Zulassung von Ganzkörper-Scannern bei Flughafen-Sicherheitskontrollen erlauben - sinnvoll oder Kontrollwahn?
Das Geschaeft mit der sogenannten Sicherheit ist doch
ein weltweites "Bombengeschaeft" fuer die Industrie
und den Staat.
Die Leidtragenden sind doch die Airlines, die das alles
mitfinanzieren muessen und natuerlich auch die Passagiere.
Ich fliege nur noch die grossen Strecken, ueber 1500km.
Alles andere mit dem Auto:
Ist doch viel bequemer und meistens auch schneller!
Da haben Sie recht, das ist eine unschöne Sache. Ich habe auch nicht die Tendenz, das für mich übermäßig nervös zu betrachten. Die Existenz solcher Strömungen allein finde ich bedenklich und so ein Scanner dient ja auch der allgemeinen Kontrolle auf Waffen. Ich habe die Zahl schon mal genannt: Geschätzte 20 Millionen Handfeuerwaffen sind illegal in Deutschland in privater Hand. Mir hat man im Alter von 15 Jahren in der Schulzeit einmal Handgranaten und eine Uzi angeboten, der Junge war ein Waffennarr. Auch die Beobachtung, die ich selber mache, dass immer mehr junge Leute mit Migrationshintergrund, aber auch deutsche Jugendliche immer gewalttätiger denken, sprechen und handeln, mache ich selber, da brauche ich die Medien nicht.
Da haben sie recht. Hier hilft nur gute Ermittlungsarbeit. Aber in meinen Augen ist der Scanner halt eines der Mittel, die eine potentielle Gefährdung eindämmen hilft...ich finde es auch grundsätzlich erfreulich, dass die Technik immer schlauer wird und Verbechen verhindern und aufklären helfen kann. Denn eines ist für mich klar: Irgendwie muss mit Kriminellen, vor allem organisierten Kriminellen, die geschickt handeln Schritt gehalten werden. Ich halte es für keine Option eines Tages festzustellen, dass man dies und jenes hätte verhindern können, aber der Konsens fehlte...
Ich bein kein Psychodoktor, aber offenbar hat so´ne Psychoschranze ein Gutachten für die Politiker gemacht. Aus diesem geht hervor, dass dem Fluggast beim Scannen ein Gefühl des ohnmächtigen Ausgeliefertsein umnachten könne. Er/Sie bekommt Schweissperlen und Herzflattern, auch wenn er den (vermeintlich) hämisch grinsenden Kontrolleur am Monitor nicht sieht, sondern nur phantasiert.
Dabei wäre der Dienst am Monitor bestimmt die beste Therapie für pathologische Pornoliebhaber oder Spanner. Vermutlich müsste man die Diensthabenden alle 2 Stunden austauschen, um sicherzustellen, dass diese überhaupt noch in den Monitor starren. Mit der Zeit liefe das Ganze ab wie in den Krankenhäusern. Anstatt "der Gebärmutterkrebs in Zimmer 17" oder "der Nierenstein in Zimmer 8" hiesse es eben "das Klappmesser an gate 9" oder "der Sprengürtel an gate 17" :-)
Oder der Flüssig-Sprengstoff in Magen von Passagier auf Gate x.
Nach obligatorischer Abgabe der 1,5 liter Wasserflasche
wegen Sprengstoffverdachts könnte der Inhalt der Flasche sich ja im Magen befinden.
Bei schwersten Vergiftungen durch den Trunk von Explosiv-Stoffen würde der Passagier schon am Scanner tot zusammenbrechen und kaum den Weg bis zum Rollfeld schaffen.
Die gesamte Kontroll und Datensammelwut der EU ist unverständlich. Selbst die einfachsten Rechte der Menschen werden dem fiktiven und sehr weit gefasstem Begriff der Sicherheit untergeordnet.
Diese Art der Behandlung, ob nun Ganzkörperscanner oder übermäßige Gängelung, steht in einem erheblichen Widerspruch zum Grundsatz der Unschuld bis zum Beweis des Gegenteils. Soll es noch soweit kommen, daß nur der der beweisen kann, daß er keine "bösen" Absichten hat, an Bord? Genauso gut könnte man nur noch die an Bord zu lassen, die bestätigen, daß sie ohne Vorbehalte die politschen Leitlinien der EU befolgen.
wir wollen die Freiheit des Einzelnen, dann müssen wir auch in Kauf nehmen und es akzeptieren, daß es keinen 100% Schutz geben kann. Wir müssen akzeptieren, für unsere Freiheit, daß wir mit den dann eingeschränkten Mitteln nicht einfach Menschen aus dem Verkehr ziehen können. Die Verfasser des Grundgesetzes werden sich schon etwas dabei gedacht haben, daß die Würde des Menschen und die Freiheit des Einzelnen ganz oben steht. Denn sie haben erlebt, was alles andere bedeutet. Es wird immer gerne mal mahnend an diese Zeit erinnert, warum nicht auch an die Lehren daraus? Einem Sicherheitsfanatiker wir Hrn. Schäuble oder die gesichtslose Masse der EU Büroratie darf man nie gewähren lassen. Und erst recht nicht wenn es um die Würde des Menschen geht, Guantanamo zeigt wo das Aufweichen dieser Vorgaben hinführt.