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Präsidentschaftswahl in Russland - ist Putin noch der Richtige?

Wladimir Putin wird aller Vorraussicht nach neuer Präsident Russlands. Trotz der seit Monaten anhaltenden Proteste gegen ihn und das politische System, welches sich unter ihm in den vergangenen 12 Jahren etabliert hat. Was denken Sie - ist Putin der Richtige, um Russland in den kommenden Jahren zu führen? Oder ist eine Erneuerung des Landes mitsamt der politischen Institutionen überfällig?
  1. #260

    Der virtuelle Arm des Kreml

    Zitat von trademark Beitrag anzeigen
    Sie müssen sich nur Beitragsstruktur, Art der Argumentation, Registrierungsdatum und Aktivität des ein oder anderen Schreibers hier zu Gemüte führen und sie wissen sehr genau aus welchem Topf diese Beiträge kommen.
    Sie mögen nicht alle offizielle bezahlt werden, aber aus nationalistischen, antidemokratischen Kreisen kommen die meisten. (Serbien muss an Russland angeschlossen werden, Putin ist ein Held, die Nato und die EU wollen die Welt erobern etc. pp.)
    Der virtuelle Arm des Kreml - taz.de
  2. #261

    Man höre den Politiker Putin sprechen.

    Egal wie man zu ihm steht, er ist zwar Jurist, aber dennoch ein Meister der klaren Sprache. Wir sollten nicht vergessen, wir brauchen die Russen mehr als die Amerikaner.
  3. #262

    Zitat von Anton T Beitrag anzeigen
    Putin liegt bei den russischen Präsidentschaftswahlen vorne. Allerdings gingen bereits mehr als 1.000 Beschwerden ein – trotz Einsatz von 90.000 Überwachungskameras. Betrugsvorwürfe bei Präsidentschaftswahl : Selbst im Weltall wird gewählt - taz.de
    Putin läßt abstimmen wie ein Bananendiktator: à la Mugabe.
    Zitat aus dem verlinkten Artikel: "Seit der umstrittenen Parlamentswahl im Dezember wurden die mehr als 90.000 Wahllokale in Russland mit Webcams ausgestattet. Zehntausende Russen wurden von Aktivistengruppen als Beobachter geschult. Auch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat Beobachter entsandt." Nun bringen Sie alles in eine Relation:
    90.000 Wahllokale,
    mehrere 10.000 Wahlbeobachter und
    mehr als 1.000 Beschwerden: "Dazu zählten fragwürdige Wählerlisten, nicht funktionierende Webcams und Meldungen über Busse, in denen "Karussell-Wähler" vermutet wurden".
    Und Sie nennen es Bananendiktator? Sie sind aber in Ihrem Russland-Hass nicht zu übertreffen.
  4. #263

    Je mehr Zeit in Behörde stehen bleiben, desto mehr Korruption zu bekommen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wladimir Putin wird aller Vorraussicht nach neuer Präsident Russlands. Trotz der seit Monaten anhaltenden Proteste gegen ihn und das politische System, welches sich unter ihm in den vergangenen 12 Jahren etabliert hat. Was denken Sie - ist Putin der Richtige, um Russland in den kommenden Jahren zu führen? Oder ist eine Erneuerung des Landes mitsamt der politischen Institutionen überfällig?
    Das Grundkonzept der Demokratie ist Autorität Austausch oder in besser meinung Ersatz. Jeder Mensch in Behörde lange Zeit bleiben gelassen wird, wird ein Tag in dieser Autorität anhängen. Und dazu ich ziehe Putin die Behörde verlassen und in Ruhestand einzutreten vor.
  5. #264

    Die dümmsten Demokratien

    meckern am meisten. Wir Bundesbürger haben noch nicht einmal ein gültiges Wahlgesetz, Frau Merkel und ihre Chaosregierung ist immer noch im Verzug. Spiegel wird immer mehr zum Schatten der Bildzeitung.
  6. #265

    noch lebt sie

    Der erneute Sieg Putins läßt sich nur damit erklären, daß die Mehrheit der Menschen in Russland, nämlich die außerhalb der Großstädte in einem medialen Vakuum lebt. Hauptinformationsquelle ist nach wie vor das Staatsfernsehen, das ein Propagandainstrument Putins ist. Unabhängige Medien und die Wahrheit über das Regime Putin dringen zu diesen Menschen offensichtlich nicht vor, deshalb sind sie weitestgehend ahnungslos über die Machenschaften der Putin-Junta. Jeder, der nur halbwegs über Putin informiert ist, weiß, daß dieser in 12 Jahren ein korruptes Regime errichtet hat, das Russland die Zukunft raubt. Seine kleptokratische Junta plündert das Land aus, läßt Infrastruktur, Bildungs- und Gesundheitswesen verkommen und stiehlt Russland die Zukunft. Putins Wahlsieg ist das Ergebnis von 10 Jahren medialer Gleichschaltung, von systematischer Hirnwäsche der Bevölkerung, das ist alles.

    In einer Wahl, die nicht mehr als eine Farce ist, wird Wladimir Putin am 1. März 2012 in das Präsidentenamt Russlands zurückkehren. In den Jahren seiner Herrschaft – erst selber als Präsident, dann als Ministerpräsident, jetzt dann wieder als auch formell erster Mann in Russland – hat er eines der größten Länder der Erde zu seinem persönlichen Herrschaftsbereich gemacht. Er regiert wie ein Zar, nur effektiver. Die zaghaften demokratischen Ansätze nach dem Ende des Kommunismus hat er erstickt: Die Opposition ist mundtot gemacht, prominente Kritiker wie Anna Politkowskaja oder Alexander Litwinenko wurden ermordet. Eine dünne Oberschicht wird unermesslich reich – wenn sie Putin folgt. Wenn nicht, landet sie im Gefängnis, wie der früher so reiche und mächtige Michail Chodorkowski. Putin ist schnell bei der Hand mit politischen Prozessen. – Das Buch erscheint gleichzeitig in zwölf Ländern am 1. März 2012. Bis dahin ist das Manuskript unter strengstem Verschluss, denn Masha Gessen lebt (noch) in Moskau und muss um ihr Leben fürchten. Der Mann ohne GesichtWladimir Putin: Eine Enthüllung: Masha Gessen, Henning Dedekind, Norbert Juraschitz: 9783492055291: Bücher
    Putins nächste Amtszeit steht unter dem Stern des Zerfalls: Die neue Dritte Welt - taz.de
    Wahl in Russland: So tun, als ob - taz.de
    Die Zustände der Rechtslosigkeit erinnern an das 17. Jahrhundert: Der geplünderte Staat - taz.de
  7. #266

    Zitat von Kalleblom Beitrag anzeigen
    Also Haiti mit Russland zu vergleichen hat schon was!
    Was stimmt daran nicht?

    Ich meinte ja die gespielte "Empörung" vom genannten Foristen, weil das Volk vernachlässigt werde.

    Iss mir aber klar, dass wieder einmal etwas nicht verstanden haben.
    Zitat von Kalleblom Beitrag anzeigen
    nicht die Staatsorgane übernehmen die Wirtschaft, eher umgekehrt!
    Sie meinen das etwa so wie es in der Bundesrepublik üblich ist, dass Lobbyisten den Regierenden auf dem Schoß sitzen?

    Sie schwächeln werter Kalleblom.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  8. #267

    schon ärgerlich

    Das ist schon ärgerlich, daß die Russen nicht so wählen, wie das deutsche Medien und westlich finanzierte NGO gerne hätten. Die haben das mit der Demokratie sicher nur noch nicht richtig verstanden.

    Auch den milliardenschweren Steuerhinterzieher Chodorkowski hätten manche nur zu gerne aus dem Gefängnis frei bekommen.

    Es war ja alles noch so einfach und bequem im Chaos der Jelzin-Jahre. Für die russische Bevölkerung natürlich nicht aber wen interessiert das schon.
  9. #268

    Für den Westen und seine NATO ist grundsätzlich alles undemokratisch , was nicht nach seiner Pfeife tanzt. Besonders peinlich ist es , wenn man nicht die Macht und die Möglichkeit hat , jemanden tanzen zu lassen. Dann ist das heuchlerische Geschrei besonders groß.
  10. #269

    Zitat von Anton T Beitrag anzeigen
    Wladimir Putin inszenierte sich erfolgreich als Retter des gefährdeten Vaterlandes. Doch seine Bilanz nach zwölf Jahren an der Spitze ist verheerend Wahl in Russland: So tun, als ob - taz.de
    Die Zustände der Rechtslosigkeit erinnern an das 17. Jahrhundert: Der geplünderte Staat - taz.de
    Ihre andauernden Links zur taz machen Sie keineswegs glaubwürdiger, falls Sie das denken sollten. Eher im Gegenteil.








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