Forum: Politik
Ist Helmut Schmidt immer noch ein politisches Vorbild?
Wenige Politiker genießen in Deutschland in der Welt ein so großes Ansehen wie ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt. Seine Interviews, seine Bücher und seine Äußerungen zur Tagespolitik erfahren regelmäßig ungeteilte Beachtung, aber Schmidts unerbittliche Kritik wird nicht von allen goutiert. Ist Helmut Schmidt immer noch ein politisches Vorbild?
- #830 15.11.2011 09:24 von
er war---
vor einiger Zeit noch hat er sich gegen den R.Schirm geäußert, bis dahin war er für mich einer der besten KANZLER.
Ist es das Alter? Ist es da seine Frau gestorben ist? Egal was, daß er umgefallen ist liegt vieleicht auch an der nicht mehr Belastbarkeit und daher lieber Ja - Ja Sagen, als Kämpfen - #831 15.11.2011 16:38 von
sagen wir
so, zuviel Scheinwerferlicht erschwert das Denken !
Vorbild für ein ganzes Volk, das schaffen sehr, sehr wenige, meist ist es nur ein begrenzte Zahl Anhänger, ich persönlcih hätte mir gewünscht dass HS etwas Abstand hält, ja das Alleinsein ist schwierig, da geht man dann manchen Kompromis ein ! - #832 15.11.2011 19:08 von
Gewiß,
verehrte(r) sitiwati, haben Sie recht, kaum etwas ist zählebiger als eine Legende, politische Legenden indes sollte man mit gebotener Distanz betrachten;
Der Zweifel ist eine notwendige Größe der Humanethik und die politischen Bibliotheken der Welt, ob in Amsterdam oder Hanoi, in Madrid oder Minsk sind ein Sammelsurium der Verbiegungen und Fälschungen.
So wäre es spannend zu wissen, welches Urteil künftige Generationen über die Schaffenszeit von Schmidt formulieren werden; es wird gewiß nicht geeignet sein, die dann historischen Abläufe in einem erhellenden Bericht zu lesen;
wie schrieben Sie doch; "Papier ist geduldig ...", d´Accord - #833 17.11.2011 20:21 von
- #834 17.11.2011 21:32 von
- #835 17.11.2011 21:52 von
- #836 17.11.2011 21:55 von
Je größer die zeitliche Distanz desto zahlreicher werden die Verehrer und um so größer erscheinen die Leistungen aus der Distanz auch weil man dann auch erst ermessen kann was sie tatsächlich bewegt haben.
Brandts Kniefall in Warschau wurde damals in gewissen Medien verspottet und war doch eine kurze Episode die kaum wahrgenommen wurde doch hat diese Symbolik zusammen mit seiner Ostpolitik wohl eine Entwicklung eingeleitet die wir heute erst abschätzen können.
Auch Helmut Schmidt wird seinen schillernden Platz in der Geschichte bekommen wegen seiner konsequenten Politik und er wäre gut beraten sich nicht als seniler, kettenrauchender Greis von den Medien so benutzen und durch die Manege führen zu lassen um am Ende den Menschen so in Erinnerung zu bleiben.
Wegen solcher Politik-Schwergewichte wie Brand,Schmidt und Lafontaine bin ich damals in die SPD gegangen, wegen Gabriel, Steinbrück und Nahles könnten die mir noch Geld bar auf die Hand geben - ich würde nicht..... - #837 18.11.2011 14:43 von
Helmut Schmidt war kein schlechter Kanzler. Aber sein Habitus als Weltökonom ist ein bisschen übertrieben. Er war anerkannt keine Frage. Aber die Schulden sind trotzdem gestiegen und diese Prozess des langsamen Abstiegs konnte er auch nicht aufhalten. Ich finde er sollte sich heute mehr um die SPD kümmern als Ratschläge an die Deutschen zu vergeben. Obwohl er scheint das mittlerweile ja zu machen, wenn man seine Aktionen mit Steinbrück so anschaut. Da könnte was entstehen. Ob es gut ist weiß ich aber nciht.
- #838 18.11.2011 17:02 von
Ja, aber nur weil die anderen so schlecht waren
Im Gegensatz z. B. zu dem für mich inzwischen völlig inakzeptablen Gerhard Schröder glänzt Helmut Schmidt wie ein Abendstern am Firmament.
Peinlich nur, dass er sich von seiner Partei für Steinbrücksche "Werbezwecke" missbrauchen lässt. - #839 18.11.2011 17:57 von
Die aktuellen Top-Themen



