Griechenland-Krise - muss sich Europa ändern?

Nach der Krise ist vor der Krise: In ganz Europa hat die Debatte darüber begonnen, wie die Eurozone künftige Staatspleiten effektiver bekämpfen kann. Muss Europa sich ändern?
  1. #370

    .

    Zitat von Bitbändiger Beitrag anzeigen
    Ein nützlicher Anfang wäre schon, wenn Medien und Politik das Spekulantengesindel, also diejenigen, die ohne jeden Bezug zur realen Wirtschaft virtuelles Geld um den Globus jagen, nicht ständig als "Märkte", "Anleger" oder "Investoren" verklären würden!
    Jeder Bürger macht aber leider mit
    Es sei denn, er hat sein erspartes bei "Ethikbanken" bzw der normalen Bank klare Anweisung erteilt, was mit dem Geld geschehen darf und was nicht

    Ansonsten ist es ziemlich einseitig, auf den "Spekulanten" zu schimpfen, aber Munition zu liefern
  2. #371

    Korrupte "Eliten"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach der Krise ist vor der Krise: In ganz Europa hat die Debatte darüber begonnen, wie die Eurozone künftige Staatspleiten effektiver bekämpfen kann. Muss Europa sich ändern?
    vermutlich wäre es sinnvoller der freiwilligen Feuerwehr ,den Bauern und den Klöstern in Griechenland Kleinkredite zu gewähren .

    Die "Eliten" in Athen können nicht mit Geld umgehen .

    ( stimmt auch nicht , das Geld ist ja nicht verschwunden , es liegt in Genf auf der Bank und wird von den Schweizern reinvestiert , also : wir , der Deutsche Steuermichel sind der Blödmann , wie immer ) .
  3. #372

    Zitat von llofwyr Beitrag anzeigen
    da mal nicht falsch liegen.

    Ich meine, dass gerade das Konstrukt EU eher die Kriegsgefahr durch den Dilettantismus seiner
    – teilweise ja nicht mal gewählten - Politiker verstärkt,
    denn wenn es erst mal so richtig bergab geht werden erfahrungsgemäß Sündenböcke gesucht.

    Die BW darf derweil schon mal in Afghanistan Sündenbockbekämpfung trainieren ...
    ...gemeinsam mit den anderen EU Armeen. Ich bin da kein Insider aber durch Kalten Krieg und die folgende EU Zeit sind die Armeen in der EU sehr viel mehr zusammen gewachsen als das zu irgendeiner Zeit davor der Fall war. Es gibt gemischte Brigaden und gemeinsame Einsätze. Ich empfinde das als eine wesentlich bessere Situation als bspsweise zu Zeiten des frühen 20. JH. Zumindest was die größeren Staaten der Europas angeht.

    Wenn man nach Sündenböcken sucht kann man reichlich Politiker und ähnliches finden. Genau die Hetzer die sich ne Mittelmeerinsel für Deutschland erträumen. Ich hoffe einfach, daß die gemeinsame friedliche Zeit in Europa dazu führt, daß der Normalbürger lieber Urlaub auf Kreta oder Malle macht, statt der Blödzeitung und ein paar Hetzpolitikern hinterher zu laufen und zu versuchen die Inseln zu erobern. Ganz besonders dann, wenn der Kollege mit dem man letzte Woche noch zusammengearbeitet hat auf der Anderen Seite mit seiner Knifte steht.
  4. #373

    Mir graut es wenn ich an Europa denke

    Der EU Abgeordnete Nigel Farage hat das alles schon im Vorfeld prophezeit, danach hat man ihm dann Redeverbot und eine Geldstrafe erteilt.....
  5. #374

    Depression in Griechenland

    Ist denn die Krise wirklich in Griechenland angekommen.
    Gerade eben hat Eurostat zahlen zum Konsum veröffentlicht. In Griechenland ist von einem Konsumverzicht (fast) nichts zu sehen.
    Im Vergleich zu vielen anderen Ländern, z.B. Deutschland wird in Griechenland noch immer intensive eingekauft.
  6. #375

    Zitat von babababoo Beitrag anzeigen
    Frau Professor Merkel ( z.Zt. auch Bundeskanzlerin ) laesst im Bundestag verlauten: Deutschland ist fuer die Zukunft Europas verantwortlich.
    ...
    Pech nur, dass die Waehler in NRW am Sonntag von Spassbetrieben aus diesen Provinzen nichts halten werden.
    Da bin ich auch gespannt, was da rauskommt. Wäre ich Wähler in NRW, würde ich mich weder für SPD noch für CDU entscheiden, sondern für eine der Bürgerlisten, von denen es genug respektable und wählbare gibt. Das Risiko einzugehen, ob es diese List über die 5%-Hürde schafft, wäre es mir wert. Die Linke zu wählen, halte ich angesichts des Haufens an versprengten Trotzkisten, Maoisten, nach dem Zerfall der DDR nun mittellosen DKP-lern und sonstigen seltenen Gestalten allerdings für vollkommen ausgeschlossen. Die Linke im Osten, welche aus der PDS hervorgegangen ist und im großen und ganzen bis jetzt eine recht konstruktive Politik verfolgt, kann den Eindruck auf die Qualität des Personalbestandes im Westen leicht täuschen.

    In einer Beziehung hat Merkel allerdings recht, wenn auch in einer anderen Art als gemeint: Die verfehlte Wirtschafts- und Finanzpolitik der vergangenen Jahre wie auch der gegenwärtig verfolgte Kurs sind tatsächlich verantwortlich für die Zukunft Europas. Die Lohndumpingpolitik der vergangenen Jahre haben nicht nur den einheimischen Binnenmarkt ruiniert, sondern sind auch für die riesigen Außenhandsüberschüsse verantwortlich, welche auf der anderen Seite zu der großen Überschuldung der Handelspartner Europas und der derzeit zu beobachtenden Finanzkrise geführt haben.

    Sollte nun weiterhin wieder versucht werden, über Sparen und vor allem über die Entwicklung des Exportes aus der derzeitigen Krise zu kommen, dann würde man der Wirtschaft genau das Medikament in erhöhter Dosis verabreichen, was sich eben als verheerend für den Kreislauf herausgestellt hat. Wenn jetzt alle über Konsumverzicht sparen sollen, gibt es niemanden mehr, der bereit ist, zu kaufen, und warum sollte dann noch jemand investieren?
  7. #376

    Zitat von obrion Beitrag anzeigen
    Dann sind Sie bestimmt auch so nett uns zu sagen, warum Deutschland dennoch 22 Milliarden Euro in den nächsten Jahren an Ihr Land weiterreichen sollte. Sie könnten doch in stolzer hellenischer Tradition unser Geld ablehnen. Fragen Sie doch die Franzosen, die sind bestimmt hellauf begeistert die Differenz auszugleichen.
    nochmal, das sind KREDITE. Die kriegen nix "geschenkt".
  8. #377

    Zitat von Radbod Beitrag anzeigen
    1.
    2. Die allgemeine Stimmungslage + das Taktieren unserer Vorturnerin hat in Griechenland nun einmal den Eindruch erweckt, als wollen die Deutschen gar nicht helfen. Im Leben erkennt man Freunde daran, daß sie in Krisenzeiten unterstützen und sich nicht verdünnisieren. Insofern wirkt - wohl durchaus nachvollziehbar - auf sie der Eindruck, die Deutschen werden derzeit eigentlich gegen ihren Willen zur Hilfe genötigt. Da haben andere europäische Regierungschef etwas mehr Weitsicht an den Tag gelegt und sich erst gar nicht so bockig angestellt, wie unsere Kanzleramtsstatistin: Die wußte eben, im Gegensatz zu unserer Dame, das am Ende sowieso gezahlt werden muß, wenn man die eigene Währung nicht sofort vor die Wand knallen will.
    Im Gegensatz zu Ihnen, ist vielen in der dt. Bevölkerung klar, dass gutes Geld welches man einem Bankrotteur hinterher wirft, auch verloren ist.
    Natürlich sind dies nur Kredite, aber diese werden beim Ausfall des Schuldners für den Bürgen fällig. Nun raten Sie mal, wer dann dafür gebürgt hat.....Und dass Griechenland spätestens in 2 Jahren endgültig Pleite ist, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

    ...Übrigens wetten die Ersten über Kreditausfallversicherungen schon auf den Ausfall Portugals und Spaniens -> wolles Sie diese dann auch alimentieren?
  9. #378

    Zitat von Hohenstaufen45 Beitrag anzeigen
    .....Hören Sie doch endlich auf, wie auch andere Foristen, den bundesdeutschen Europatraum weiter zu träumen. .....Nehmen Sie sich ein Beispiel an der sogenannten "Linkspartei", die lehnt die Griechenlandhilfe ab und das ist bravouröse deutsche Politik. So wie diese Partei raus aus der Nato, raus aus Afghanistan will und keine Griechenlandhilfe billigt, erscheint mir die Partei "Die Linke" wählbar. Warum? Sie möchte deutsche Politik gestalten!........
    Hohenstaufen verbindet der gebildete Deutsche mit Kaiser Barbarossa und mit Friedrich II. von Hohenstaufen, seiner Beziehungen zur Kultur des Orients, mit der Kultur Arabiens und Italiens! Wie man mit solchen Nickname der Linkspartei das Wort reden kann, ist unverständlich! Auch die Verharmlosung des rechten Spektrums in Ihrem Beitrag ist unverständlich. Allerdings gebe ich Ihnen Recht, wenn Sie sagen, dass die politischen Positionen "rechts, Mitte, links" kaum noch Bedeutung haben, da sie beliebig in allen Parteien derzeit zu verzeichnen sind.
    Einzelne Positionen der Linkspartei kann man durchaus unterstützen, doch darf man nicht verkennen, dass deren andere Konzepte kaum tragfähig sind, von einzelnen Personen ganz abgesehen! Auch gibt es keine dt. Politik, sondern nur vernünftige Politik im Interesse des dt Souverän, die zugleich auch europäische Politik darstellt, oder, wie derzeit betrieben, eine falsche Vasallenpolitik gegen dt. Interessen, die Merkel mit ihrem Kabinett betreibt!
  10. #379

    Hallo

    Zitat von johndoe2 Beitrag anzeigen
    Wer ernsthaft daran denkt die Linke zu wählen sollte auf der stelle als Vaterlandsverräter standrechtlich erschossen werden. Ich denke jeder ist froh das es die DDR, die SED und die Stasi nicht mehr gibt, ein zweites mal brauchen wir sowas nicht, und das wäre das resultat würde die Linke in Deutschland an die macht kommen. Ich finde die Politik der Aktuellen Regirung sowie der vorherigen auch nicht gerade die beste, aber noch immemr besser als die der Linken.
    kommen Sie bei mir vorbei, da ich die Linke wähle, aber denken Sie daran ich habe eine Axt im Keller zum Holzkopfspalten.