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Hartz IV - wie soll die Anpassung aussehen?

Der Koalitionsausschuss will am Sonntag über die künftige Höhe der Hartz-IV-Sätze entscheiden, aus der Opposition kommt bereits eine deutliche Forderung: SPD-Generalsekretärin Nahles hat sich für einen Regelsatz von mehr als 400 Euro ausgesprochen - alles andere sei "künstlich herunter gerechnet".

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...719273,00.html
  1. #3520

    Wenn,dann richtig!

    In diesem Land gibt es eine Menge Schnorrer:
    -Politiker,die sich Diäten erhöhen-ohne erkennbare Gegenleistung!
    -Banker, die sich Boni zuschustern-ohne erkennbare positive Leistung dahinter!
    -Geschäftsleute, die ein Geschäftsessen nach dem anderen von der Steuer absetzen, ebenso Dienstwagen etc.
    -Akademiker, die nicht mehr Aufwand und Mühe haben als jede Lehrerin-aber bei weitem besser bezahlt werden!
    -Unternehmensberater,die unglaubliche Gehälter für Ratschläge kassieren-aber für die Folgen keine Verantwortung übernehmen!
    -Steuerflüchtlinge jeder Art, die aber trotzdem ihre Kinder auf Staatskosten ausgebildet sehen wollen!
    Alle diese Leute würden ganz schön gucken,wenn man ihre Gehälter genauso kleinrechnen würde, wie man es jetzt bei Hatz-4 tut!
    Käme dieser Tag, würde manch einem sein "Leistung muß belohnt werden" in seinem gierigen Hals steckenbleiben!
    Aber bei Kindern sparen wollen...
  2. #3521

    Zitat von nixmausi Beitrag anzeigen
    woher die Beruflinken die Zeit hernehmen, hier den ganzen lieben langen Tag zu posten und die Leute zu beschimpfen, die ihnen den PC und Flachbildschirm finanzieren. Nur mal so ein Gedanke.
    Das wurmt Sie wa? Wie mich das freut. :-)
  3. #3522

    ....

    Zitat von Bremerland Beitrag anzeigen
    Dann noch einmal meine Frage: Was soll denn in diesen Fällen geschehen?
    Vielleicht etwas mehr Aufklärung zum Thema Verhütung, sowie Väter und Mütter mehr in die Pflicht nehmen? Es kann doch nicht sein, dass 15 bis 17-jährige Jugendliche Kinder in die Welt setzen mit dem Wissen, dann vom Steuerzahler Wohnung und lebenslange Rundumversorgung zur Verfügung gestellt zu bekommen.
    Zitat von Bremerland Beitrag anzeigen
    Wenn Sie Sozialleistungen für unangebracht halten, sollen dann Mutter und Kind den Tod finden? Oder was wäre Ihr Alternativvorschlag?
    Eigeninitiative fördern und fordern. Es sind genügend Angebote vorhanden. Krippenplätze etc. werden jedoch bei dieser Klientel meist nur genutzt, um die "lästigen Blagen" los zu werden, um sich den persönlichen Befindlichkeiten, wie auszuschlafen und evtl. weiterer Fortpflanzung, zu widmen.
  4. #3523

    Zitat von Bremerland Beitrag anzeigen
    Wie kommen Sie zu dieser verwunderlichen Annahme?

    Wegen der Weigerung, Verpflichtungen aus der Eingliederungs"vereinbarung" zu befolgen wurden allein im ersten Halbjahr 2009 rund 63.000 Snaktionen verhängt, wegen Weigerung, "zumutbare" Arbeit aufzunehmen, eine Ausbildung zu beginnen oder eine "Arbeitsgelegenheit" wahrzunehmen weitere gut 58.000.
    Dafür reicht es auch schon wenn man als arbeitssuchender Akademiker eine 6-monatige Maßnahme ablehnt, in der man beigebracht bekommen soll, wie man eine Bewerbung richtig schreibt.

    Für diese Maßnahmen erhalten die Anbieter übrigens eine Menge Geld von den ARGEn. Muss also irgendwo "existenzsichernd" sein.
  5. #3524

    Zitat von viwaldi Beitrag anzeigen
    Von welcher Einrichtung in Ihrem Geschichtsunterricht sprechen Sie denn, in der man 8h am Flippertisch stehen oder sitzen konnte, nach 8h nach Hause gehen konnte und dafür 370 Euro plus Wohnung und Heizung frei hatte.
    Mit meinem Computer spreche ich nicht mehr, seit dem der die Angewohnheit verlernt hat abzustürzen.

    Nach meiner Erinnerung ist es nicht zielführend, an einem Flippertisch zu sitzen, jedenfalls dann nicht, wenn man damit spielt.

    Es gab hier in der Gegend schon einmal Zeiten, in denen man nicht mehr wusste, wohin man die vielen Arbeitslosen noch schicken sollte. Diese Zeiten erleben wir gerade ein weiteres mal.

    Damals hat man sich so etwas tolles wie einen „Arbeitsdienst“ (FAD, 1931, Brüning) einfallen und die Leute irgend etwas aufbauen lassen. Gegen (kleines) Entgelt. So etwas wird heute ja – nicht von Ihnen – auch ganz gerne wieder als Vorschlag genommen.

    Sie hingegen haben offenbar verstanden, dass es derzeit gar keine Erwerbsarbeitsstellen gibt für all jene, die danach suchen. Deshalb wollen Sie diese Leute in irgendwelchen Einrichtungen unterbringen, nur um sie irgendwie zu beschäftigen. Flipper spielen …

    All solche Vorschläge bedeuten die Kapitulation vor der jetzigen Situation – und die Weigerung, die wirklichen Gründe für diese Situation zu suchen. Statt dessen schiebt man die Schuld an der Arbeitslosigkeit jenen zu, die ihr Opfer werden.

    Genau das ist bereits einmal so geschehen, und zwar in den Jahren vor der sogenannten „Machtergreifung“. Die Folgen dieser Denke sind sicherlich auch Ihnen bekannt. Wobei auch ich weiß, dass sich die Geschichte nicht 1:1 wiederholen wird. Aber auch 0,1:1 ist zu viel.
    Bin gespannt auf Ihre Antwort!
    Hoffentlich habe ich Sie nicht zu lange warten lassen.
  6. #3525

    So ein Quatsch!

    Zitat von SPr Beitrag anzeigen
    Der ist doch da, und zwar genau hier!
    Je niedriger die ALG II-Leistungen, desto niedriger auch die Grundsicherung für Rentner!
    Je niedriger die ALG II-lesitungen, desto niedriger auch die Löhne und Gehälter und damit die Steuern und Sozialabgaben incl. der Rentenbeiträge.
    Je niedriger die Rentenbeiträge, desto niedriger die Rente.
    Je niedriger die Rente, siehe oben
    Erst denken, dann entrüstet aufschreien!
    Eine Behauptung wird nicht besser durch häufiges Wiederholen.
    1. In Kanada z.B. sind die Leistungen für Arbeitslose schlechter als hier und trotzdem sind die Löhne nicht niedriger
    2. Wollen Sie im Ernst behaupten, dass, wenn viel Geld für Sozialhilfe ausgegeben wird, die Renten steigen? Das Geld für Rentner kommt von der Rentenversicherung, das ALG-Geld kommt von den Steuern. Wollen Sie eines von Beidem erhöhen, müssen Sie entweder die Versicherungen oder die Steuern erhöhen oder Sie machen noch mehr Schulden.
    Geld kommt nicht aus der Steckdose, sondern von Leuten, die arbeiten
  7. #3526

    Zitat von R Zufall Beitrag anzeigen
    Am geistigen?
    Ha, ha, klasse Antwort! Betrifft ziemlich viele hier, habe cih den Eindruck.
  8. #3527

    Zitat von viwaldi Beitrag anzeigen
    Aber dann verlieren die ja alle ihre Schwarzarbeit.

    Ziemlich unsozial, Ihr Vorschlag.
    Können Sie mir einmal eine Statistik zur Schwarzarbeit und H4 empfehlen? So zur Untermauerung......eine nicht gefühlte.
  9. #3528

    Pisa Sei Dank

    Zitat von Bremerland Beitrag anzeigen
    Wie kommen Sie zu dieser verwunderlichen Annahme?

    Wegen der Weigerung, Verpflichtungen aus der Eingliederungs"vereinbarung" zu befolgen wurden allein im ersten Halbjahr 2009 rund 63.000 Snaktionen verhängt, wegen Weigerung, "zumutbare" Arbeit aufzunehmen, eine Ausbildung zu beginnen oder eine "Arbeitsgelegenheit" wahrzunehmen weitere gut 58.000.
    kann zumindest ich von uns beiden addieren, malnehmen und Teilen und sogar Prozentzeichen auf der Tastatur finden

    63000 + 58000 = 121000

    121100 * 2 = 242000 (fürs Jahr)

    4700000/242000 * 100% = 5,15 %
    (lt. der heiligen Ursula haben wir ca. 4,7 mio H4ler)

    Also wegen 5% Sorgenkinder machen Sie hier einen Bohei.

    Und die wo bitte bringen Sie die restlichen 95% unter.
  10. #3529

    Zitat von johan83 Beitrag anzeigen
    scheint ja echt schwer zu verstehen zu sein.
    bvg prangert mangelnde transparenz und berechnungsgrundlage an -> anhand statistischer werte ua wird dem nun entsprochen.

    es wurde nie gesagt, dass die vorherigen sätze menschenunwürdig sind. daher kann ich ihre empörung nicht verstehen, es sei denn sie kriegen den hals nicht voll.
    Nein, ich bin auch kein Hartz IV Empfänger und nein, ich bin eigentlich auch überhaupt nicht für jegliche Erhöhung!
    Aber ich finde die Tatsache, dass Sie mir das jetzt einfach mal unterstellen, spricht für sich...

    Also wollen Sie sagen, dass das also okay ist, so wie es gelaufen ist?
    Wir alle wissen, dass Hartz IV seit seiner Einführung ein großes Problem in Deutschland darstellt! Das System funktioniert vorne und hinten nicht und müsste mal dringend überarbeitet werden!
    Dann kommt schon das BVerfG und macht der Regierung, die sich ansonsten mal wieder geschickt um das Thema herumgeschlichen hätte, Druck und alles, was dann im Endeffekt daraus kommt ist eine popelige neue Berechnungsgrundlage, bei der am Ende 5 Euro mehr rauskommen? Kein Hilfe für Kinder eingeplant ist (glaub der von der Leyen erst, wenn ich es sehe)?

    Wo hilft die denn jetzt bitte dem Grundproblem, dass wir mit Hartz IV haben ab?
    Wo sind die Änderungen im System?
    Wo die Ausmerzung der vielen, vielen Ungerechtigkeiten?
    Und nein, ich will damit keine Erhöhung des Hartz IV!
    Ich bin der Meinung eine grundlegende Veränderung des Systems würde den Leuten mehr helfen als jede Erhöhung!

    Wenn Sie also wirklich Recht haben mit dem BVerfG (was gut sein, da ich anscheinend dem BVerfG mehr Verständnis
    zugerechnet habe, als es ausgeführt hat) ist auch die Vorgabe des BVerfG etwas seltsam!
    Wollte es wirklich erreichen, dass die Bundesregierung sich so leicht aus der Affäre ziehen kann?
    Oder hatten die Richter das nicht bedacht?


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