Mit den potentiellen und aktuellen Wählern läuft es für die Piraten bestens, mit den Mitgliedern schon weniger: Häufig gibt es Querelen um Radikale, Randgruppen und Störenfriede. Natürlich zieht eine junge Partei im Aufwind viele an, und die Partei hatte alle Hände voll zu tun mit Organisation und Programm. Aber dennoch: Geht die Partei energisch genug gegen Rechtsextreme im eigenen Haus vor?
Ach Gottchen, meinetwegen. Aber "falsch ist es nicht. Wenn eine Partei eine Legislaturperiode opponiert und nach der nächsten Wahl mitregiert, dann sehe ich das eben auch als ein Rollenspiel an. Es sind nämlich u.U. dieselben Personen, die einmal dagegen sein müssen und dann auf einmal koalieren, und sich nun von einer anderen Opposition kritisieren lassen müssen. Merken Sie was? Es ist ein Rollenspiel!
ich würde jetzt nicht so weit gehen von einer Einzelmeinung auf eine ganze partei zu schliessen, aber interessant ist in diesem kontext schon was Frau Weisband gestern bei lanz sagte, sinngemäß: "der mensch muss moralisch umerzogen werden*.
in meinen ohren klingt das nicht sonderlich liberal...
Warum opponieren in dieser Legislaturperiode die Koalitionsparntner gegeneinander?
Die Schimpfwörter liste ich Ihnen jetzt nicht auf die sich die Koalitionspartner ( als sogenannte Partner ) gegenseitig an den Kopf geworfen haben.
Das Trauerspiel ( versuchter billiger Kuhhandel ) ist doch zwischen dem Innenminister und der Justizministerin zu beobachten die sich so gegenseitig blockieren , dass wichtige Gesetze einfach auf's Eis gelegt werden.
Es ist ein mieses Schauspiel mit schlechten Darstellern.
Geändert von ( um Uhr)
In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
Ach, Berg-Neu, ich wollte die Fragen eigentlich von seriösen Politikern beantwortet haben und Rhetoriker sind auch immer ausgebildet, viel zu reden und nichts zu sagen. Rhetoriker haben keine Meinung, sie tun nur so. Es ist Gelabber!
Es gab Zeiten, da haben Politiker, die a)Ihr Wort hielten und b) bürgernah waren, mehr als 50 % erhalten z.T. sogar 60% und sie werten nun schon eine Wahlteilnahe von unter 60 % der Bürger und davon um die 30% und weit unter 30% für die SPD ,als "Erfolg. 60% Wähler : 100 x 27 % SPD macht gerade mal 16,2 % von echten 100 Wahlberechtigten. Das ist für die beiden angeblichen Volksparteien ein beschämendes Ergebnis . Es zeigt, wie weit sich diese vom "Volk" entfernt haben. und der Betrug auf 100 % Stimmen umzurechnen um mehr Wahlgelder zu erhalten spricht für sich. Tiefste Weimarer Verhältnisse!
ich spüre, Sie (und nicht Sie allein) betrachten die Piraten als kaum demokratiefähig. Egoismus und moralischer Alleinanspruch sollen demnach den jetzt Regierenden vorbehalten bleiben? Jedenfalls wären die Piraten auch nicht die Erfinder und nicht die ersten Anwender Ihres "Mottos".
Ich finde im Gegenteil mehr und mehr, dass Verunsicherung uns allen gut tut! Wenn wir "andern" aus der Verunsicherung die richtigen Schlüsse ziehen und Massnahmen treffen, ist schon viel gewonnen.