Forum: Politik
Frankreich nach der Wahl - was ändert sich?
Frankreich hat einen neuen Präsidenten: François Hollande besiegte den Umfragen zufolge im zweiten Wahlgang den bisherigen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy. Wie wird Frankreich sich durch diese Wahl ändern? Und was bedeutet sie für Europa und im Besonderen für das deutsch-französische Verhältnis?
- #320 13.05.2012 21:18 von
Gute Frage die nur vielseitig beantwortet werden kann.
Wie wollen Sie die Anhänger von einem Zweiparteiensytems ( seit fast 40 Jahren ) die allen immer alles versprochen haben und auch so traurig wie es ist immer eingehalten haben , überzeugen?
Salopp würde ich sagen , sehr gewagt von mir , die hatten nur ihre Besitzstandswahrung im Sinn.Geändert von ( um Uhr)
In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch. - #321 13.05.2012 21:22 von
- #322 13.05.2012 21:27 von
Frankreich hat mehr als 64,5 Millionen Einwohner
Nach der World Bank 64,876,618 - also fas 65 Millionen - undnicht wie seitlich angegeben 62,787 Mio
Wäreschön, wenn Spiegel seine Zahlen mal korrigieren könnte
Und für ganz Europa ist zu hoffen, dass Hollande weniger das Schosshündchen von Fr. Merkelsein wird, wie H. Sarkozy es war - Europa braucht Wirtschaftsimpulse, um aus der Krise zu kommen
Ein Europa, wo in versch. Ländern die Arbeitslosigkeit die 20% überschreitet, und wo Regierungen nur ansSparen denken , führt zu Rechstextremismus und zu Politverdrossenheit - #323 13.05.2012 21:47 von
- #324 13.05.2012 21:50 von
Schon besser, sie beginnen zu verstehen.
Die letzte Wahl in Griechenland war für die etablierten Parteien schon ein Erdrutsch:
Parlamentswahl in Griechenland 2012
ND und PASOK sind die Etablierten.
Der Ton der Protestparteien ist viel zu aggressiv, um mit Europa wirklich verhandeln zu können. Außerdem, wie sollen extrem Rechte und extrem Linke denn zusammenarbeiten.
Den Griechen bleibt also nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Die Wut der Griechen hat sie in die Lager der Extremisten getrieben.
Vernünftiges Wahlverhalten ist aber kaum zu erwarten, wenn man als Wähler nirgends Vernunft erkennen kann.
Eine griechische Partei, die sagen würde : O.K. wir haben einen Fehler gemacht, denn wir hätten nie in die Eurozone eintreten dürfen - wir wollen in Übereinstimmung mit den europäischen Partnern und geordnet zu einer eigenen Währung zurückkehren - wir möchten auch so viele Schulden wie möglich zurückzahlen - nur alles, das geht leider nicht, denn ansonsten bleibt uns nur die Staatspleite; so eine Partei wäre meiner bescheidenen Meinung nach das beste für Griechenland. - #325 13.05.2012 21:53 von
Das Geld ist vorhanden, nur halt in wenigen Händen. Hier ist der große Unterschied.
Deutschland hatte im ersten Rang daran Interesse, dass so in Europa gewirtschaftet wurde und ist unter diesen Verhältnisse der einzige Gewinner, noch. Eine Euro, die wie die DM geführt wird, ist für die meisten europäischen Wirtschaften Unsinn. - #326 13.05.2012 21:54 von
Ich sehe nicht, wo ..
.. Deutschland spart. Geld für Hoteliers, Herdprämie, reiche Erben, Steuergeschenke für diverse Klientelgruppen ist genug da. Schäuble sonnt sich eitel im Glanz steigender Steuereinnahmen und denkt schon darüber nach, wie dieser wieder verpulvern kann. D hat > 2 Bio. € Staatschulden und erdreistet sich, bei anderen das Sparen anzumahnen.
- #327 13.05.2012 22:13 von
Eklatante Verkennung der Realität
Wie kommen die französischen Sozialisten darauf, dass Frau Merkel alleine über das Schicksal Europas entscheiden will? Das ist doch nichts anderes als üble Propaganda. Während ihrer gesamten Amtszeit hat sie das Miteinander der europäischen Staaten in den Vordergrund gestellt. Wer etwas anderes behauptet, der hat in den vergangenen Jahren entweder geschlafen oder er behauptet wissentlich die Unwahrheit. Allerdings ist es nun mal eine unumstößliche Tatsache, dass Deutschland das wirtschaftlich stärkste Land der EU ist, was sich auch in unseren Beitragsleistungen für die EU ausdrückt. Insofern kann es uns doch niemand verdenken, dass wir auf die Entscheidungen der EU einen angemessenen Einfluss ausüben wollen, insbesondere dann, wenn Milliarden an deutschen Steuergeldern auf dem Spiel stehen. Anstatt Feindbilder gegen die deutsche Regierung aufzubauen sollten sich die französichen Sozialisten lieber fragen, weshalb wir in der gesamten EU als Hort der Stabilität angesehen werden. Offensichtlich haben wir in den letzten Jahren einiges richtig gemacht, wo andere versagt haben. Wenn die Genossen eins und eins zusammenzählen können, dann werden sie das auch früher oder später erkennen.
- #328 13.05.2012 22:32 von
Systemwechsel
1. Wahlen ändern nichts. Wenn die Wahlen etwas ändern können, werden sie verboten. Die Parteifunktonäre sind nicht solidarisch mit ihren Wählern, sonder nur mit den Funktionätren von anderen Parteien und ihren Geldsponsoren. Die sitzen tief in der Tasche von Finanzkapital, die Parteiwahlkampfkosten finanziert. Damit werden die Wählern durch die Söldner wie sg. Spindoktoren verführt und belogen.
2. Um diese Fianazparteioligarchie zu brechen, muss man vor allem: erstens - Parteisystem aufzulösen und neue Politmachtstrukturen zu organisieren; zweitens - Finanzkapital und Milionäre mit 20% Einmalige Abgabe zu besteuern. Die haben schon lange "über unsere Verhälnisse gelebt". Das tilgt die Staatsschulden ab, und macht den Weg frei für neue Staatsystemgrundung.
3. Parteisystem in einem Klassenlosengesellschaft ist anachronistich. Er representiert keinen außer sich selbst. "Die Parteien sind Reiter ohne Pferde" (Ulrich Beck) und als solche sind wie ein geschwör an der klasenlosen Gesellschaftskörper. - #329 13.05.2012 22:40 von
Nein!
Das stimmt nicht!
Was Sie meinen ist eher das:
open automation | ZVEI: Elektrische Automatisierungstechnik wchst 2012 um 5 %
Tatsächlich ist es so:
Deutsche Exporte knacken Billionenmarke | Wirtschaft | DW.DE | 29.11.2011
Ich hoffe Sie bemerken den feinen Unterschied.
Es ergibt sich ein Überschuss von 156 MRD Euro für 2011! Schreiben Sie von unseren Politikern, die in den Talkschows ihre Ahnungslosigkeit zur Schau stellen, ab, oder was?
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