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Griechenland-Krise - muss sich Europa ändern?

Nach der Krise ist vor der Krise: In ganz Europa hat die Debatte darüber begonnen, wie die Eurozone künftige Staatspleiten effektiver bekämpfen kann. Muss Europa sich ändern?
  1. #380

    Zitat von Jay's Beitrag anzeigen
    Ich lebe in den USA und habe wegen der deutschen Haltung gegenueber Griechenland innerhalb von wenigen Tagen mehrere 1000 Dollar verloren. Der Grund ist die Abwertung des Euro.
    ...
    Schon wieder vergessen?
    Ach, und wo bleiben dann Kredidtzusagen aus den USA?

    Sie reden Bullshit, alleine Ihre Aussage, das es nicht nur auf Europa beschränkt wäre-in Verbindung mit: Deutschland ist der Verschärfer der Krise- ist ein Widerspruch in sich

    Und bedeutet Ihre Aussage nicht viel eher:

    Sie als in Amerika wohnender vertrauen dem Dollar nicht, habe deswegen andere Währungen gekauft,und weil Deutschland nicht das tut was Ihr Vermögen mehrt hacken Sie nun darauf ein?

    Selten so viel Mist auf einem Haufen gelesen
  2. #381

    Zitat von KonstantinMetaxas Beitrag anzeigen
    Ich bin einfach nur enttäuscht von der Bundesregierung und von der deutschen Bevölkerung. Haben Sie sich, liebe Diskussionspartner, schon einmal überlegt, warum Deutschland und Österreich die einzigen zwei Länder sind, die sich Griechenland gegenüber in so einer schwierigen Lage dermaßen herablassend benommen haben?
    ....
    Ja Griechenland hat Mist gebaut in der Vergangenheit, aber Deutschlands Verhalten in der jetzigen Lage finde ich beinahe noch schlimmer und unehrenhafter! Viva la France!
    Ich denke die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Bei dieser ganzen Rettungsaktion geht es weder den Franzosen noch den Deutschen um Griechenland, sondern um die eigenen Interessen. Beide haben eine innenpolitische Agenda und sowohl Sarkozy als auch Merkel müssen mit innenpolitischen Problemen kämpfen. Die Interpretation der Krise ist einfach eine unterschiedliche. Bei den Franzosen lag der Akzent auf einer schnellen Intervention, um mögliche Folgeschäden zu minimieren, während bei Merkel wahltaktische Überlegungen im Vordergrund stehen. Dass die Griechen, die harten Bedingungen erfüllen müssen, war im Vornerein schon klar, von daher sehe ich nicht, dass Merkels Zögern etwas positives gebracht hat.

    Wenn auch die Griechen die harte Kritik mehr als verdient haben, so ist andererseits auch festzuhalten, dass die Kritiker Griechenlands, die mittlerweile auch schon mit Begriffen aus der untersten Schublade hantieren, sich nicht zuweit aus dem Fenster lehnen sollten, denn auch die übrigen Staaten haben in der Vergangenheit keine solide Politik betrieben. Da ist natürlich das exzessive Griechenbashing eine willkomene Ablenkung. Was die Korruption betrifft, so sollte man auch nicht vergessen, dass sich Siemens Milliardenaufträge für die olympischen Spiele in Athen ertrogen hat. Die Deutschen sollten sich daher nicht als die weissen Ritter gebärden.
  3. #382

    Insiderdeals

    Ein Europa der Banker und Konzerne ist eine fragwürdige Sache. Staaten und EU als Umverteilungsistrumente -man kann ihnen nur den baldigen Zusammenbruch wünschen.

    Griechenlandhilfe = Hilfe für die Milliardäre ?
    http://www.tagesschau.de/multimedia/...udio52738.html

    Sarkozy setzt sich nur für Griechenland-Sanierung ein, weil 50.Mrd. von deren Schulden bei französischen Banken liegen.

    Sieht eher nach Crash-Kurs aus.
  4. #383

    Werden sich Politiker ändern?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach der Krise ist vor der Krise: In ganz Europa hat die Debatte darüber begonnen, wie die Eurozone künftige Staatspleiten effektiver bekämpfen kann. Muss Europa sich ändern?
    Nie.
    Die halten doch Wähler für dumm und frech. siehe Müntfertichs Kommentar wenn er an Wahlversprechen erinnert wird.
  5. #384

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    Sie sind doch wirklich so ein Dummschwätzer, dass es erbärmlicher nicht mehr geht. Haben Sie mal spaßeshalber den Wahlomat von Spon durchgemacht. Da werden ganz "normale" Fragen gestellt - und wenn am Ende dann heraukommt, dass man die meisten Übereinstimmung mit der ÖDP oder den Linken hat und noch mehr mit der NPD als mit der FDP dann will da schon etwas heißen, meine ich zumindest!
    JA, den spaß habe ich mir vor einiger Zeit einmal gemacht, und ich musste doch sehr lachen als mir die NPD vorgeschlagen wurde. Auch wenn ich mit einigen dingen die die NPD in ihrem Wahlprogramm hat übereinstimme, werde ich den Teufel tun und diese Vollidioten wählen. Sorry, aber "Die Linke'", nein danke.
  6. #385

    Uns gehts noch zu gut...

    ....sonst würden wir diese Marionettentruppe zum Teufel jagen. Wird Zeit, die in den letzten 20 Jahren entstandenen Krebsgeschwüre des real existierenden Kapitalismus weg zu operieren.
  7. #386

    Nächste Krise - Spanien

    http://www.lefigaro.fr/bourse/2010/0...ds-d-euros.php

    Aktueller Artikel aus dem Figaro. Ich bin ja mal gespannt.
  8. #387

    Egal

    Ob nun mit oder ohne Hilfe für die Griechen ist letztendlich wurscht.

    Der Kapitalismus bzw. "das Leben auf Pump" ist sowieso vor die Wand gefahren.

    Außerdem sollte man den Teuro wieder abschaffen. Wenn ich überlege, wie lange sich die Erweiterung von den ersten Gründungsstaaten 1957 bis zur Aufnahme Spaniens/Portugals hingezogen hat 1957....1986. Und das waren Jahrzehnte in denen es nur aufwärts ging.

    Nach der "nationalistischen" Wiedervereinigung (ich wurde nicht gefragt) waren alle nur noch besoffen und es konnte alles nicht schnell genug gehen. Allen voran unser ehemaliger "von der Nieche der Gechichte" gepackte "Bimbeskanzler" Helmut Kohl.
  9. #388

    Zitat von wander Beitrag anzeigen
    "Also treiben wir Deutschen und die anderen Europäer lieber Euch Griechen mit einem als Hilfe getarnten Kredit in die Depression.
    Was ist denn von einem Dealer anderes zu erwarten?

    Deutschland hat, durch die Fixierung auf den Export und gleichzeitige massive Lohndumpingpolitik einen Löwenanteil der Profite eingefahren, welche sich in den Verschuldungen der Wackelkandidaten manifestieren.

    Nun müssen Teile dieser Profite wieder abgegeben werden.

    Auch ein Weg, die Erfolgsgeschichte des deutschen Exports nachträglich dem Steuerzahler aufzuhalsen.
  10. #389

    Zitat von zappa99 Beitrag anzeigen
    Der Euro ist gescheitert.

    Wir stehen doch selbst am Rande des Abgrunds:

    - mehr als 86 Mrd Neuverschuldung dieses Jahr
    - 1.523 Mrd bestehende Schulden Stand 2009 (= ~19.000/Kopf)
    - ca 16% der Staatseinnahmen gehen schon jetzt für Zinsen (ohne Tilgung!) drauf, das wird sich zweifellos noch steigern
    - unbezahlbare, kommende Pensionsansprüche
    - krankes, unfinanzierbares Sozialsystem
    WOW - 19.000 EUR pro Kopf. 1.523 Mrd bestehende Schulden... AUWEIA...

    2002 waren die Schulden in D so verteilt:

    5,93 Mrd Summe
    1,53 Private Haushalte
    3,41 Unternehmen
    1,25 Der Staat

    Fängt der Staat an zu sparen, werden sich schlicht die Schulden der anderen erhöhen. Sie können sich also aussuchen ob sie umgelegt 19.000 EUR pro Kopf Schulden beim Staat haben oder bei der Bank für die Ausbildung Ihrer Kinder.








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