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Hartz IV - wie soll die Anpassung aussehen?

Der Koalitionsausschuss will am Sonntag über die künftige Höhe der Hartz-IV-Sätze entscheiden, aus der Opposition kommt bereits eine deutliche Forderung: SPD-Generalsekretärin Nahles hat sich für einen Regelsatz von mehr als 400 Euro ausgesprochen - alles andere sei "künstlich herunter gerechnet".

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...719273,00.html
  1. #3540

    Zitat von Padmasambhava Beitrag anzeigen
    DAFÜR haben Sie bestimmt eine Quelle, oder?
    http://www.bmsk.gv.at/cms/site/liste...channel=CH1018


    Höhe der Leistung:

    Die Höhe der Leistung aus der Bedarfsorientierten Mindestsicherung orientiert sich am Netto-Ausgleichszulagenrichtsatz in der Pensionsversicherung.

    Im Jahr 2010 sind dies € 744,0 netto für Alleinstehende bzw. Alleinerziehende und € 1.116,0 netto für (Ehe)Paare. In diesen pauschalierten Mindeststandards ist bereits ein 25%-iger Wohnkostenanteil enthalten. Dieser entspricht bei Alleinstehenden und Alleinerziehenden einem Betrag von € 186,0 bzw. bei (Ehe)Paaren einem Betrag von € 279,0. Die Leistung gebührt 12 mal pro Jahr.

    Überschreiten die angemessenen Wohnkosten 25% des Mindeststandards einer Bedarfsgemeinschaft, so gewähren die Länder zusätzliche Leistungen zur Deckung der Wohnkosten. Die Länder können diese zusätzlichen Leistungen entweder aus Mitteln der Bedarfsorientierten Mindestsicherung oder als Wohnbeihilfe aus der Wohnbauförderung zuerkennen.

    Sonder- bzw. Zusatzbedarfe wie z.B. Heizkostenzuschüsse können weiterhin zusätzlich zur BMS durch die Länder geleistet werden.
  2. #3541

    Zitat von objektiv8 Beitrag anzeigen
    ...
    Was sollen Arbeiter die 60 Stunden in der Woche für 1200 Euro arbeiten davon halten ?? Alles selbst bezahlen, Strom, Heizung und die Bildung ihrer Kinder.
    Diese Arbeiter sollten sich fragen, warum sie sich von ihrem AG über den Tisch ziehen lassen. Es gehen inzwischen sogar die Polen nicht mehr nach Deutschland, weil sie überall woanders mehr verdienen, und das obwohl sie selbst in ihrer Heimat von Ukrainern unterboten werden. Wenn eine Vz-Arbeit keinen Lebensunterhalt und Versorgung von Kindern mehr ermöglicht, dann ist diese Arbeit dem AG bzw. der Gesellschaft offenbar nicht mehr wert getan zu werden. Dann muss der Arbeiter entweder dem AG klar machen, dass seine Arbeit sehr wohl wertvoller ist, oder sich einen anderen AG suchen, oder umschulen.
    Na gut, so wäre es zumindest, wenn das System H4 ihn nicht zwingen würde, zum eigenen Nachteil zu arbeiten, wenn er nicht eine monatelange Nullrunde einlegen kann, bevor er H4 bekommt.
    Dieser Zwang, fast jedes Lohndumping klaglos mitzumachen, muss unverzüglich aus H4 entfernt werden. Dazu eine Verdoppelung der Zuverdienstmöglichkeiten, dann wird jedem AG klar, seine AN können auch woanders hin bzw. in H4+Zusatzjob besser verdienen. Ich hätte kein Problem damit, wenn der Staat so in Konkurrenz zu Lohndumpern träte. Mit einer Arbeit von 45-48 Stunden/Woche für Regelsatz + €400 sollte niemand ein Problem haben, der arbeiten kann und das Geld braucht.
    Wenn diese Regierung diese Gelegenheit jetzt nicht nutzt, dann zeigt sie damit, dass sie das Problem nicht versteht oder nicht verstehen will (zugunsten der lobbyisierenden Schmarotzerklientel, die für die Zeit nach der Politik sicher schon lukrative Posten in Aussicht stellt).
  3. #3542

    Zitat von brunolab Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht das sie beurteilen können was das Existenzminimum ist. Könnten Sie es bezweifel das Sie bei der Festlegung die nötige Sorgfalt aufbringen könnten. Sie bringen nichtmal genug Sorgfalt auf sich um Großschreibung zu bemühen. Das lässt tief blicken.
    lieber kleinschreiben als schlimmen satzbau, gell?
    definieren sie dann mal das aus ihrer sicht vorhandene existenzminimum. los.
  4. #3543

    Verlogen!

    Zitat:
    "Sozialdemokraten ... verdammen die geplante Fünf-Euro-Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes."

    Ich verdamme die Sozialdemokraten, die den ganzen Hartz 4-Wahnsinn unter Schröder realisiert haben.

    Zitat:
    "Grünen-Bundestagsfraktionschef Jürgen Trittin warf der Koalition ... ´soziale Kälte vom Schlimmsten´vor."

    Ich werfe Tritt-ihn Verlogenheit vor. Es waren die Grünen, die die asozialen Hartz 4-Gesetze mit auf den Weg gebracht haben.

    CDU/CSU, FDP, SPD, Grüne - was für ein heuchlerisches Gesindel sozialschwacher heruntergekommener Politiker!
  5. #3544

    Zitat von Karl-Friedrich Beitrag anzeigen
    Man sollte den Tierhaltern unter den H4lern, den Zuschuss für Lebensmittel kürzen, bis das Tier aufgebraucht ist.
    Jagen Sie mir nicht so einen Schreck ein Karl-Friedrich. Beinahe hätte ich die Aussage ernst genommen. :-)








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