Forum: Politik
Frankreich nach der Wahl - was ändert sich?
Frankreich hat einen neuen Präsidenten: François Hollande besiegte den Umfragen zufolge im zweiten Wahlgang den bisherigen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy. Wie wird Frankreich sich durch diese Wahl ändern? Und was bedeutet sie für Europa und im Besonderen für das deutsch-französische Verhältnis?
- #410 16.05.2012 12:22 von
- #411 16.05.2012 12:26 von
Es geht um Export-Überschüsse und nicht um den Verbot des Handels.
Jedes Land sollte versuchen so viel zu exportiert wie es importiert. Kurzfrisztige Ungleichgewichte sind zwecks intertemporalem Konsumtausch gestattet.
Bei Deutschland handelt es sich jedoch um ein dauerhaftes Ungleichgewicht und somit um einen Verstoß gegen das Stabilitätsgesetz. - #412 16.05.2012 12:52 von
- #413 16.05.2012 13:00 von
Was Monsieur Hollande nach Berlin trieb...
Heute Morgen im Elsass äußerte sich eine Französin betroffen über M. Hollande, weil dieser nach seiner Amtseinführung statt in Paris zu feiern unmittelbar bei Merkel vorstellig wurde. Doch im Gegensatz zum gewöhnlichen Bürger weiß M. Hollande um die Abhängigkeit Frankreichs vom deutschen Kapital. Die aufgelaufenen Schulden infolge der seit Jahren erwirtschafteten Defizite im Handel mit Deutschland mussten letztendlich von irgend jemand kreditiert werden. Selbstverständlich sind M. Hollande die besonderen Charaktereigenschaften Merkels bewusst. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern spielt diese Trümpfe rücksichtslos aus.
- #414 16.05.2012 13:02 von
D hat auch für seine Touristen überdurchschnittlich hohe Ausgaben,
ganz abgesehen von all den Agrarsubventionen und anderen
Hilfen a la Griechenland wo D auch überproportional hilft.
Hinzu kommen Transfers an Deutsche die im Ausland leben oder
Leuten im Ausland helfen etc pp.
Sie können sich nicht aus einem "geplanten" System verabschieden
wo alles vom Staat kontrolliert wird. - #415 16.05.2012 19:31 von
- #416 16.05.2012 22:14 von
Warum denn nicht?
Von Umgangsformen scheinen Sie wohl noch nichts gehört zu haben.
PS: Selbst Putin bekommt in Deutschland oder Frankreich den roten Teppich.
Aber das Sie als ehemaliger Manager ( Deutsch ) in Frankreich leben und die Angst vor höhere Steuern für "Reiche" befürchten, ist Ihre Meinung zu Holland persönlich begründet und deshalb nicht sachlich begündet.Geändert von ( um Uhr)
In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch. - #417 16.05.2012 22:16 von
- #418 17.05.2012 16:27 von
Sie müssen sich die Nettoauslandspositionen anschauen und nicht irgendwelche Touristen.
Sagen Sie das mal dem Gesetzgeber.
"Bund und Länder haben bei ihren wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen die Erfordernisse des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts zu beachten. Die Maßnahmen sind so zu treffen, daß sie im Rahmen der marktwirtschaftlichen Ordnung gleichzeitig zur Stabilität des Preisniveaus, zu einem hohen Beschäftigungsstand und außenwirtschaftlichem Gleichgewicht bei stetigem und angemessenem Wirtschaftswachstum beitragen."
StabG - Einzelnorm - #419 17.05.2012 18:09 von
Geändert von ( um Uhr)
In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
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