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Korea: Kann das geteilte Land von der deutschen Wiedervereinigung lernen?

Nach dem Tod von Kim Jong-Il steht der Konflikt zwischen Süd- und Nordkorea vor einer ungewissen Zukunft. Können die beiden Länder aus der Geschichte der deutschen Wiedervereinigung lernen?
  1. #90

    Korea:Kann das geteilte Land von der deutschen Wiedervereinigung lernen?

    Zitat von Berg Beitrag anzeigen
    Bevor über eine Wiedervereinigung Koreas spekuliert wird, müssten die Koreaner zunächst lernen, sich wieder als ein Volk zu begreifen. Deutschland hatte trotz Einbindung beider Staaten in befeindete Militärpakte mindestens ab W. Brandt die Gemeinsamkeiten gehegt und ausgebaut und den jeweiligen "Großen Bruder" davon abhalten können, an der innerdeutschen Grenze loszuschlagen. Der Zusammenstoß NATO - Warschauer Pakt blieb aus. Sondern Ost- und Westdeutsche gingen 1989 nach der Maueröffnung lachend zusammen und standen sich nicht in einem Bruderkrieg gegenüber.
    Was schreiben Sie denn? Wie sollen denn 2 Länder das lernen? Und, nicht W.Brandt hat die Gemeinsamkeiten gehegt und gepflegt -ich glaube ich lese nicht richtig- es waren die Menschen selbst, die sich nicht auseinanderbringen ließen.
    Ob es sich um die Berliner handelte oder geteilte Dörfer und sogar Häuser - entlang der Grenze oder um sogar Grenzpolizisten West, die Grenzpolizisten Ost - Kleinigkeiten über den Zaun warfen.
    Zwischen uns war "Gott sei Dank" kein Urwald und die sadistischen Handlungen, die von Nord-Korea an den eigenen Landsleuten begangen wurden, sind hier auch nicht - auch nicht in der DDR -passiert. Oder sind arme Urwaldbauer mit hochschwangerer Frau gepfählt worden? Oder hat man jemanden die Finger- und Zehennägel rausgerissen und andere sadistische Greueltaten.
    Und gefreut haben sich die Menschen , die frei sein wollten und zusammen, aber es gab auch genug, die sich nicht gefreut haben , seien es 1000 %tige Kommunisten oder im Westen die Leute, die nciht teilen wollten. Aber so ist das mit einem Volk eben. Es gibt immer sone und solche.
  2. #91

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Was schreiben Sie denn? Wie sollen denn 2 Länder das lernen? Und, nicht W.Brandt hat die Gemeinsamkeiten gehegt und gepflegt -ich glaube ich lese nicht richtig- es waren die Menschen selbst, die sich nicht auseinanderbringen ließen.
    Ob es sich um ......
    Na Und? Sie illustrieren meinen Beitrag! Denn: kann nun Korea von Deutschland lernen? Ich sage: Ja! Korea muss sogar von den Deutschen lernen! Von den deutschen Grenzpolizisten, den Deutschen beiderseits der Mauer, von Politikern wie W. Brandt. Dort sind die Koreaner nämlich noch gar nicht angekommen!
  3. #92

    Korea:Kann das geteilte von der deutschen Wiedervereinigung lernen?

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Na Und? Sie illustrieren meinen Beitrag! Denn: kann nun Korea von Deutschland lernen? Ich sage: Ja! Korea muss sogar von den Deutschen lernen! Von den deutschen Grenzpolizisten, den Deutschen beiderseits der Mauer, von Politikern wie W. Brandt. Dort sind die Koreaner nämlich noch gar nicht angekommen!
    Nun, von Willy Brandt wird hoffentlich niemand etwas lernen wollen.
    Weder unter diversen Falschnamen antreten noch den Whisky in der hohen Dosis zu inhalieren und auch nicht im Ehefrau betrügen oder der der Kindererziehung und natürlich auch nicht im "Widerstand" gegen die Schwächsten vorzugehen - ich bevorzuge die Art des direkten Widerstandes und keinesfalls Messerstechereien, Falschnamen und Munitionsaustauschungen bei den jungen Soldaten in den Zügen.
    Das ist ja wirklich "mutig".
    Auch die Schulden, die Brandt zu Lasten und auf Kosten der Allgemeinheit gemacht hat, sind keine Leistung und Stasi-Spione zieht sich auch nicht jeder an der Brust.
  4. #93

    Zitat von kleiner-moritz Beitrag anzeigen
    Eine typisch weltfremde Frage aus der links-grünen Träumerecke:
    Nord- und Südkorea haben im Gegensatz zu Ost- und Westdeutschland nicht mehr als die fünf Buchstaben k, o, r, e und a gemein!
    Wie kann man nur so dämliches Zeug fragen, wenn man doch wissen muss,.....
    Mit dem kleinen Unterschied, dass Urwaldindianer nicht mit Atombomben rumspielen...
    Aber ansonsten haben Sie sicher nicht unrecht. Nordkorea ist wesentlich abgeschotteter als es die DDR jemals war.
    Und auch wenn die SED-Diktatur eine Diktatur zu viel war, war sie im Vergleich zu Nordkorea doch vergleichsweise wischi-waschi. So weit man das von außen überhaupt beurteilen kann, scheint Nordkorea wesentlich näher an "1984" zu reichen, als es die DDR, bei aller Anstrenung, jemals geschafft hat.

    Wenn man nun bedenkt, welche tiefgreifenden Spuren die DDR-Gehirnwäsche-"light" (bitte nur in Relation zu NK als solche zu verstehen) bei einigen Menschen hinterlassen hat, wäre meine Schlussfolgerung, dass Südkorea viel, viel vorsichtiger mit einer Wiedervereinigung umgehen müsste, als es damals die BRD gemacht hat.
    "Wir Wessis" sind damals mindestens ebenso naiv an die Sache rangegangen, wie viele DDR-Bürger.
    Resultat waren und sind - neben finanziellen Kosten und ner ganzen Menge versenkter Gelder - eine überproportionale Menge ehem. DDR-Bürger, die Demokratie als Herrschaft des Mobs sehen und entsprechend wählen.
  5. #94

    das mit dem Mob , ist zu hart oder sogar falsch

    Zitat von peter_1974 Beitrag anzeigen
    Resultat waren und sind - neben finanziellen Kosten und ner ganzen Menge versenkter Gelder - eine überproportionale Menge ehem. DDR-Bürger, die Demokratie als Herrschaft des Mobs sehen und entsprechend wählen.
    Der Unernst der Wahlkampagne Ost ist letzten Endes dadurch bedingt, dass Kandidaten und Wählerschaft aneinander vorbeireden und durch keinen lebensweltlichen oder sozialen Kontakt miteinander verbunden sind.

    Im Westen gibt es eine Politikverdrossenheit, die letzten Endes produktiv wird, indem sich, wenn auch mühsam, für neue soziale Gruppen politische Vertreter finden, deren Auftreten und Ausstrahlung in Resonanz mit "ihren" Wählern steht. Im Osten dagegen existiert eine prinzipielle Öl-Wasser-Scheidung zwischen "uns" und "denen da". Es fehlen die gesellschaftlichen Transmissionsriemen, die alten (Kirchen, Gewerkschaften, Rotary- und Lions-Clubs, Stammtische, Heimatvereine) ebenso wie die sich immer neu bildenden (Bürgerinitiativen, Hochschulgruppen, Lobbys). Auch nach 22 Jahren haben sich noch keine sicheren politisch-sozialen Milieus gebildet.

    Ostdeutschland hingegen ist politisches Niemandsland, über dem lähmend die Dunstglocke westdeutscher Präformation hängt.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  6. #95

    Kann man was von lernen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Tod von Kim Jong-Il steht der Konflikt zwischen Süd- und Nordkorea vor einer ungewissen Zukunft. Können die beiden Länder aus der Geschichte der deutschen Wiedervereinigung lernen?
    Meiner Meinung nach können die beiden Länder von der Deutschen Wiedervereinigung lernen sich besser nicht wieder zu vereinen. Man kann sich ja untereinander helfen und trotzdem in verschiedenen "Wohnungen" leben. Die Koreaner sehen das, denke ich, mittlerweile ähnlich.
  7. #96

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Der Unernst der Wahlkampagne Ost ist letzten Endes dadurch bedingt, dass Kandidaten und Wählerschaft aneinander vorbeireden und durch keinen lebensweltlichen oder sozialen Kontakt miteinander verbunden sind.

    Im Westen gibt es eine Politikverdrossenheit, die letzten Endes produktiv wird, indem sich, wenn auch mühsam, für neue soziale Gruppen politische Vertreter finden, deren Auftreten und Ausstrahlung in Resonanz mit "ihren" Wählern steht. Im Osten dagegen existiert eine prinzipielle Öl-Wasser-Scheidung zwischen "uns" und "denen da". Es fehlen die gesellschaftlichen Transmissionsriemen, die alten (Kirchen, Gewerkschaften, Rotary- und Lions-Clubs, Stammtische, Heimatvereine) ebenso wie die sich immer neu bildenden (Bürgerinitiativen, Hochschulgruppen, Lobbys). Auch nach 22 Jahren haben sich noch keine sicheren politisch-sozialen Milieus gebildet.

    Ostdeutschland hingegen ist politisches Niemandsland, über dem lähmend die Dunstglocke westdeutscher Präformation hängt.
    Ich halte das nicht für zu hart, oder gar falsch. Aber wenn ich Ihre Argumentation richtig verstehe, liegt das an dem unterschiedlichen Menschenbild das wir haben.
    Sie gehen davon aus, das "die Wähler" verbindende Organisationen benötigen, die sie zur Meinungsbildung leiten.
    Meiner Ansicht nach ist es jedem selber überlassen, sich eine Meinung zu bilden... und dementsprechend auch diese Meinung "zu verantworten".
    Extreme Parteien nehmen ihren Wählern diese Verantwortung gerne ab, erklären sich zu Vertretern irgendwelcher schweigenden Mehrheiten.
    Für jemanden, der keine Verantwortung für eigene Entscheidungen übernehmen will - aus welchen Gründen auch immer - für den ist so eine Sichtweise natürlich sehr bequem. Oft werden lustige, kleine Feinbilder gemalt, die dann an allem Schuld sind und es wird versprochen: sobald wir erstmal an der Macht sind, können wir nach Lust und Laune gegen diese Feindbilder vorgehen.
    Also: Herrschaft des Mobs.

    In DE haben wir eine solche Einstellung bei weitem nicht ausschließlich, aber doch überproportional häufig in der ehem. DDR.
    Gründe dafür sind sicher vielfältig, aber einer liegt mMn in der Gewohnheit. Viele Menschen haben sich, sei es aus der Kollektivismus-Denke der DDR oder von den Eltern und der Umgebung, einfach nie daran gewöhnt, selber entscheiden und dann auch die Konsequenzen zu tragen.
    Wenn das noch heute, 20 Jahre nach der Wiedervereinigung, so deutlich an Wahlergebnissen ablesbar ist, kann man sich ausmalen, welche Auswirkungen eine Wiedervereinigung auf die Menschen in Nordkorea haben müsste.
  8. #97

    Es ist Nordkoreas gutes Recht eigenständig zu sein.

    Zitat von bammy Beitrag anzeigen
    Es wäre erst mal ein Fortschritt, wenn die Nordkoreanische Bevölkerung nicht auf Lebensmittelieferungen und Spenden von Organisationen angewiesen wäre. Wenn der Staat anstatt eine verhältnismäßig riesige Armee zu unterhalten, sich mit der Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung beschäftigen würde. Aber dem geht es anscheinend nur um die Lebensqualität der Herrscherfamilie.
    Ich frage mich, ob das nicht eine Lügenpropaganda des Westens ist.
    Siehe z.B. hier:
    Berichte über Kannibalismus: Essen hungernde Nordkoreaner ihre eigenen Kinder? - Aus aller Welt - FOCUS Online - Nachrichten

    Die westlichen Eliten können es nicht ertragen, dass es abgeschottete Atommächte gibt, worauf sie keinen Einfluss ausüben.
    Das westliche Kapital will die ganze Welt kontrollieren, und ein kommunistisches Regime ist ein Dorn im Auge.
    Ich denke, das ist der Grund warum so viele Lügen erzählt werden.
    Nordkorea ist autark, und wenn das Land nichts mit anderen Staaten zu tun haben will, dann sollten wir das respektieren.
  9. #98

    Korea:Kann das geteilte Land von der detuschen Wiedervereinigung lernen?

    Zitat von Websingularität Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, ob das nicht eine Lügenpropaganda des Westens ist.
    Siehe z.B. hier:
    Berichte über Kannibalismus: Essen hungernde Nordkoreaner ihre eigenen Kinder? - Aus aller Welt - FOCUS Online - Nachrichten

    Die westlichen Eliten können es nicht ertragen, dass es abgeschottete Atommächte gibt, worauf sie keinen Einfluss ausüben.
    Das westliche Kapital will die ganze Welt kontrollieren, und ein kommunistisches Regime ist ein Dorn im Auge.
    Ich denke, das ist der Grund warum so viele Lügen erzählt werden.
    Nordkorea ist autark, und wenn das Land nichts mit anderen Staaten zu tun haben will, dann sollten wir das respektieren.
    Nordkorea kann nicht lernen! Schon die Nachrichtensprecher oder dort weilende Besucher aus anderen Ländern und deren Gesandte und der leere Inhalt des gesprochenen Wortes bzw. der Worthülsen signalisieren, dass Nordkorea ein absolut diktatorische Land kommunistischen-chinesischen Einflusses ist. Bedrückend! Da benötige ich keine Schauergeschichten, das Land ist eine Schauergeschichte. Und nicht, weil es kommunistisch ist, es ist oervers - wie die Pnom Phen -.
    So erniedrigen hätte der Kommunismus auch nicht Leute der DDR.
    Und - wir hatten keinen endlosen Dschungel zwischen uns und die paar Klamotten der Mauer haben wir ganz gut umgangen. Hüben wie damals Drüben.
  10. #99

    Lernen sollte man immer und dass

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Tod von Kim Jong-Il steht der Konflikt zwischen Süd- und Nordkorea vor einer ungewissen Zukunft. Können die beiden Länder aus der Geschichte der deutschen Wiedervereinigung lernen?
    werden die PISA Nr 1,2 oder 3 auch weiterhin.Jedoch gibt es fuer Asiaten immer nur ein Korea, welches von den USA seit etwa 1840 nicht ganz als USA Kolonie einzureihen ist und diesem US Vorhaben trotzt.
    Vermutlich gab es dieses Mal noch ein bisschen Taschengeld fuer Kim jun. von den US Arms Manufacturer,um deren Geschaefte in Asien am Leben zu halten......


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