Im Saarland zeichnet sich das bundesweit erste Dreierbündnis aus CDU, FDP und Grünen ab. Hat das Jamaika-Bündnis im deutschen Parteiensystem auch über die Landesgrenzen hinweg eine Zukunft?
Glückwunsch an die Grünen! Anstelle der bequemen Lösung an der Seite des Selbstdarstellers Lafontaine Aufbruch zu neuen Ufern. Nicht ohne Risiko, aber 'No Risk,No Fun'. Das sollten gerade ehemalige Häuserkämpfer wissen!
das ist einfach nur Mauschelei auf dem Niveau von wer mit wem! Aber was sol´s, das Saarland ist nicht die Welt.
Mit dieser Entscheidung ist einmal mehr deutlich geworden, daß die Grünen nicht mehr dem links-alternativen Lager zuzuordnen sind, sondern aus ihr eine zweite FDP geworden ist. Die Gier nach Macht steht über den Prinzipien und Grundsätzen, die die Grünen einst vertreten haben.
Die Grünen haben in den letzten Jahren immer wieder betont, dass es ihnen eher um Inhalte als um Parteien bzgl. Koalitionen geht. Sie setzen diese Linie gerade im Saarland durch. Dass, das nicht der SPD in den Kram passen könnte ist klar, aber von solch einer Entscheidung der Grünen war auszugehen.
Es ist schon bemerkenswert, wie die Grünen jetzt im Saarland in die selbe Falle zu tappen scheinen, aus der sich die SPD nun mühsam befreien muss.
Die Linkspartei ist als fünfte Kraft in der Gesellschaft angekommen. Das zu leugnen zeugt nur von Wunschdenken. Die Fakten sind klar. Die Frage ist, wie man mit ihnen umgeht.
Wenn man die Linkspartei isoliert, dann isoliert man einen inzwischen beachtlichen Anteil der Wählerstimmen. Wenn SPD und Grüne das nicht aufbrechen, dann verhindern sie damit auf Dauer linke Koalitionen und machen sich damit politisch unglaubwürdig.
Auch darauf ist das Desaster der Sozialdemokraten zurückzuführen.
Damit werden die Grünen von einer Partei der ich über Jahre meine Stimme gegeben habe zu einer die für mich unwählbar ist.
Schade.