Zitat von
Bruder Theodor
Der Aspekt mag von der Wirtschaft kommen, der Aspekt ist ein wirtschaftlicher, nicht aber der Impuls kommt von ihr, nicht die Regung, nicht das "Bock-drauf". Wer oder was ist "Wirtschaft" zudem? Klassisch geteilt geht es immer noch zu in den Klassifizierungen Arbeitgeber - Arbeitnehmer, Führende - Folgende, geistig Arbeitende - körperlich Arbeitende. Um die Aufteilung mögen Kunst und Künstler herum kommen, der Sozialismus hat die Welt hier auch nicht neu erfunden.
So die planerische, geplante und verplante Realität. Ich denke eher, es bedarf keinen Sozialismus, es bedarf einen sozialistischen Faden; wie Organe und Aderwerk eines Körpers.
"Vollversorgung" heißt, jeder hat Arbeit, Essen, Krankenversicherung, Energie und Heizkörper ohne Thermostat. Das ist schon "Vollversorgung". Ohne Brüderchen Rußland mit seinem Erdöl und Erdgas im Hintergrund hätte das osteuropäische Sozialismusexperiment nie und nimmer geklappt.
"Diktatur des Proletariats" ist genau so Augenwischerei wie der angewandte "Nationalsozialismus" von der Hitler & Holocaust AG. De facto waren die Sozialismen in Osteuropa nicht nur ökomomische Diktaturen, sondern sie ware gleichwohl politische. Dem Sozialismus fehlte eben die Wahl, ihm fehlten als System die Optionen. Er war eben Diktatur, und damit war er unfrei. Ohne die politische Diktatur und ohne die Mauer wären alle weggerannt. Jetzt - zum Sonnenuntergang des Kapitalismus - ist das letzte Wort zum Sozialismus aber noch nicht gesprochen. Der Kapitalismus hat sich entpuppt als ein System, das ohne das Sozialistische und Sozialisierende nicht funktioniert. Er hat sich selbst ad absurdum geführt.