Mit den potentiellen und aktuellen Wählern läuft es für die Piraten bestens, mit den Mitgliedern schon weniger: Häufig gibt es Querelen um Radikale, Randgruppen und Störenfriede. Natürlich zieht eine junge Partei im Aufwind viele an, und die Partei hatte alle Hände voll zu tun mit Organisation und Programm. Aber dennoch: Geht die Partei energisch genug gegen Rechtsextreme im eigenen Haus vor?
Die Falle schnappt zu.
“…
Die Piraten haben sich politisch noch nicht festgelegt – sie seien nicht links und nicht rechts, sondern “vorne”. Sie werden jedoch eher zum linken Lager gerechnet. Sollte es auch der FDP erneut gelingen, in den Bundestag einzuziehen, dann haben wir ein Sieben-Parteien-System (die CSU mitgerechnet).
Das führt zu einer neuen Unübersichtlichkeit im deutschen Parlamentarismus. Regierungsbildungen würden erschwert, vielleicht sind sogar Große Koalitionen dann die zwangsläufige Regel. Letzteres würde aber das Protestpotential noch zusätzlich erhöhen. Die etablierten Parteien – inklusive der Grünen – sitzen in der Piraten-Falle.”
Wahl-Arithmetik: Wer Piraten wählt, bekommt die Große Koalition - SPIEGEL ONLINE
Die Mär der FALLEN.
Über die PIRATEN wird ja sehr viel in den Medien berichtet, da gab es zur Begrüßung die Parolen PIRATEN in der COPYRIGHT-Falle, dann PIRATEN in der NS-Falle und sind die die Alt-Parteien in der PIRATEN-Falle gelandet und das ist sehr gut so.
Gestern war ich auf einer Podiums-Diskussion der Bonner Landtags-Kandidaten im ENDSTATION-Kulturzentrum in Königswinter. Ich kenne dort den Organisator und wir hatten doch erhebliche Mühe, einen PIRATEN dazu aufzutreiben – die Organisationsmängel der PIRATEN sind einfach zu groß, auf Kontakt-Mails wird nicht geantwortet usw. usf. Schließlich habe ich dann zum x. Mal in Bonn angebimmelt, der an die PIRATEN im Rhein-Sieg Kreis verwiesen und dann löste sich der Knoten am Samstag auf – es sollte ein Bonner Kandidat kommen.
Dass war dann der Herr Pepau, NRW-Landtags-Kandidat der PIRATEN in Bonn, sehr sympathisch, Dipl.-Soziologe – wir haben uns kurz abgesprochen und dann ging es los. Vor den Künstlern ging es gleich ran an das Thema COPYRIGHT, der Moderator ließ Herrn Pepau eröffnen, der einleitende Statements dazu abgab, bevor die Landtags-Abgeordneten von SPD und CDU und ein Künstler auf Hartz IV-Basis sich über den PIRATEN hermachten.
Danach war sofort offene Diskussion, ich habe mich so früh gemeldet, dass mich der Moderator als ersten Fragesteller zuließ.
Ich eröffnete mit .......
Erklärung der Deutschland-Debatte zu den PIRATEN
Ich darf zum Thema zur Kenntnis geben:
"Welch eine Medienhype hat es gegeben, als sich jemand über die fürchterliche NS-Zeit äußerte. Und nun kommt eine Klarstellung der Partei, spät, aber nicht zu spät:
“Der Holocaust ist unbestreitbarer Teil der Geschichte. Ihn unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit zu leugnen oder zu relativieren, widerspricht den Grundsätzen der Partei”
Das hat der Parteitag beschlossen und ist nun Leitlinie der Partei.
Formulierung: ok
Inhalt: ok
Politiche Willensbekundung: eindeutig."
Haben Sie etwa Vorurteile?Zitat von jens45
Sie werden doch auch Herrn Schäuble als Finanzminister auch keine fehlende Stansfestigkeit unterstellen.
deutsche Sprache, schwere Sprache gell..
Vielleicht lassen Sie mal Ihre mangelnde Kreativität heraus und bringen die Begriffe in Zusammenhang, oder meinen Sie, die Rechten nehmen Artikel 1 und 2 des GG ernst?
Wundern würde es mich nicht, wenn die Piraten damit nichts anfangen können. Wie ich bereits schrieb, haben die von nichts ne Ahnung
wenn die "von nichts ne Ahnung" haben, ham se doch einen gepflegteren Umgang mit der deutschen Sprache und das is doch auch was, gell!
Wie Sie schon mehrfach beweisstark schrieben, können die Piraten GG bestimmt nicht; dazu fehlen ihnen Kreativität und Sinn für die Zusammenhänge. Punkt!
Und ich kann diese Schlussfolgerungen gar nicht nachvollziehen. Wie und wo hätte denn die letzte GroKo "Protestpotential erhöht? Die Minister arbeiteten bestens zusammen. Wenn die beiden größten Fraktionen die Regierung bilden, so ist das sehr sinnvoll: zwei unterschiedliche Denkrichtzungen werden zusammengeführt, Kompromisse müssen gefunden werden, die dann mit überzeugenden Mehrheiten beschlossen werden können. Das ist des beste Weg, dass in der Opposition nur die kleineren Parteien übrigbleiben.
Wenn alles so einfach wäre mit Ihren grauen Theorien.
Warum ist denn die SPD anno 2009 mit 23% abgestraft worden Hr. Berg?
Die SPD ist deshalb ( auch von aktiven SPD-Mitglieder ) abgewählt worden weil von der SPD nichts mehr zu erkennen war, und der Wähler nebst eigener Mitglieder der SPD den Eindruck hatte die SPD ist ein "Erfüllungsgehilfe" der CDU.
Geändert von ( um Uhr)
In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.