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Hat Barack Obama eine zweite Chance verdient?

Wenig ist von der positiven Aufbruchstimmung geblieben, die den Beginn von Barack Obamas erster Amtszeit als Präsident der USA kennzeichnete. Die Mühen des täglichen Geschäfts, ständige Querelen mit dem Widerstand der Republikaner für Reformprojekte, außenpolitische Krisen, immer noch kaum wachsende Wirtschaft - Obamas Elan scheint erlahmt, die Kritik wächst. Jetzt stehen wieder Präsidentschaftswahlen an: Hat Obama eine zweite Chance verdient?
  1. #170

    Zitat von HaPeGe Beitrag anzeigen
    Na, dann wollen wir mal hoffen, dass Sie über ein hinreichendes Wissen verfügen. Der Durchschnittsbürger der USA ist ja vor allem dadurch bekannt, dass er nichts über die Welt ausserhalb der USA weiss. Ein Großteil ist ja noch immer der Überzeugung, dass Deutschland und Bayern das gleiche sei.
    Nun denn, bis jetzt haben Sie mich nicht davon ueberzeugt, dass Sie irgendwas ueber die US wissen. Nur Geschrei, das ist alles, was Sie hier zu bieten haben.

    Die Person war weisser Hautfarbe, weiblich, Jahrgang 1964 und ihr Name war Sarah Palin. Ehemalige Gouverneurin des Staates Alaska.
    Sie haben mit Sarah Palin persoenlich gesprochen? Wann? Wo? Bitte spezifizieren.

    Nun zu ihren Thesen:
    - sie verleugnet die Notwendigkeit eines Artenschutzes
    Das ist eine allgemeine Aussage Ihrerseits. Womit hat sie das begreundet?

    - ihre Ansichten zur Forschungs- und Bildungspolitik kann man aus meiner Sicht nur als "abartig" bezeichnen.
    Koennen Sie Frau Palin dahingehend zitieren? Ansonsten ist das eine Nullaussage, was Sie hier produzieren.

    - sie tritt dafür kein Gesundheitssystem zu begründen
    Dieser Satz ist syntaktisch unlogisch. Koennen Sie das bitte nochmal logisch durchformulieren.

    - sie verteidigt den privaten, offenen Waffenbesitz
    Ich auch. Wo ist Ihr Problem?

    - sie lehnt gleichgeschlechtliche Ehen ab
    Na und? Das ist eine Frage der persoenlichen Einstellung. Da gibt es kein "richtig" oder "falsch".

    - sie tritt für die Todesstrafe ein
    Aha. Nur mal aus Neugier: wie stehen Sie zur Frage der Abtreibung.

    - sie verleugnet, dass die globale Erwärmung durch den Menschen verursacht ist
    Da ist sie uebrigens nicht die Einzige. Mittlerweile trauen sich mehr und mehr Wissenschaftler aus der Deckung und fangen an, unbequeme Fragen zu stellen. Sie dagegen laufen wahrscheinlich mit der Herde und haben kritisches Denken vergessen.

    Dann habe ich ja einen Vorsprung von zwei Jahrzehnten.
    Das sagt - ganz offensichtlich - ja nichts aus.

    Doch, ich denke schon. Die knapp 46 Mio. Einwohner der USA sind jene, die keine private Krankenversicherung haben und auch keinen Anspruch auf staatliche Hilfe haben. Die also mehr oder weniger "in der Luft hängen" !
    Hier wird voellig klar, dass Sie - nehmen Sie's mir nicht uebel - keinen blassen Schimmer von unserem Gesundheitssystem haben. Absolut null. Und ganz ehrlich, ich bin es leid, die diesbezueglichen Wissensluecken zu schliessen.

    Na dann versuchen Sie es einmal !
    Ich habe Sie gefragt, was Ihnen an der tea party platform aufstoesst. Kommt da noch was?
  2. #171

    Zitat von ray4912 Beitrag anzeigen
    Das oberste Gericht hat einen "Prolog" zum HCR Entscheid emittiert: Arizona Immigration Law ist nicht verfassungskonform und die lebenslange Wegsperrung von U18 Jugendlichen ohne Begnadigungsmöglichkeit ist ebenfalls nicht statthaft!
    Für mich Good News! Die Frage ist bloss, soll dieser liberale Zug ev nur die Gemüter beruhigen, wenn am Donnerstag der Gesundheitsreform der Todesstoss versetzt wird? Oder gibt es einen progressiven Durchmarsch? Schön wärs.
    Ach ray, du musst schon ein wenig mehr aufmerksam lesen. Der Supreme Court hat Arizona Recht gegeben in dem Sinne, dass die Arizona Polizeibehoerden genau das tun koennen, was am umstrittensten war, naemlich die Personenkontrolle inkl. Befragung nach immigration status. Was der Supreme Court verneint hat, ist, dass ein Bundesstaat mit seiner Gesetzgebung Bundesrecht brechen kann.

    Der Supreme Court hat beiden Parteien einen Knochen hingeworfen.
  3. #172

    Zitat von wolfgangotto Beitrag anzeigen
    Es ist nachgerade nicht vorstellbar, dass die Mehrheit der amerikanischen Bürger den Maul- und Revolverhelden Romney mit seiner Rückwärtspolitik wählen wird.
    Oh, das ist sehr wohl vorstellbar. Offensichtlich reicht Ihre Phantasie nicht aus, sich vorzustellen, dass wir einen Geisterfahrer wie Obama loswerden wollen, um ihn gegen jemanden einzutauschen, der zumindest die Prinzipien wirtschaftlichen Handelns begreift. Ihnen ist wahrscheinlich nicht bewusst, dass Obamas Politik uns in Richtung Griechenland bewegt. Vielleicht machen Sie sich nochmal diesbezueglich schlau.

    Die Frage ist doch, was für diese Bevölkerungsschicht Positives dabei heraus kommen könnte. Obama hat es und wird es weiter versuchen, obwohl ihm unendlich viele republikanische Knüppel zwischen die Beine geworfen werden.
    Ich hoffe doch instaendig, dass die republikanische Opposition ihren Auftrag wahrnehmen wird, um diesen Wahnsinnigen, der da in DC sein Unwesen treibt, im Zaum zu halten.

    Ach, und noch was: was wird er denn Ihrer Meinung nach "weiter versuchen"?
  4. #173

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Hier wird voellig klar, dass Sie - nehmen Sie's mir nicht uebel - keinen blassen Schimmer von unserem Gesundheitssystem haben. Absolut null. Und ganz ehrlich, ich bin es leid, die diesbezueglichen Wissensluecken zu schliessen.
    Das US-Gesundheitsystem ist das mit abstand ineffizienteste der Welt. Nirgendwo wird so viel Geld für Gesundheitsystem ausgegeben wie in den USA und trotzdem fallen aus dem Netz.
  5. #174

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Ihnen ist wahrscheinlich nicht bewusst, dass Obamas Politik uns in Richtung Griechenland bewegt. Vielleicht machen Sie sich nochmal diesbezueglich schlau.
    Witz komm raus.

    Die USA waren schon lange bevor Obama das Amt übernahm , und schon lange vor Griechenland """"Pleite"""".

    Ich weiß jetzt nicht ob Realitätsverlust, medizinisch behandelbar ist?
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  6. #175

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Witz komm raus.
    Die USA waren schon lange bevor Obama das Amt übernahm , und schon lange vor Griechenland """"Pleite"""".
    Aha. Sagen Sie bloss. Koennten Sie mir das moeglicherweise erklaeren? Vielleicht unter Zuhilfenahme allgemein anerkannter Regeln und entsprechender Ratios (Schulden/GDP etc), und dann stichhaltig erklaeren, warum wir so um 2008 herum schon 'pleite' waren. Es waere auch nett von Ihnen, wenn Sie den Begriff "pleite" im Rahmen volkswirtschaftlicher Zusammenhaenge erklaeren koennten.

    Ich weiß jetzt nicht ob Realitätsverlust, medizinisch behandelbar ist?
    ....sagte der Autor dieses Beitrags, als er in den Spiegel schaute.
  7. #176

    Ausgewogenheit

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Ach ray, du musst schon ein wenig mehr aufmerksam lesen. Der Supreme Court hat Arizona Recht gegeben in dem Sinne, dass die Arizona Polizeibehoerden genau das tun koennen, was am umstrittensten war, naemlich die Personenkontrolle inkl. Befragung nach immigration status. Was der Supreme Court verneint hat, ist, dass ein Bundesstaat mit seiner Gesetzgebung Bundesrecht brechen kann.

    Der Supreme Court hat beiden Parteien einen Knochen hingeworfen.
    das ist schon ein Fortschritt, "beiden Parteien einen Knochen hinzuwerfen" Hoffentlich tut er das auch in Sachen Health Care Reform;-) Ausgewogenheit ist beim sehr konservativ besetzten Gericht schon ein Schritt in die richtige Richtung.

    Beim andern Giftzahn, der gezogen werden musste, die unwiderrufliche Einbuchtung von unter 18 jährigen, hast Du wohl nichts einzuwenden, oder?
  8. #177

    Zitat von ray4912 Beitrag anzeigen
    das ist schon ein Fortschritt, "beiden Parteien einen Knochen hinzuwerfen" Hoffentlich tut er das auch in Sachen Health Care Reform;-) Ausgewogenheit ist beim sehr konservativ besetzten Gericht schon ein Schritt in die richtige Richtung.
    Das Gericht hat zurscht festgestellt, dass die Durchsetzung bundesstaatlicher Gesetzen allein Bundesbehörden obliegt.
    Es hat auch festgestellt, dass den Bundesbehörden weitreichende Kompetenzen zustehen, das Mass der Gesetzesdurchsetzung zu bestimmen.

    Wenn man aber sich dem Text des Urteils anschaut, wird einem klar, was das Urteil auch den Staaten als Möglichkeit eröffnet:
    Die Staaten erhalten die Möglichkeit, die Bundesregierung im Klagewege zu verpflichten, Bundesgesetze auch durchzuzestzen.
    Vor allem dann, wenn, wie in diesem Fall, die Bundesregierung pauschal und nicht im Einzelfall, die Durchsetzung von Gesetzen verweigert.
  9. #178

    Zitat von nahal Beitrag anzeigen
    Das Gericht hat zurscht festgestellt, dass die Durchsetzung bundesstaatlicher Gesetzen allein Bundesbehörden obliegt.
    Es hat auch festgestellt, dass den Bundesbehörden weitreichende Kompetenzen zustehen, das Mass der Gesetzesdurchsetzung zu bestimmen.
    Stimmt haargenau.

    Wenn man aber sich dem Text des Urteils anschaut, wird einem klar, was das Urteil auch den Staaten als Möglichkeit eröffnet:
    Die Staaten erhalten die Möglichkeit, die Bundesregierung im Klagewege zu verpflichten, Bundesgesetze auch durchzuzestzen.
    Vor allem dann, wenn, wie in diesem Fall, die Bundesregierung pauschal und nicht im Einzelfall, die Durchsetzung von Gesetzen verweigert.
    Das ist der beste Teil dieses Urteils. Ich hoffe instaendigst, dass Arizona die Obama-Administration dahingehend verklagt, bestehende Gesetze auch durchzusetzen. Genauso wie Alabama, Georgia, Indiana und Pennsylvania.
  10. #179

    Es kommt noch was ! In zwei Teilen.

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Nun denn, bis jetzt haben Sie mich nicht davon ueberzeugt, dass Sie irgendwas ueber die US wissen. Nur Geschrei, das ist alles, was Sie hier zu bieten haben.
    Sind Sie eigentlich nur polemisch ? Nach einem Test von "Newsweek" ist das Wissen von 70 % der US-Amerikaner über ihr Land als "dürftig" einzustufen. Bei uns Deutschen sind es nur 35 %.
    Sie haben mit Sarah Palin persoenlich gesprochen? Wann? Wo? Bitte spezifizieren.
    Habe ich bereits erwähnt ! Ich habe im Juni/Juli 2009 eine Reise nach den USA/Kanada gemacht. Das Treffen mit Sarah Palin fand Anfang Juli in Alaska statt. Das sollte reichen, da ich keinen Anlass sehe, meine Bewegungsdaten zu veröffentlichen.

    Das ist eine allgemeine Aussage Ihrerseits. Womit hat sie das begreundet?
    Ihre Begründung war, dass sich die Natur schon alleine helfen werde. Auf den Einwand, dass Wissenschaftler da aber etwas anderes festgestellt hätten, antwortete sie, dass die Wissenschaftler sich in letzter zu Zeit auch des öfteren geirrt hätten. Entschuldigung ! Aber meiner Meinung nach ist diese Aussage nicht zu übertreffen !
    Koennen Sie Frau Palin dahingehend zitieren? Ansonsten ist das eine Nullaussage, was Sie hier produzieren.
    Ja, ihr Eintreten für den Kreationismus, den sie für bedeutender hält als die Evolutionslehre. Auf Nachfrage meinte sie, zumindest gleichbedeutend.

    Dieser Satz ist syntaktisch unlogisch. Koennen Sie das bitte nochmal logisch durchformulieren.
    Entschuldigung, vertippt. Sie tritt dafür ein, kein neues Gesundheitssystem zu begründen. Sie ist der Meinung, dass das von Obama angestrebte System "böse" sei und dann nur noch Bürokraten bestimmen würden, wer wie behandelt würde.


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