Die Taliban gewinnen in Afghanistan zunehmend an Stärke. Die nationale wie auch die internationale Politik scheint machtlos in ihrem Kampf gegen sie zu sein; Gesprächs- oder andere Angebote werden ignoriert. Ist das Ziel der internationalen Kräfte, beim Aufbau einer funktionsfähigen Zivilgesellschaft zu helfen, überhaupt noch zu erreichen?
Gegen das unschlagbare Argument, dass es das persische Wort „talib“ (= Singular für der Schüler, Plural: Taliban) schon vor 1994 gab, habe ich nichts entgegenzuhalten.
Als „politischer“ Begriff wurde er aber erst um 1994 verwendet.
Im Zusammenhang mit AFG wird der Begriff „Taliban“ aber nicht etymologisch, sondern politisch verwendet. Somit ist die Aussage in einem Forum, das sich mit AFG befasst, die Taliban seien dort schon seit fast 35 Jahren am Werk, falsch.
OT:
Ich glaube dann an ein "Jahrtausendverbrechen", wenn Sie mir endlich sagen, wo das Ihrer Meinung nach nicht in das Pentagon gekrachte Flugzeug dann runtergekommen ist?
Solange Sie keine einigermaßen nachvollziehbare Antwort darauf geben können, bleibt es bei Verschwörungstheorien.
ach wissen sie , "irgendwelche aufgebrachte araber" oder ähnliches hat brzesinski schon 1979 als eher vernachlässigenswert empfunden , sobald sie den job für ihn erledigt hatten , sie machen es mit dieser begriffswahl nicht viel besser . dies nur als hinweis , wie einfach typisierungen ins durchaus reale abseits führen können . wir erleben das ja gerade . sie sprechen eben von jener "taliban-bewegung" , die ihnen als begriff so verkauft wurde . bleiben sie gerne dabei , ich hatte schon auf den vollkommen unzutreffenden gebrauch hingewiesen und muss es nicht ein zweites mal tun .
man kann sehr klar sagen , ab wann die "taliban" eine für den westen wahrnehmbare grösse ( und damit zu einem medial greif- und vermarktbaren begriff ) wurden . das dürfte 1994 mit der übernahme kandahars zu sehen sein . bleiben wir also schön bei der westlichen auffassung , bravo .
dass dies aber nur wenig mit der schon vorher herrschenden weltanschaulichen unterströmung zu tun hat , und mit welchen interessen sie schon seit langem von lokalen mächten promotet wurde , werden sie mir vielleicht einräumen . ich darf sie bitten die links dahingehend zu lesen .
man kann natürlich hier im forum einen lustigen streit darüber führen , wer wann wo das erste mal einen "echten" taliban gesehen hat , das führt aber , und das sehen wir ja ganz praktisch und auch kostenpflichtig , in der realität an der sache vorbei und gehört mit zu jenem unsinn auf den sich der westen seit 2001 eingelassen hat . verblüffend ist dabei , dass man bis heute nicht begreift , dass es nicht um "taliban" oder sonst einen namen geht , sondern um ein ( erst einmal wahrzunehmendes ) weltanschauliches grundprinzip , das , wenn man es nicht wahrnimmt , in verschiedenen formen und unter verschiedenen namen auftaucht , aber mangels verständnis nicht eingeordnet werden kann . aber was solls , erfinden wir halt im unverstand noch ein paar andere populäre begriffe , statt die geschichte , die dahinter steht , einmal genauer zu untersuchen .
hier im forum durfte man gerade von halbaffen lesen . das ist doch schön ......
Es geht doch vielmehr um die Frage, ob überhaupt ein Flugzeug in das Pentagon geflogen worden ist. Haben Sie schon einmal das Loch, das am Ende stehen sollte, ein nahzu rundes Loch, gesehen und angeblich ohne jede Trümmer, die auf dem Weg dorthin verloren gehen sollten. Die sollten anscheinend verglüht sein oder so ählich. Also bei den Flugzeugabstürzen, die ich bisher gesehen habe, gab es jedenfalls immer ganz viele Trümmer, nur eben im Pentagon nicht. Das ist doch allenfalls sehr merkwürdig und würde daher eher zu einer Cruise missile oder einem ähnlichen Flugobjekt passen als zu einem Passagierflugzeug.
sorry hans , es war weder belehrend noch anmassend gemeint , ich wollte nur darauf hinweisen , dass die taliban eben nicht aus dem luftleeren raum aufgetaucht sind , sondern allerhöchstens vorher mangels interesse/verständnis gar nicht auf dem schirm waren . das ist aber unser problem , und wir bezahlen gerade heftig dafür .
so kann man es auch sagen . dann sollte man jedoch schurawi zugestehen , dass er den begriff eben nicht politisch verwendet , daraus könnte sich ergeben , dass seine beobachtung zumindest teilweise richtig ist , und wir daher uns für unser unverständnis ( im logischen wie im realen sinne ) erst mal besser an die eigene nase fassen .
(1) Ich habe von "irgendwelchen Koranschülern" gesprochen um die "Taliban" vor dem ethymologischen Hintergrund des Begriffes "Taliban/Talib" abzugrenzen von Menschen, die ein Koranschule besuchen.
(2) Wenn Sie die "Wahrheit über die Taliban" kennen, dann erklären Sie die doch und stellen Sie die hier zur Diskussion. Bisher habe ich von Ihnen nur gehört: "Ihr habt ja alle gar keine Ahnung."
Da fällt mir ein: Sind Sie Peter Scholl-Latour?
Ich weiss nicht was in das Pentagon geflogen ist, evtl. wars auch eine Passagiermachine, wobei etliche Piloten sagen, dass das Flugmanöver, das unterstellt wird, kaum durchführbar ist, nicht mal vom besten der besten Piloten.
Ich gehöre auch nur zu den Leuten, die sagen, dass die offizielle Verschwörungstheorie erstunken und erlogen ist. An Alternativ-Spekulationen beteilige ich mich nicht.
Aber um auf Ihre Frage zurückzukommen:
Bei "Operation Northwoods" (durch inszenierte Terroranschläge gegen den zivilen Luft- und Schifffahrtsverkehr innerhalb der USA, für die man im Nachhinein Fidel Castro verantwortlich machen wollte, sollte ein Vorwand zur Invasion Kubas geschaffen werden)
http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods
hatte man sich bereits Gedanken darüber gemacht, wie man das mit dem Flugzeug machen könnte:
Für den Angriff und Abschuss einer zivilen Chartermaschine sah man vor, ein genaues Duplikat eines tatsächlich registrierten Zivilflugzeuges der CIA anzufertigen. Vorgesehen war hierfür der Luftwaffenstützpunkt Eglin. Das Duplikat sollte durch .....