Forum: Politik
Was läuft falsch in der deutschen Integrationspolitik?
Deutschland jubelt über seine Multikulti-Mannschaft - aber viele Migranten brechen die Schule ab, brauchen ewig um einen Job zu finden und leiden unter Krankheiten. Der Regierungsbericht zur "Lage von Ausländern" offenbart die Mängel der Integrationspolitik. Was läuft falsch in der deutschen Integrationspolitik?
- #1070 09.09.2010 04:41 von
Warum ist Integration in Deutschland so schwierig??
Weil die Diskussion und Integrationspolitik vor 50 Jahren haette starten muessen, es damals wie heute andere Priroitaeten gibt und man vor lauter Verdraengung und Angst jetzt oeffentlich erschreckt, wenn Sarrazin aus Volkes Stammtisch Munde spricht.
Weil eine erfolgreiche Integrationspolitik vor allem eine erfolgreiche nationale Bildungspolitik sein muss, diese sich jedoch im foederalen Bildungssystem groesstenteils von selbst negiert und keinen attraktiven Ministerposten fuer einen faehigen Politiker bietet.
Weil es an deutschen Spitzenpolitikern aus Einwandererfamilien mangelt.
Weil bei einer erfolgreichen Integrationspolitik alle Ministerien gemeinsam Anreize schaffen muessen, es jedoch fuer gut ausgebildete, mehrsprachige und integrationswillige Einwanderer anderswo besser laeuft.
Weil der ostanaltonische Ex-Bauer und der junge, ungebildete muslimische Mann nichts in der deutschen Gesellschaft, aber alles innerhalb der Familie ist, weil sie keine Anreize haben sich zu integrieren und stattdessen, und das ist wahrscheinlich eines der groessten Hindernisse, es zu einem Verlust ihrer Macht und Stellung innerhalb der Familie kommen wuerde. Weil es viel einfacher ist die eigene Kultur nach Deutschland zu verheiraten um den sozialen Rang zu festigen und die eigene Stellung zu erhoehen.
Weil wir die Ideen der Aufklaerung im Blut haben und diese als Basis unserer Kultur und geistigen Evolution verteidigen werden. Weil Integration ein geben und nehmen bedeutet und integrationswillige Einwanderer sich mit den Ideen der Aufklaerung und des Christentums auseinandersetzen muessen um unsere Gesellschaft zu verstehen. Vor allem aber die Frauen der Familie nicht als Statussymbole sondern als menschliche Wesen achten und dem deutschen Recht folgen.
Weil der kleinste gemeinsame Nenner und die Basis fuer jedes Verstaendniss eine gemeinsame deutsche Sprache ist.
Weil neben guter Politik Integration zu einem grossen Teil vorgelebt und ausgesessen werden muss Im guten Vertrauen auf die eigene kulturelle Staerke und der Hoffnung, dass kuenftige Generationen sich im Besten aller Kulturen assimilieren. - #1071 09.09.2010 04:44 von
Meinung
Ich bin ein Einwanderer, I ch habe mich in meinem neuen Land integriert und habe einen Universitaetsabschluss genmacht.
Ich habe eine Einheimische geheirated.
Ich bin ein Deutscher der nach Australien ausgewandert ist.
Es sind ueberall die gleichen Leute die sich nicht integrieren, auch hier. - #1072 09.09.2010 05:08 von
Geld spielt keine Rolle;--)
Zumindest in Australien weiss man auch in der Regel nicht, wieviel der Kollege verdient.
Allerdings weiss ich, dass ich mich genauso wie jeder andere auf einen Job mit ca. x Tausend Dollar pro Jahr bewerben kann, und ich werde nicht weniger bekommen, nur weil ich Deutscher (oder Grieche oder Chinese) bin.
Gruss
Peter - #1073 09.09.2010 05:27 von
der innenminister
zitat aus dem artikel:
Ob die Politik sich die Integration nicht schönrede, wird der CDU-Mann gefragt. De Maizière drückt den Rücken durch, er will jetzt mal etwas klarstellen. "Wir präsentieren hier keine Erfolgsbilanz", sagt er spitz. Aber Aufgabe politischer Führung bestehe nun einmal darin, "sachlich an Lösungen" zu arbeiten und nicht zu alarmieren.
soll politik alarmieren?
und auf welchem sektor?
rezent: golf von mexiko etc.pp.
maizière adaptiert die weiche merkel-sprache. - #1074 09.09.2010 05:35 von
nachhilfe für den autor des artikels à la schneider....
Zitat:
Während ihrer nunmehr fünf Jahre dauernden Amtszeit ist es vor allem bei gut gemeinter Symbolpolitik geblieben.
löschen: nunmehr, gut gemeinter. also:
während ihrer fünf jahre dauernden amtszeit blieb -sic- es bei symbolpolitik.
zitat:
...Statt echtem Fortschritt gibt es....
frage: was ist unechter fortschritt?
usw.usf.
schön das wort ....weilt in.
weiland weilte die ...beauftragte im auftrag, -oder.
empfehle: gottfried keller. - #1075 09.09.2010 06:23 von
- #1076 09.09.2010 06:33 von
Herr Özdemir verwechselt hier
die Begrifflichkeiten. Nicht die deutsche Gesellschaft muß sich integrieren, sondern die, die in unserer Gesellschaft aufgenommen werden wollen. Oberste Priorität ist das Erlernen und Beherrschen der Landessprache. Außerdem sollte sichgestellt sein, dass die "Betroffenen" ihren Lebensunterhalt eigenverantwortlich gewährleisten können. Das ist nicht Aufgabe der Gesellschaft bzw. des Staates. Unser Sozialsystem war nie als Auffangbecken bzw. Kuschelecke für Einwanderer gedacht.
Es geht hier um Fakten und nicht um Ängste, wie es uns die Medien und Politik glauben machen wollen. - #1077 09.09.2010 06:41 von
- #1078 09.09.2010 06:46 von
...
Jetzt hören Sie bloss auf, so einen Unfug zu verbreiten. Seit ich die VHS-Angebote bewusst lese, also seit Anfang der 90er Jahre, wurden immer vielfältige Deutschkurse angeboten, für Anfänger und Fortgeschrittene. Zielgruppe: Ausländer.
Ich kenne genügend Osteuropäer, Engländer, Amerikaner und Asiaten, die diese Angebote wahrgenommen haben. Türken haben Sie da kaum gesehen.
Wenn Sie nun behaupten, das Ausländern Deutschkurse vorenthalten wurden, dann ist das eine unverschämte Frechheit. Schämen Sie sich eigentlich nicht, solche unverfrorenen Lügen zu verbreiten?
Ich werde den Eindruck nicht los, dass Sie hier bewusst Unwahrheiten verbreiten, um schön das Bild des "hässlichen Deutschen" an die Wand zu malen. - #1079 09.09.2010 06:47 von raka
.
Nun ja, aber das kennt man als geborener Deutscher doch.
Irgendwo in einer Kleinstadt wird eine Nazi-Attacke auf einen Farbigen verübt, und schon steht das ganze Land und Volk am Pranger.
Gegendemos, Lichterketten, Besuche von hochrangigen Politikern versuchen den schlechten Eindruck wieder ein zu fangen und wegzubügeln. Es gibt dann zu recht eine große Empörung in der Öffentlichkeit und ein Bekenntnis zum Rechtsstaat.
Anders herum habe ich noch nie erlebt, dass die muslimische Gemeinschaft mal einen der ihren zu Ordnung ruft, dass sie mal selbst zur Integration aufruft, dass sie selbst mal ein Zeichen der Freundschaft an die deutsche Mehrheitsgesellschaft schickt, dass die Muslime mal Verständnis für die Sorgen und den Ärger der Deutschen (die sie ja auch selbst inzwischen sind) über Parallelgesellschaften und Intensivtäter zeigen und diese zur Ordnung rufen.
Nein, es wird von der Seite der Integrierten reflexartig alles verteidigt, was nicht in Ordnung ist, es wird gefordert und gefordert und die Schuld immer bei Deutschland gesucht. Man ist grundsätzlich mit Deutschland unzufrieden, und will mehr und mehr und mehr. Und man zeigt grundsätzlich solidarisch mit seinen Landsleuten aus der alten Heimat, egal was da gelaufen ist.
Das geht einem so langsam auf den Geist. Wo bleibt das Zeichen der Muslime, das Zeichen an uns alle, dazu gehören zu wollen, nicht Fremder in Deutschland bleiben zu wollen. Wo bleibt das laute Bekenntnis zu uns.
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