Ein Kredit mit Folgen für die Glaubwürdigkeit: Bundespräsident Wulff musste sich ernsten Vorwürfen in Sachen Integrität und Amtsführung stellen. Zwar räumte er Versäumnisse ein, doch seine Stellungnahme festigte seine Position in der Öffentlichkeit keineswegs. Gelten für den Bundespräsidenten strengere moralische Regeln als für den Normalbürger?
Berg, Sie denken immer noch zu einfach und zu negativ über unsere schöne "große Freiheit Nr.7" (Ihr Sprachgebrauch).
Eigentlich ist es doch egal, wann die Medien bohren- ob zu Anfang oder mittendrin. Dilettanten und Lügner werden "so ausgemacht".
Apropo "Kanditaten", z.B. einer wie Jauch als Kanditatenschreck, wehrt sich sofort, wenn allzu privates über Ihn auspaldowert wird und der ist kein Jurist wie Wulff!!!
Die Medien, z.B. BILD, ist dem Staat zu nix verpflichtet! Schließlich steht es bei dieser Zeitung ja seit Generationen täglich auf deren Titelblatt : Unabhängig-Überparteilich- oder so ähnlich...
Beim "Neuen Deutschland" leider im Gegenteil ;)
Genauer betrachtet hat Wulff das Amt nicht beschädigt.
Wulff hat seinen Politikerkollegen, seiner Partei, seiner Familie und
am allermeisten sich selber beschädigt.
Der Regierung anscheinend nicht, denn unsere Kanzlerin steht noch zu Ihm- nicht hinter Ihm; außerdem schätzt Frau Merkel ja nur seine Arbeit ;)
Jeder, ob Politiker oder andere in der Öffentlichkeit, steht ständig in der Gefahr aufs Korn genommen zu werden, das ist diesem Personenkreis auch bewußt. Da brauch es keine "Erklärung" zur einer Bereitschaft. Wenn ich mich für die Öffentlichkeit entscheide bin ich mir doch dessen bewußt, dass die Presse sich für meine "Geschichten" interessiert. Das war schon immer so, das wird auch in Zukunft so sein. Dabei ist es egal ob es sich um ein Bobbycar, einen Puffbesuch oder um eine nette Party mit historischen Uniformen handelt. Kommt es dann heraus macht der Charakter den Umgang mit der Situation aus. Wenn ich dann versuche so etwas zu relativieren und auszusitzen, dann fühlt sich die Presse heraus gefordert und dann kommt es zu dieser gerade anzuschauenden Schmierenkomödie.
Und jetzt die Frage, wer trägt die Verantwortung für den Verlauf?
Sie lobt auch ganz besonders seine "Transparenz":
Kanzlerin steht zu Wulff: Merkel lobt
Obwohl es sich dabei um einen Schreibfehler handeln könnte, vielleicht meint sie ja auch Penetranz? ;-))
Zur "großen Freiheit Nr. 7", zur Reisefreiheit, zur Meinungsfreiheit, zur Freiheit der Persönichkeit könnte ich nur schadenfroh und mitleidig in mich hinein lächeln. So sieht es also im Politikbetrieb der Bundesrepublik aus: Schnüffeln, Spitzeln, Bohren, Denunzieren, Anschwärzen, Schwindeln, Kontrollieren, Akten anlegen, Ausbaldoweren, Schadenfreude (Versteckte Kamera!). Nee, zu negativ denke ich nicht darüber. Eher: es erwischt eben jeden.
Zu Ihm stehen ist die vorsichtigere und wahrscheinlich sicherste Variante für Angela.
Biß`chen bekommt die Dame auch ab. So wie Glosen`s Micha.
Vor Ihm stehen ist die riskanteste Variante.
Da gibt es volles Rohr. So wie beim Bayerneddi.
Hinter Ihm stehen ist für sie die "sauberste" Variante.
Sieht aber optisch nicht so gut aus. Und Franki-Boy ging baden.
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