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Ist Helmut Schmidt immer noch ein politisches Vorbild?

Wenige Politiker genießen in Deutschland in der Welt ein so großes Ansehen wie ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt. Seine Interviews, seine Bücher und seine Äußerungen zur Tagespolitik erfahren regelmäßig ungeteilte Beachtung, aber Schmidts unerbittliche Kritik wird nicht von allen goutiert. Ist Helmut Schmidt immer noch ein politisches Vorbild?
  1. #850

    Ach Sitiwati!

    Zitat von sitiwati Beitrag anzeigen
    diese Plapperer, jetzt taucht der nächste auf, unglaublich, dass die Leute für ihr Geschwätz noch dicke Kohle bekommen!
    selbst im hohen Alter redet Schmidt nicht so viel Unsinn, wie viele Foristen hier. Wenn sie und andere ihn für senil halten, was sind dann die neuen jungen Politclowns? Ich wünschte mir, das auch Sie etwas mehr von Schmidt hätten, dann wäre für mich die Welt schon schöner! Dann könnte man ernsthaft diskutieren. KEIN anderer Politiker hat weniger Flops gebracht, war weniger wankelmütig, hat mehr Einsatz gezeigt und weniger die "Kollegen" beleidigt als er! Neben Genscher, Wehner habe ich vor ihm die größte Hochachtung.
    Nur zum Vergleich die heutige Elite: Bubi Rösner, Roth, den grünen Türken, - ach, mehr mag ich nicht aufzählen, sonst wird mir übel!! Nennen Sie mir EINEN als Vorbild?
  2. #851

    Zitat von Berg Beitrag anzeigen
    Dagegen muss ich intervenieren. Der wichtigste Aspekt des Sozialismus kommt aus der Wirtschaft:
    Der Aspekt mag von der Wirtschaft kommen, der Aspekt ist ein wirtschaftlicher, nicht aber der Impuls kommt von ihr, nicht die Regung, nicht das "Bock-drauf". Wer oder was ist "Wirtschaft" zudem? Klassisch geteilt geht es immer noch zu in den Klassifizierungen Arbeitgeber - Arbeitnehmer, Führende - Folgende, geistig Arbeitende - körperlich Arbeitende. Um die Aufteilung mögen Kunst und Künstler herum kommen, der Sozialismus hat die Welt hier auch nicht neu erfunden.

    Zitat von Berg Beitrag anzeigen
    das Volkseigentum/kommunales Eigentum an Produktionsmitteln (Industrie, Landwirtschaft, Handwerk usw. und auch Handel, Banken): Industrieministerien, staatliche Plankommission.
    So die planerische, geplante und verplante Realität. Ich denke eher, es bedarf keinen Sozialismus, es bedarf einen sozialistischen Faden; wie Organe und Aderwerk eines Körpers.

    Zitat von Berg Beitrag anzeigen
    Erst dadurch kann eine gleichmäßige Versorgung erreicht werden, "Vollversorgung" stimmt dem Worte nach nicht, denn "versorgt" wird auch nach Leistung.
    "Vollversorgung" heißt, jeder hat Arbeit, Essen, Krankenversicherung, Energie und Heizkörper ohne Thermostat. Das ist schon "Vollversorgung". Ohne Brüderchen Rußland mit seinem Erdöl und Erdgas im Hintergrund hätte das osteuropäische Sozialismusexperiment nie und nimmer geklappt.

    Zitat von Berg Beitrag anzeigen
    Diktatur des Proletariats kennzeichnet die politische Organisation.
    "Diktatur des Proletariats" ist genau so Augenwischerei wie der angewandte "Nationalsozialismus" von der Hitler & Holocaust AG. De facto waren die Sozialismen in Osteuropa nicht nur ökomomische Diktaturen, sondern sie ware gleichwohl politische. Dem Sozialismus fehlte eben die Wahl, ihm fehlten als System die Optionen. Er war eben Diktatur, und damit war er unfrei. Ohne die politische Diktatur und ohne die Mauer wären alle weggerannt. Jetzt - zum Sonnenuntergang des Kapitalismus - ist das letzte Wort zum Sozialismus aber noch nicht gesprochen. Der Kapitalismus hat sich entpuppt als ein System, das ohne das Sozialistische und Sozialisierende nicht funktioniert. Er hat sich selbst ad absurdum geführt.
  3. #852

    wie bewiesen

    Zitat von Bruder Theodor Beitrag anzeigen
    Der Aspekt mag von der Wirtschaft kommen, der Aspekt ist ein wirtschaftlicher, nicht aber der Impuls kommt von ihr, nicht die Regung, nicht das "Bock-drauf". Wer oder was ist "Wirtschaft" zudem? Klassisch geteilt geht es immer noch zu in den Klassifizierungen Arbeitgeber - Arbeitnehmer, Führende - Folgende, geistig Arbeitende - körperlich Arbeitende. Um die Aufteilung mögen Kunst und Künstler herum kommen, der Sozialismus hat die Welt hier auch nicht neu erfunden.



    So die planerische, geplante und verplante Realität. Ich denke eher, es bedarf keinen Sozialismus, es bedarf einen sozialistischen Faden; wie Organe und Aderwerk eines Körpers.



    "Vollversorgung" heißt, jeder hat Arbeit, Essen, Krankenversicherung, Energie und Heizkörper ohne Thermostat. Das ist schon "Vollversorgung". Ohne Brüderchen Rußland mit seinem Erdöl und Erdgas im Hintergrund hätte das osteuropäische Sozialismusexperiment nie und nimmer geklappt.



    "Diktatur des Proletariats" ist genau so Augenwischerei wie der angewandte "Nationalsozialismus" von der Hitler & Holocaust AG. De facto waren die Sozialismen in Osteuropa nicht nur ökomomische Diktaturen, sondern sie ware gleichwohl politische. Dem Sozialismus fehlte eben die Wahl, ihm fehlten als System die Optionen. Er war eben Diktatur, und damit war er unfrei. Ohne die politische Diktatur und ohne die Mauer wären alle weggerannt. Jetzt - zum Sonnenuntergang des Kapitalismus - ist das letzte Wort zum Sozialismus aber noch nicht gesprochen. Der Kapitalismus hat sich entpuppt als ein System, das ohne das Sozialistische und Sozialisierende nicht funktioniert. Er hat sich selbst ad absurdum geführt.
    der Sozialismus funktioniert ohne das Geld der Kapitalsiten gar nie nicht !
  4. #853

    Zitat von Bruder Theodor Beitrag anzeigen
    Der Aspekt mag von der Wirtschaft kommen, der Aspekt ist ein wirtschaftlicher, nicht aber der Impuls kommt von ihr, nicht die Regung, nicht das "Bock-drauf". Wer oder was ist "Wirtschaft" zudem? Klassisch geteilt geht es immer noch zu in den Klassifizierungen Arbeitgeber - Arbeitnehmer, Führende - Folgende, geistig Arbeitende - körperlich Arbeitende. Um die Aufteilung mögen.....
    Ich akzeptiere gerne Ihre weiterführenden Erläuterungen. Doch ich hatte mich zunächst alleine auf Ihren Satz bezogen, der in #831 noch einmal zitiert ist. Nun kommen Sie zu den Gründen für das Nichtfunktionieren beider Wirtschaftsformen, sofern sie getrennt aufgezogen werden. Wie man am Beispiel in China sehen kann, sind Mischformen erfolgreich: Sozialismus mit kapitalistischer Komponente, bzw. Kapitalismus mit sozialistischer Komponente.


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