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Hat Barack Obama eine zweite Chance verdient?

Wenig ist von der positiven Aufbruchstimmung geblieben, die den Beginn von Barack Obamas erster Amtszeit als Präsident der USA kennzeichnete. Die Mühen des täglichen Geschäfts, ständige Querelen mit dem Widerstand der Republikaner für Reformprojekte, außenpolitische Krisen, immer noch kaum wachsende Wirtschaft - Obamas Elan scheint erlahmt, die Kritik wächst. Jetzt stehen wieder Präsidentschaftswahlen an: Hat Obama eine zweite Chance verdient?
  1. #10

    Zitat von nahal Beitrag anzeigen
    Damit Sie verstehen, in welcher "Realität" Obama lebt, hier eine kleine Hilfe:

    Mark Steyn: Obama redefines 'Green Zone' | obama, president, one - Opinion - The Orange County Register
    Na und das ist die Meinung eines Journalisten, mehr nicht.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  2. #11

    Nein

    Obama und die 435 Repräsentanten und die 33 Senatoren haben eine zweite Chance nicht verdient. Man muss einfach stimmen, so dass die derzeitigen Amstinhaber entfernt werden. Und dann muss man hoffen, dass die neue Amtsinhaber besser sein werden. Aber machen Sie nicht Ihre Pläne nach dieser Hoffnung.
  3. #12

    jaja

    Zitat von lakechamplainer Beitrag anzeigen
    Obama und die 435 Repräsentanten und die 33 Senatoren haben eine zweite Chance nicht verdient. Man muss einfach stimmen, so dass die derzeitigen Amstinhaber entfernt werden. Und dann muss man hoffen, dass die neue Amtsinhaber besser sein werden. Aber machen Sie nicht Ihre Pläne nach dieser Hoffnung.
    ....

    Das ist ja nun wirklich das Einzige, was für Obama spricht, daß sein eventueller Nachfolger nicht besser wäre, als er es selber ist. Es ist wohl dieses komische US-Politikmodell nebst der Macht der Lobbiisten, daß sich in der einst größten Demokratie schier gar nichts bewegt und ihr Gehabe mit Demokratie mittlerweile auch kaum noch etwas zu tun hat.
    Obamas größte Leistung ist, als erster farbiger US-Präsident seine Amtszeit überlebt zu haben, ansonsten hat er von seinen vollmundigen Versprechungen rein gar nichts erfüllt und nach kurzer Amtszeit eine Politik gemacht, wie sie Bush nicht hätte schlechter machen können. Keine Perspektive, keine neuen Wege, kein sozialer Ausgleich, nur Schulden, Schulden, Schulden.
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  4. #13

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Na und das ist die Meinung eines Journalisten, mehr nicht.
    Ja, aber Sie könnten etwas zu den Fakten sagen.
    Finden Sie es zB gut, dass Obama, in der kurzen Zeit seiner Prsäsidentenschaft, mehr Spendensammlungsveranstalltungen gehalten hat, als seine 5 Vorgänger insgesammt?
  5. #14

    Zitat von nahal Beitrag anzeigen
    Finden Sie es zB gut, dass Obama, in der kurzen Zeit seiner Prsäsidentenschaft, mehr Spendensammlungsveranstalltungen gehalten hat, als seine 5 Vorgänger insgesammt?
    Ach wissen Sie, das ist das amerikanische System daran können Sie oder ich nichts ändern, weil das System so aufgebaut ist.

    Wahrscheinlich hat der Obama gewisse Interessen ( Wünsche ) die man in Ihm gesetzt hatte seit seiner Wahl absichtlich oder warum auch nicht umgesetzt.

    Das wird er jetzt spüren und macht eben was.

    Eins ist doch klar, dass in den USA ( meist ) der die Wahl gewinnt wer in der Lage ist das meiste Geld einzusammeln, bei der letzten Wahl war es eben Obama und der es auch verstand ( im Gegensatz zu den anderen ) die modernen Kommunikationsmittel für sich einzusetzen.

    Für meine Begriffe war ( ist ) Obama der richtige Präsident für die nächsten 4 Jahre.

    Das wird Ihnen aus bestimmten Gründen, ohne das ich sie anspreche die Gründe ( sonst gerät man reflexartig in eine Ecke ) , nicht gefallen weil Sie gewisse "Hardlinerpositionen" bei Obama vermissen.

    Ich nehme an das ist der einzige Grund für Sie das Sie gegen Obama sind.

    Das Sie hier für das Wohl des amerikanischen Volkes schreiben, das nimmt Ihnen hier keiner ab.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  6. #15

    Nein.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenig ist von der positiven Aufbruchstimmung geblieben, die den Beginn von Barack Obamas erster Amtszeit als Präsident der USA kennzeichnete. Die Mühen des täglichen Geschäfts, ständige Querelen mit dem Widerstand der Republikaner für Reformprojekte, außenpolitische Krisen, immer noch kaum wachsende Wirtschaft - Obamas Elan scheint erlahmt, die Kritik wächst. Jetzt stehen wieder Präsidentschaftswahlen an: Hat Obama eine zweite Chance verdient?
    Keine zweite Chance, sondern eine zweite Amtszeit!

    Die erste Chance hat er nämlich nicht, wie der SPIEGEL-Titel insinuiert, vergeigt. Die durch seine republikanischen Amtsvorgänger initiierte (Reagan & Bush sr) und auf die Spitze getriebene (Bush jr) Finanzkrise hätten diese besser bewältigt? Hier werden wohl Brandstifter zu Rettern hochsterilisiert.

    Wie viele (nicht nur amerikanische) Menschenleben hat Obama dadurch gerettet, daß er auf das Abenteurertum seiner Vorgänger verzichtet? Statt zu abenteuern hat er eben seine Pflicht getan.
    Abenteuer sind für Journalisten natürlich spannender als seriöse Pflichterfüllung.

    Seriöser Journalismus ist aber auch etwas anderes als dieser Titel.

    Grüße, tutmosis
  7. #16

    Hat Ronnie einen Flugzeugträger verdient?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenig ist von der positiven Aufbruchstimmung geblieben, die den Beginn von Barack Obamas erster Amtszeit als Präsident der USA kennzeichnete. Die Mühen des täglichen Geschäfts, ständige Querelen mit dem Widerstand der Republikaner für Reformprojekte, außenpolitische Krisen, immer noch kaum wachsende Wirtschaft - Obamas Elan scheint erlahmt, die Kritik wächst. Jetzt stehen wieder Präsidentschaftswahlen an: Hat Obama eine zweite Chance verdient?
    Hat Ronald Reagan, als Architekt der Reagonomics ein Gründervater der derzeitigen Finanzkrise, es verdient, daß ein Flugzeugträger nach ihm benannt ist?

    Was hat George H. Bush verdient?

    Was George W.?

    Grüße, tutmosis
  8. #17

    kaum was hinzuzufügen...

    Zitat von tutmosis Beitrag anzeigen
    Keine zweite Chance, sondern eine zweite Amtszeit!

    Die erste Chance hat er nämlich nicht, wie der SPIEGEL-Titel insinuiert, vergeigt. Die durch seine republikanischen Amtsvorgänger initiierte (Reagan & Bush sr) und auf die Spitze getriebene (Bush jr) Finanzkrise hätten diese besser bewältigt? Hier werden wohl Brandstifter zu Rettern hochsterilisiert.

    Wie viele (nicht nur amerikanische) Menschenleben hat Obama dadurch gerettet, daß er auf das Abenteurertum seiner Vorgänger verzichtet? Statt zu abenteuern hat er eben seine Pflicht getan.
    Abenteuer sind für Journalisten natürlich spannender als seriöse Pflichterfüllung.

    Seriöser Journalismus ist aber auch etwas anderes als dieser Titel.

    Grüße, tutmosis
    ... ausser dass Obama vom Spiegel seit Tag 1 seiner ersten Amtszeit gebashed wurde. Das hatte mit (berechtigter) Kritik eigentlich nichts mehr zu tun, das war ein regelrechter Meinungsfeldzug (lesen Sie sich nochmal allein das, was die Washingtonkorrespondenten um Mr. Gregor Schmitz in dieser Zeit produziert haben. Spiegelpolitik war es, rechte US-Medien - FT, Fox, Drudge Report - zu kopieren und in leicht aufbereiteter Form dem deutschen Publikum zu präsentieren).

    Meiner Meinung nach hat Obama zur Zeit eine sehr realistische Chance, eine zweite Amtszeit zu bekommen.
    Eine zweite Amtszeit verdient hat er allemal, wenn man anerkennt, dass er mit Instant-Weltfrieden und Wohlstand für alle auch in seiner zweiten Legislatur wahrscheinlich scheitern wird...

    Ach ja, und den Nobelpreis hätte er wohl selbst am liebsten gleich wieder zurückgegeben, aber dann wär ihm das gleich zweimal auf die Füße gefallen. Vorwürfe kann man da eigentlich nicht ihm, sondern dem Komitee machen. Aber das zeigt schon, wie unglaublich schrecklich die Bush-Legacy war, dass man so hoffnungsvoll verzweifelt den Nobelpreis an den nächsten Präsidenten verscheuert hat.
  9. #18

    schon lange hiess es

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Ach wissen Sie, das ist das amerikanische System daran können Sie oder ich nichts ändern, weil das System so aufgebaut ist.
    ...
    Das Sie hier für das Wohl des amerikanischen Volkes schreiben, das nimmt Ihnen hier keiner ab.
    "what's good for GM is good for America". Das stimmt immer noch, da hat Obama sogar grosse Verdienste dran.

    Der Forist weitet das aus: "What's good for WS, is good for America"
    oder noch simpler: what's good for GS, is good.....

    Da geht es bestimmt nicht nur um die 4 Räder, sondern ganz doll um die eigene Tasche. Greez. Ray
  10. #19

    Onkel Toms`s Hütte

    Als erster Farbiger es in den USA ins "Weisse Haus" zu schaffen ist schon fast ein Wunder an sich! Das "change-yes, we can" war, realistisch betrachtet, nicht umsetzbar. Was er alledings hätte hinkriegen müssen wäre die "Zwei-Staaten-Lösung" und Frieden in Nahost. Statt dessen muss er sich rühmen, mit dem spektakulären Osama Bin Laden Ende und dem Start in den cyber-war. In Afghanistan war nix zu machen, von wegen Sieg & Co. - Und daheim hat er nix aufzufahren, was historische Dimension hätte. Das Leben seiner farbigen sisters&brothers geht so weiter wie zuvor: nix job, nix Sozialversicherung, nix Gesundheitsfürsorge, nix Steuersenkung. Die 200.000 Edel-Familien regieren die USA genauso mit, wie ohne Obama. Es ist eher wie beim "dinner for one"...same percedure as last year? Yes, same percedure as every year, Barack!


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