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Korea: Kann das geteilte Land von der deutschen Wiedervereinigung lernen?

Nach dem Tod von Kim Jong-Il steht der Konflikt zwischen Süd- und Nordkorea vor einer ungewissen Zukunft. Können die beiden Länder aus der Geschichte der deutschen Wiedervereinigung lernen?
  1. #10

    Keine Nachkommen

    Zitat von rainer_daeschler Beitrag anzeigen
    Doch, man legt ihn ein mit rotem Pfeffer und nennt ihn Kimtchi. Falls Sie jedoch den "Schwarzkohl" in seiner deutschen Ausprägung meinen, so haben Sie Recht. Den Fehler einer Express-Wiedervereinigung zur eiligen Schaffung historischer Momente wird man auf jeden Fall vermeiden.
    man hätte behutsamer vorgehen können, klar! Allerdings hat Honecker keinen wohlgeratenen Sohn,dem man den sanften Übergang hätte zutrauen können. So hat halt der Helmut seines Amtes gewaltet! Und ist flugs in die Geschichte eingegangen, findet er;-)
  2. #11

    ich stelle mal dazu eine ketzerische Frage:
    Welcher deutsche Bürger weiss genau über die politische Lebensweise der Koreaner bescheid?
    Und nun umgekehrt, welcher koreanische Bürger weiss über die politischen Gegebenheiten der Bundesbürger bescheid.
    Es mag in beiden Fällen sicher einige versierte Bürger geben, die einen erweiterten Kenntnisstand haben, aber den meisten geht es sicher wie mir:
    Ich weiss darüber nichts und dass auch nur aus den Medien.

    Mir sind trauernde und weinende Massen fremd und ich finde Personenkult scheusslich, es sei denn, es handelt sich um Diana, Königin Elisabeth und gleichwertige Personen.

    Da sind Massen- Tränen vor Rührung völlig verständlich, oder eine 24 Stunden Wartezeit, um sich in ein Kondolenzbuch für einen hervorragenden Politiker einzutragen, den man nie persönlich getroffen hat, auch für deutsche Bürger.

    Mit einfachen Worten, die betrachteten Völker und nur die, müssen nicht, sondern können aus ihrer ureigenen Umgebung und Geschichte das für sie Beste herausfiltern, alles andere wäre vermessen.
  3. #12

    Zitat von rainer_daeschler Beitrag anzeigen
    Den Fehler einer Express-Wiedervereinigung zur eiligen Schaffung historischer Momente wird man auf jeden Fall vermeiden.
    Die Wiedervereinigung Deutschlands leitete W. Brandt ein mit einer allmählichen Verbesserung der menschlichen Beziehungen, die friedliche Maueröffnung leitete die Wende 89/90 und ein Jahr intensive wirtschaftliche Zusammenführung ein, und die Anpassung Ost an West dauern nun schon 21 Jahre. Das ist wahrlich keine "Express"-Wiedervereinigung. Und so etwas ist in Korea nicht zu bemerken. - Hoffentlich nimmt man sich nicht Vietnam zum Vorbild....
  4. #13

    Zitat von ray4912 Beitrag anzeigen
    man hätte behutsamer vorgehen können, klar! Allerdings hat Honecker keinen wohlgeratenen Sohn,dem man den sanften Übergang hätte zutrauen können. So hat halt der Helmut seines Amtes gewaltet! Und ist flugs in die Geschichte eingegangen, findet er;-)
    Dieser "wohlgeratene Sohn" in D-Ost hieß für ein paar Monate Hans Modrow, der überließ die Macht demokratisch an L. deMaiziere für ein weiteres halbes Jahr. Diese Vergleiche hinken und bringen Korea nichts.
  5. #14

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Der Schlüssel zur Annäherung beider Staaten liegt in Peking.
    ... und den USA.
    Wirtschaftlich nähern sich die beiden Großmächte immer mehr an, dadurch besteht die Chance, dass sie auch ihre ideologischen Grabenkämpfe beenden. Danach gibt es keinen vernünftigen Grund mehr, die Trennung Koreas aufrecht zu erhalten.
  6. #15

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Der Schlüssel zur Annäherung beider Staaten liegt in Peking.
    Mag dort einer liegen; ob aber die Chinesen oder auch die Amerikaner diesen Schlüssel betätigen können, um Nord-K. und Süd-K. zusammenbringen zu können, ist zu bezweifeln. Dieses "Aufschließen" müssen die Koreaner selber machen, denn ihre Grenze bewachen weder die USA noch China, sondern allein Koreaner.
  7. #16

    Modrow war ein nichts....

    Zitat von Berg Beitrag anzeigen
    Dieser "wohlgeratene Sohn" in D-Ost hieß für ein paar Monate Hans Modrow, der überließ die Macht demokratisch an L. deMaiziere für ein weiteres halbes Jahr. Diese Vergleiche hinken und bringen Korea nichts.
    Was hat denn Modrow damals noch bewegt?

    Nichts mehr, er war nur ein geduldeter Zuschauer während andere schon die Modalitäten der ersten freien Wahl festgelegt haben, und in den Hinterzimmern die Einigung vorbereitet haben.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  8. #17

    Zitat von Berg Beitrag anzeigen
    denn ihre Grenze bewachen weder die USA noch China, sondern allein Koreaner.
    Na Berg wer steht am 38 Breitengrad? ( die 50€ Frage )

    Nehmen Sie den Telefonjoker!
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  9. #18

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Na Berg wer steht am 38 Breitengrad? ( die 50€ Frage )
    Nach meinen Recherchen stehen sich dort keine amerikanischen und chinesischen Militärs gegenüber.
  10. #19

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Was hat denn Modrow damals noch bewegt?

    Nichts mehr, er war nur ein geduldeter Zuschauer während andere schon die Modalitäten der ersten freien Wahl festgelegt haben, und in den Hinterzimmern die Einigung vorbereitet haben.
    "Bewegt"? Die Frage ist bezüglich Korea unerheblich. Ein Jahr war Zeit zwischen Maueröffnung und Wiedervereinigung, und diese Zeit überbrückten Modrow und deMaiziere. Und davon ist in Korea nichts zu sehen.


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