Wladimir Putin wird aller Vorraussicht nach neuer Präsident Russlands. Trotz der seit Monaten anhaltenden Proteste gegen ihn und das politische System, welches sich unter ihm in den vergangenen 12 Jahren etabliert hat. Was denken Sie - ist Putin der Richtige, um Russland in den kommenden Jahren zu führen? Oder ist eine Erneuerung des Landes mitsamt der politischen Institutionen überfällig?
Egal wie man zu ihm steht, er ist zwar Jurist, aber dennoch ein Meister der klaren Sprache. Wir sollten nicht vergessen, wir brauchen die Russen mehr als die Amerikaner.
Zitat aus dem verlinkten Artikel: "Seit der umstrittenen Parlamentswahl im Dezember wurden die mehr als 90.000 Wahllokale in Russland mit Webcams ausgestattet. Zehntausende Russen wurden von Aktivistengruppen als Beobachter geschult. Auch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat Beobachter entsandt." Nun bringen Sie alles in eine Relation:
90.000 Wahllokale,
mehrere 10.000 Wahlbeobachter und
mehr als 1.000 Beschwerden: "Dazu zählten fragwürdige Wählerlisten, nicht funktionierende Webcams und Meldungen über Busse, in denen "Karussell-Wähler" vermutet wurden".
Und Sie nennen es Bananendiktator? Sie sind aber in Ihrem Russland-Hass nicht zu übertreffen.
meckern am meisten. Wir Bundesbürger haben noch nicht einmal ein gültiges Wahlgesetz, Frau Merkel und ihre Chaosregierung ist immer noch im Verzug. Spiegel wird immer mehr zum Schatten der Bildzeitung.
Der erneute Sieg Putins läßt sich nur damit erklären, daß die Mehrheit der Menschen in Russland, nämlich die außerhalb der Großstädte in einem medialen Vakuum lebt. Hauptinformationsquelle ist nach wie vor das Staatsfernsehen, das ein Propagandainstrument Putins ist. Unabhängige Medien und die Wahrheit über das Regime Putin dringen zu diesen Menschen offensichtlich nicht vor, deshalb sind sie weitestgehend ahnungslos über die Machenschaften der Putin-Junta. Jeder, der nur halbwegs über Putin informiert ist, weiß, daß dieser in 12 Jahren ein korruptes Regime errichtet hat, das Russland die Zukunft raubt. Seine kleptokratische Junta plündert das Land aus, läßt Infrastruktur, Bildungs- und Gesundheitswesen verkommen und stiehlt Russland die Zukunft. Putins Wahlsieg ist das Ergebnis von 10 Jahren medialer Gleichschaltung, von systematischer Hirnwäsche der Bevölkerung, das ist alles.
In einer Wahl, die nicht mehr als eine Farce ist, wird Wladimir Putin am 1. März 2012 in das Präsidentenamt Russlands zurückkehren. In den Jahren seiner Herrschaft – erst selber als Präsident, dann als Ministerpräsident, jetzt dann wieder als auch formell erster Mann in Russland – hat er eines der größten Länder der Erde zu seinem persönlichen Herrschaftsbereich gemacht. Er regiert wie ein Zar, nur effektiver. Die zaghaften demokratischen Ansätze nach dem Ende des Kommunismus hat er erstickt: Die Opposition ist mundtot gemacht, prominente Kritiker wie Anna Politkowskaja oder Alexander Litwinenko wurden ermordet. Eine dünne Oberschicht wird unermesslich reich – wenn sie Putin folgt. Wenn nicht, landet sie im Gefängnis, wie der früher so reiche und mächtige Michail Chodorkowski. Putin ist schnell bei der Hand mit politischen Prozessen. – Das Buch erscheint gleichzeitig in zwölf Ländern am 1. März 2012. Bis dahin ist das Manuskript unter strengstem Verschluss, denn Masha Gessen lebt (noch) in Moskau und muss um ihr Leben fürchten. Der Mann ohne GesichtWladimir Putin: Eine Enthüllung: Masha Gessen, Henning Dedekind, Norbert Juraschitz: 9783492055291: Bücher
Putins nächste Amtszeit steht unter dem Stern des Zerfalls: Die neue Dritte Welt - taz.de
Wahl in Russland: So tun, als ob - taz.de
Die Zustände der Rechtslosigkeit erinnern an das 17. Jahrhundert: Der geplünderte Staat - taz.de
Was stimmt daran nicht?
Ich meinte ja die gespielte "Empörung" vom genannten Foristen, weil das Volk vernachlässigt werde.
Iss mir aber klar, dass wieder einmal etwas nicht verstanden haben.
Sie meinen das etwa so wie es in der Bundesrepublik üblich ist, dass Lobbyisten den Regierenden auf dem Schoß sitzen?
Sie schwächeln werter Kalleblom.
Geändert von ( um Uhr)
In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
Das ist schon ärgerlich, daß die Russen nicht so wählen, wie das deutsche Medien und westlich finanzierte NGO gerne hätten. Die haben das mit der Demokratie sicher nur noch nicht richtig verstanden.
Auch den milliardenschweren Steuerhinterzieher Chodorkowski hätten manche nur zu gerne aus dem Gefängnis frei bekommen.
Es war ja alles noch so einfach und bequem im Chaos der Jelzin-Jahre. Für die russische Bevölkerung natürlich nicht aber wen interessiert das schon.
Für den Westen und seine NATO ist grundsätzlich alles undemokratisch , was nicht nach seiner Pfeife tanzt. Besonders peinlich ist es , wenn man nicht die Macht und die Möglichkeit hat , jemanden tanzen zu lassen. Dann ist das heuchlerische Geschrei besonders groß.