Mit den potentiellen und aktuellen Wählern läuft es für die Piraten bestens, mit den Mitgliedern schon weniger: Häufig gibt es Querelen um Radikale, Randgruppen und Störenfriede. Natürlich zieht eine junge Partei im Aufwind viele an, und die Partei hatte alle Hände voll zu tun mit Organisation und Programm. Aber dennoch: Geht die Partei energisch genug gegen Rechtsextreme im eigenen Haus vor?
Die Partei, welche die 5%-Hürde nimmt, ist regierungsfähig. Die Partei, die den Weg in das Parlament schafft, ist regierungsfähig. Nicht der Ministerpräsident, nicht die anderen Parteien, nein, der Wähler entscheidet darüber, ob eine Partei regierungsfähig ist. Der Wähler muss dafür nicht mehr tun als der Partei seine Stimme zu geben. Hat eine Partei das Parlament erreicht, ist sie laut Verfassung regierungsfähig.
Mal wieder zensiert. Deshalb diesmal kürzer: Meinungsfreiheit? Gibt es nicht, da die herrschende Meinung die der Herrschenden ist. "Unsere" sogenannte Demokratie ist ein Witz. Das hat Charles Bukowski(1920-1994), amerikanischer Alkoholfreund und Schriftsteller fein herausgearbeitet: der Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur ist der, daß Du in der Demokratie erst wählen darfst, bevor Du gehorchst. Die Zensur in den sogenannten Qualitätsmedien beweist nur, daß sie immer noch Lizenzorgane der Sieger sind, die die Geschichte schreiben, was bereits H. de Balzac wußte. Der hat von "Nazis" sicher noch nichts gewußt. Wenn einem "Schuld" täglich seit Jahrzehnten eingebleut wird-bin Jahrgang 1941-, kann man es eigentlich nicht mehr hören von den Einäugigen! Mit Relativierung hat das nichts zu tun. Nur sollte man VERBRECHEN ÜBERALL GLEICH BEWERTEN. Auch der Mut von Gauck bezüglich der Ukraine wäre glaubwürdiger, wenn er China, Rußland oder gar die USA und Israel ähnlich träfe. Guantanamo und die Behandlung der Palästinenser entsprechen nicht unbedingt der "westlichen Wertegemeinschaft". Die Einseitigkeit der Betrachtung ist schon erstaunlich, was auch unsere Geschichte betrifft. Aber darüber darf man nicht debattieren, weil wir keine Meinungsfreiheit haben und einem Gesinnungsterror unterliegen.
Vielen Dank fuer die Definition. So ganz klar ist es mir noch nicht, was wohl daher ruehrt, dass die Grenze, wie Sie sagen, fliessend ist. Wo hoert Patriotismus auf und faengt Nationalismus an ? Ist das nicht auch oft im Auge des Betrachters ? Man darf aber so definieren, dass es eine gesunde und eine kranhafte Einstellung zur Nation gibt, ja ? Nur - wie weit ? ist dann wieder die Frage.
Bei den Piraten nun - waren Diejenigen, die als Rechtsextreme klassifiziert werden, in der NPD oder haben sie "voelkische Reden" gehalten, die sie als extrem ausweisen ? Ich zum Beispiel werde mit der Nazikeule geschlagen, wenn ich darauf hinweise, dass Deutschland am Ende des 19. Jahrhunderts fuehrend in der Wissenschaft war und das verwirrt mich.
Ich glaube, ich muss hier noch ein wenig recherchieren. Trotzdem noch einmal vielen Dank.
Solchen Sei nennt man bei uns "liberal." Jemand, der alles versteht, Jemand, der alles entschuldigt, Jemand, der das Piratenwesen mit soliden Familienvaetern gleichsetzt. Waren Sie schon einmal in den Gewassern ? Dann werden Sie den Unterschied schnell kennenlernen.
Wenn die Piraterei die Schuld der Kolonialmaechte ist - mitlerweile fast zwei Generationen her - warum geschieht sie dann nicht an allen Kuesten Afrikas ? Vielleicht weil es einfacher ist, wehrlose Skipper zu erschiessen als Land zu bestellen ?
Sie verstehen da etwas falsch : auch Afrikaner haben die Freiheit zu waehlen, ob sie ein ungesetzliches oder gesetzliches Leben fuehren wollen. Diese Leute sind nichts weiter als Seeterroristen.
Für was ergreift diese "Partei" eigentlich Partei? Ihr Vorsitzender Schlömer spricht von einer MitMachPartei. Super! Bei den Grünen hat es noch Jahre gedauert, bis die Fundis mit Anliegen und Grundsätzen von den taxifahrenden SchweinchenSchlaus (Realos) verdrängt wurden. Nun muss unser verbeamtete Regierungsdirektor aus dem Verteidigungsministerium nicht Taxifahren, aber seine "bedächtigen" Aussagen zielen wohl in eine einzige Richtung. Business as usual und Hauptsache die Kohle (bei mir) stimmt.
Wenn sie wenigstens einen Beitrag zu modernen Anliegen rund ums Internet pointiert und schlagkräftig in die pollitische Arena werfen könnten. Naja, vielleicht geschehen ja Zeichen und Wunder.
Nun, so schnell wie die Piraten kamen, gehen diese auch wieder unter -hoffentlich - schade um die Steuergelder - jedoch eine Ohrfeige für die angeblich etablierten Parteien - die die Möglichkeit jahrzehntelang hatten , den Bürgern eine vernünftige Politik zu bieten.
Was denn für Rechtsextreme? Weil einer der jungen Leute eine Wahrheit ausspricht? So schnell wurde auch Hitler gewählt, nachdem die Weimarer Republik für die Bürger eine Katastrophe war - und nciht zu vergessen, dass die SPD auch damals die Hitleraner hätte verhindern können, wenn sie mit den Bürgerlcihen gemeinsam zusammengegangen wären.
Nciht Naive, vielmehr frustierte Bürger, die von dem Lobbyismus , den Betrügern in jeder Partei der Unredlichkeit von Politikern jeder Partei - dafür steht Schröder - in den letzten 17 Jahren genug haben.
Die Wiedervereinigung war gut, aber die Korruption von West wie Ost ist unendlich gestiegen. Das ist doch kein Rechtsstaat mehr, dieses lächerliche Selbstbereicherungsgebilde.
ich hätte mir gewünscht, dass die guten Seiten der DDR und die guten Seiten der Budnesrepublik zu einer neuen vernünftigen und dem Bürger d i e n e n de n Republik geworden wäre - stattdessen ist das ein korruppter, das Geld der arbeitenden Bevölkerung versenkender Müllhaufen geworden. Da hätten die Politiker Weitsicht beweisen können und z.B. die völlig verkommenen Lobbyisten aus ihren Reihen, die 4 mal so hohe Schmiergelder und Kosten beim Aufbau Ost akzeptierten und dann noch Straßen ohne Brücke oder mit Ende bauten - in Regreß nehmen könnten. Nur Rauswerfen aus der Politik geht nun nicht mehr , denen muß das Korruptionseinkommen wieder weggenommen werden . Bisher hat kein Staatsanwalt seines Amtes gewaltet - siehen auch Zumwinkel , Esser, und alle die Anderen.
Und gute Politiker - wie den jetzigen Bürgermeister von Stahnsdorf sollte man auch mal loben. Eben die viele Spreu vom Weizen trennen.
IHRE Frustration und IHR neverending SPD-bashing stellvertretend für die anderen Opportunisten im Land machen die Bresche auf, in die die Piraten springen/springen werden. Wir brauchen weder von Ihnen noch von denen eine Geschichtsvorlesung! Es reicht, dass dieser ganze Mief ständig wieder aufgekocht wird von ewig Gestrigen wie Ihnen! Wenn Sie sich mal mehr mit Information im Präsens statt mit Rekapitulation von Historie/Histörchen beschäftigten, wüssten Sie, dass niemand in der Piratenpartei ein Gehalt aus Steuergeldern oder überhaupt ein Gehalt bezieht! Selbst die Vorstände und Parteispitzen arbeiten sämtlich ehrenamtlich.(Punkt) Und das mit dem Rauswerfen a. d. Politik, das ist so: das nennt sich Demokratie, und wird vom Wähler entschieden. Bloß entscheidet da niemand, weil in unserem Land immer nur die Opposition gewählt und die Regierungspartei kritisiert wird in Allem was sie tut. Demokratie bedeutet auch, mal etwas mitzutragen, gut zu finden!
Und wenn Sie die letzten Verlautbarungen der Piraten vernommen hätten, dann wüssten Sie, dass auch bei diesen die Parteileitungen hauptamtlich und bezahlte Jobs werden, weil Erwerbstätigkeit und Parteiarbeit gleichzeitig nicht zu schaffen sind. Und wenn Sie die Parteienfinanzierung kennen würden, dann wüssten Sie, dass Parteien mit Sitzen in Parlamenten sehr wohl aus Steuermitteln finanziert werden. Punkt.