jahren denn gedacht, daß uns
die Hoffnungsträger der Nation so in die Schei..
ziehen würden. Auf das was wirklich abging hat
man doch gar nicht geachtet bzw. darüber nachgedacht.
Der Vertrauenvorschuß war fast grenzenlos. Aber es waren
nicht nur die Grünen. Vor allem auch Kohl der Aussitzer
hat viel Schuld. Über integration hat der sich keinen
Kopp gemacht, eigentlich über gar nicht. Unsere heutigen
Politiker haben sich ihre Mentalität im wesentlichen
von ihm abgeschaut. Er war der große Lehrer des Machterhalts, der Schönfärberei und des Nichtstuns.
Ceterum moneamini per Josephus Piscator:"Deutschland muss von aussen eingehegt und von innen ausgedünnt werden.“
aus Joschka Fischer: „Risiko Deutschland“ - #1418 12.09.2010 07:31 von
Liebe Forums-Teilnehmer,
bitte diskutieren Sie das Thema der Interationspolitik in unserem neuen Heft-Forum 'Soll der Staat Einwanderer zur Integration zwingen?' unter der URL
Soll der Staat Einwanderer zur Integration zwingen?
weiter.
Vielen Dank,
sysop
Die aktuellen Top-Themen



