Forum: Politik
Geht die Piratenpartei energisch genug gegen Rechtsextreme in den eigenen Reihen vor?
Mit den potentiellen und aktuellen Wählern läuft es für die Piraten bestens, mit den Mitgliedern schon weniger: Häufig gibt es Querelen um Radikale, Randgruppen und Störenfriede. Natürlich zieht eine junge Partei im Aufwind viele an, und die Partei hatte alle Hände voll zu tun mit Organisation und Programm. Aber dennoch: Geht die Partei energisch genug gegen Rechtsextreme im eigenen Haus vor?
- #40 23.04.2012 09:55 von
- #41 23.04.2012 10:38 von
- #42 23.04.2012 10:43 von
Querulantenpotenzial
Hört man sich die jüngsten Äußerungen eines Piraten über den steilen Aufstieg dieser Parteimitgliederkonglomerats an, beschleicht den Demokraten der Verdacht, dass Die nicht alle Tassen im Schrank haben, und ihre Vorschusslorbeerkredite blödelbardemäßig verjuxen! Schon weiland Benetton hat gewusst, dass man durch Geschmacklosigkeiten und Exorbitalmoralismus im Gespräch bleibt. Ob das so aber auch für Politwissenschaftler und deren Parteien gilt, wage ich zu bezweifeln, bestärkt durch den (von mir) herausgehörten Ductus einiger verdienter Konservativjournalisten i. S. eines väterlichen: Spinnen die jetzt total, die liebgewonnenen Kleinen?
Aber in der Chefetage der Piraten sollten die jüngsten Auswüchse glatz- und hohlköpfigen Tuns (NSU) Ansporn genug sein, das Thema ernst zu nehmen, statt damit auf provokative Werbung zu setzen! - #43 24.04.2012 08:52 von
- #44 24.04.2012 09:00 von
So kann nur jemand schreiben, der das Naziregime nicht erlebt hat, keinen Krieg und keine Bombennächte und keine Gefallenen mehr kennt. Die absolute Ausnahmetragödie der deutschen Geschichte ist ganz und gar ungeeignet, als historischer Vergleich herangezogen zu werden. Trösten Sie sich: auch große Geister versuchten sich: Kohl verglich Gorbatschow mit Goebbels; gerne wurde auch schonmal Bush mit Hitler verglichen: die deutsche Justiz-Ministerin musste anschließend gehen.
Solche Vergleich sind nicht nur fehl am Platze und instinktlos, sonder in erster Linie überflüssig. Und dieser Oberpirat ta seiner Partei einen Bärendienst. - #45 24.04.2012 09:48 von
Ja
Sie wissen, daß alles versucht wird um sie zu diffamieren.
- #46 24.04.2012 11:11 von
- #47 24.04.2012 13:39 von
Oben ohne geht es auch
Würde es Ihnen in der Sache selbst denn helfen, wenn ich Ihnen diese Frage(n) beantworten würde?
Wählen Sie die Piraten? (Sie brauchen nicht zu antworten, denn darum geht es nicht.)
Was ich aber durchaus zu verstehen geben kann ist, dass ich keine Leute wählen kann, die mir nicht den Ansatz eines Konzeptes liefern können. (Durch das Nutzen des Wortes "liefern" werden Sie mich aber jetzt nicht in einem Zuge mit Rösler nennen?) - #48 24.04.2012 14:11 von
Was ist das denn nur für eine merkwürdige Ansicht. Meinen Sie denn wirklich, wenn Sie bestimmte "Leute" wählen, dann würde auf wundersame Weise alles das real eintreten, was Ihnen diese "Leute" als ihr "Konzept" gezeigt hatten? Mit einem solchen Glauben würden Sie wohl auch den Märchenerzähler wählen, der das Schlaraffenland beschreibt?
- #49 24.04.2012 14:18 von
Nun ja...
Sie haben auf jeden Fall zu verstehen gegeben, dass Sie sich angesprochen gefühlt haben und dabei die eigentliche Intension des Foristen missverstanden haben.
Ist aber egal, was das Konzept angeht, bin ich ja bei Ihnen. Derzeit nutzt die Piratenpartei aus meiner Sicht hauptsächlich als "Protestwählerpartei", da diese eh nicht ohne Koalition in die Verantwortung kommen, in dieser wiederum würde ihre Herangehensweise an ihre Grenzen stoßen. Das mit dem Rechtsextremismus wird aus anderer Aktualität hoch gehalten und zeugt von einer gewissen Unfähigkeit der Etablierten dieses Defizit zu thematisieren, vielleicht auch aus Angst, sollten die Piraten Konzepte entwerfen, es wirklich einiges in Deutschland ändern könnte. Da jedoch der Politikbetrieb die Piraten einholen wird, wäre auch das nicht zu erwarten. Aber das mit dem Rechtsextremismus, wo kann man den eigentlich konkret in der Partei verorten?
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