Fehlt der Politik die Menschlichkeit?

Die Art und Weise der Demission von Umweltminister Norbert Röttgen hat viele Beobachter erstaunt. Für viele ist der Fall symptomatisch für den Berliner Politikbetrieb. Wie ist Ihre Meinung dazu - braucht die Politik mehr Menschlichkeit?
  1. #1

    Fehlt der Politik die Menschlichkeit?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Art und Weise der Demission von Umweltminister Norbert Röttgen hat viele Beobachter erstaunt. Für viele ist der Fall symptomatisch für den Berliner Politikbetrieb. Wie ist Ihre Meinung dazu - braucht die Politik mehr Menschlichkeit?
    Welche Menschlichkeit? Politik hat die Aufgabe einen Staat zu ordnen und für alle Bürger die gleichen Rechte und Pflichten und bei Pflichtverletzungen - die gleichen Strafen - zu bestimmen. Das ist doch seit Brandt völlig aus dem Ruder gelaufen. Wir sind doch ein völlig unsortierter Haufen - ohne Vergangenheit ,ohne Stolz - im Gegensatz zu allen anderen Ländern der Erde. Das hat die Politik Brandts ff. bewirkt.
    Und wenn ich auch Herrn Schmidt sehr schätze, so war er es, der als Erster - wegen der unverantwortlichen Schulden Whisky-Willis - die Renten prozentual mit Abgaben zur KV belegte.

    Übrigens , in den Verwaltungen wurde durch die ÖTV ab der 70ziger Jahre die Internationale gesungen (ich dachte, ich bin als Flüchtling von und vor den Sozis im falschen Film) junge Menschen wurden politisch verführt und vor den Schulen standen nicht nur die Rauschgifthändler.

    Sozialisten haben keine Vergangenheit und wer keine Vergangenheit hat - hat auch keine Zukunft. Diese unerhörte pauschale Verurteilung und Hetze von der Generation, die nach der verheerenden Weimarer Republik Hitler wählte, währt doch bis heute an und hatte zur Folge, dass sich Linksextremisten - wei die Bader-Meinhof Bande bilden konnten.
    Auch heute noch wird in den Schulen etc. im Geschichtsunterricht falsches Zeugnis über die Zeit abgelegt.

    Ich denke , seit Brandt ging es bergab, seit 20 Jahren haben wir nur noch egoistische Dummköpfe in der Politik, denen der eigene Verdienst als Lobbyist wichtiger - es gibt nur wenige gute Politiker in jeder Partei und Schröder ist ein absoluter Vertreter der Raubsozialisten, natürlich als "lupenreiner Demokrat". Wie unanständig!
    Das wird für die Zukunft erst auf interne schwere Auseinandersetzungen in Europa hinauslaufen und dann werden die Deutschen Nordlichter zu Recht von der Bildfläche verschwinden. Sachsen , Bayern und B.-W. werden übrigbleiben, der Rest wird islamisch. Geschichte wiederholt sich !
  2. #2

    Von der Unmöglichkeit zur Menschlichkeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Art und Weise der Demission von Umweltminister Norbert Röttgen hat viele Beobachter erstaunt. Für viele ist der Fall symptomatisch für den Berliner Politikbetrieb. Wie ist Ihre Meinung dazu - braucht die Politik mehr Menschlichkeit?
    Merkel macht es vor. Allerdings ist sie nicht allein im Denken und Handeln. Zuerst Mobbing und Abschuß Röttgen, dann der in Mannheim stattfindende Katholikentag. Dies ist kein Widerspruch. Politik ist verlogen, heimtückisch, hinterhältig und besonders seit Berlin machtbesessen. Schadenfreude und Hähme sind Tagesgeschäft in allen Parteien. Gabriel und Nahles warten schon auf Fehler der Kanzlerin. Oppermann ( SPD), eine Frau Roth - offenbar eine der selbsternannten Moralinstanzen des Landes -, ein Herr Özdemir, der nur plappert was Roth nicht aussprechen will, ein etwas überheblich agierender Trittin, oder sei es ein Leibarzt der Kanzlerin, der sich aus der FDP an die DSpitze putschte, liefern wollte, man fragt sich nur wann, das alles ist Berlin.

    Man täte aber den Akteuren Unrecht, würde man dies einzig und allein auf heute beziehen. Selbst im Wahlkampf als Helfer bei Bundespolitikern in früheren Jahren tätig, sorry, für den Unbedarften, die Presseberichte in SPIEGEL, STERN und BILD waren stets wichtiger als der Umgang untereinander. Und die "freie Presse" hat bei der Entwicklung zur Unmenschlichkeit in der Politik massgeblichen Anteil.

    Das Volk hat und teilweise wollte es auch so, nur das glauben, was diese drei Blätter verbreitet haben. Keiner wollte die Wahrheit wissen, so wie heute auch. Es wurde geglaubt, was gerade günstig in die eigenen Aiugen passte, wohl wissend, dass "die da oben" nichts halten, was sie versprechen. Und, wer sich aufregt, muss sich auch darüber klar sein, dass das, was heute so breit diskutiert wird, in den früheren Jahren unter dem Tisch landete. Wer nicht auf der Liste zum Abschuss stand hatte bei SPIEGEL, STERN und BILD Welpenschutz, egal wie schmutzig das Handeln war. Nur wenn in Bonn die Zentralen mitgespielt haben, wurde ein Politiker, der zuerst hochgeschrieben wurde, in den Dreck getreten. Eine Berufsfremdgeher in Bonn konnte soviel Affären haben wie sie verkraften konnten, Schweigen war das Ergebnis.

    Berlin ist sicher durch eine Machtbesessenheit diverser Politiker, hier braucht man nicht Frau Merkel um dies zu dokumentieren, ein Stzück unmenschliocher gheworden, Liegt es aber nicht möglicheweise auch daran, dass heute viele Jungpolitiker vom "Mobbing in der UNI" sofort in die Politik wechseln und nie lernen mussten, dass Zusammenarbeit im Beruf nur ohne Mobbing vertrauensvoll funktiionert. Liegen die Ursachen nicht auch im Umstand, dass zu viele Beamte und Sozialpädagogen (auf den Abschluß bezogen ) noch nie das Leben erlebt haben, sondern ihr Wissen und Handeln auch der Fachliteratur beziehen.

    Berlin ist unmenschlich, aber Bonn war es auch. Bonn verdient die "Menschlichkeit" nur desegen, weil sich die Informationsangebote vollkommen verändert haben. Pleiten, Pech und Pannen in Berlin, was erwarten wir eigentlich unter Wowereit und Merkel ? Demokratie ?
  3. #3

    Seltsame Frage...

    DIE Politik ist ist in einem hierarchischen System Strategie zum Machterhalt des Kapitals ! DIE Politik ist Mittler zu Wirtschaftsunternehmen, die Wachstum erzeugen sollen, was der Gesellschaft zugute kommen sollte.

    Und Menschlichkeit?
    Gibt es noch Menschlichkeit seit ....Ausschwitz?

    Im Grunde sind dies zwei Begriffe, die zunächst definiert werden müssen......

    Griechen droht Notstand bei Medikamenten-Versorgung « DiePresse.com

    Funktioniert das aber nicht, und der POLITIK FEHLT DIE MENSCHLICHKEIT, weil sie eben eine Methode sein kann , leiden die Menschen.
  4. #4

    Ehm...

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Welche Menschlichkeit? Politik hat die Aufgabe einen Staat zu ordnen und für alle Bürger die gleichen Rechte und Pflichten und bei Pflichtverletzungen - die gleichen Strafen - zu bestimmen...
    ... abgesehen davon, dass Sie (wieder einmal) fernab vom Thema sind: Art. 1 Grundgesetz???
  5. #5

    Menschlichkeit?!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Art und Weise der Demission von Umweltminister Norbert Röttgen hat viele Beobachter erstaunt. Für viele ist der Fall symptomatisch für den Berliner Politikbetrieb. Wie ist Ihre Meinung dazu - braucht die Politik mehr Menschlichkeit?
    Also "menschlicher" als bei dieser Vorstellung, kann doch die Politik gar nicht mehr werden!
  6. #6

    Fehlt der Politik die Menschlichkeit?

    Zitat von wiseguyno1 Beitrag anzeigen
    ... abgesehen davon, dass Sie (wieder einmal) fernab vom Thema sind: Art. 1 Grundgesetz???
    Abgesehen davon schreiben Sie in albernen Worthülsen! Das Grundgesetz ist in einer Zeit verabschiedet worden, als es noch ganz andere Menschen - nach dem Krieg-und im Entsetzen über den Krieg - gab. Es ist in Gemeinschaft mit den Allierten - verfaßt worden.
    Für die damaligen Menschen etwas Wunderbares , auf das alle Stolz waren in damaliger Zeit.
    Unterdessen haben sich die Probleme und die Menschen geändert - zum Negativen - und § 1 GG ist zur Worthülse - wie viele andere GG´s, verkommen.

    Es ist vielfach nicht mehr einhaltbar und sollte schon - entsprechend der neuen Anforderungen - , ergänzt oder erneuert werden.
    Mein Chef hätte gesagt:" k.w. = kann wegfallen, da nicht mehr den heutigen Anforderungen gerecht werdend.
  7. #7

    *Facepalm*

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon schreiben Sie in albernen Worthülsen! Das Grundgesetz ist in einer Zeit verabschiedet worden, als es noch ganz andere Menschen - nach dem Krieg-und im Entsetzen über den Krieg - gab. Es ist in Gemeinschaft mit den Allierten - verfaßt worden.
    Für die damaligen Menschen etwas Wunderbares , auf das alle Stolz waren in damaliger Zeit.
    Unterdessen haben sich die Probleme und die Menschen geändert - zum Negativen - und § 1 GG ist zur Worthülse - wie viele andere GG´s, verkommen.

    Es ist vielfach nicht mehr einhaltbar und sollte schon - entsprechend der neuen Anforderungen - , ergänzt oder erneuert werden.
    Mein Chef hätte gesagt:" k.w. = kann wegfallen, da nicht mehr den heutigen Anforderungen gerecht werdend.
    Mit welchem Teil des u. g. Artikels (nicht §) 1 haben Sie denn jetzte die meisten Verständnisschwierigkeiten?
    Artikel 1 (1) Satz 1 GG: Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Daran gibt's nichts zu Ergänzen/Erneuern (oder gar "k.w."). Punkt!
  8. #8

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Sozialisten haben keine Vergangenheit und wer keine Vergangenheit hat - hat auch keine Zukunft.
    Das ist eine leere Phrase. Wenn sei von Vergangenheit reden, meinen sie unkritischen, inhaltsleeren, Nationalismus.

    Die überwiegende Mehrheit der Sozialisten in der Welt ist immer auch Nationalistisch gewesen. Hat sich damit zu ihrer Nation und zu "ihrem" Staat bekannt. Das ging von Tito in Europa bis zu HoTschiMinh und PolPot in Asien. Auch die Sowjetunion hat sich immer als nationalistische Großmacht, wie heute China, gebärdet. die Interessen des Staates wiegen im Zweifel immer höher als jede Ideologie. Nur die Macht der Herrschenden ist noch wichtiger.
    Was mich an den Nationalisten immer besonders stört, dass sie andern Verrat vorwerfen, während sie selber gegen Regierung und Staat defätistische Propaganda betreiben. Statt treu zur Regierung zu stehen und alles zu tun dass deren Programme Erfolg haben, wie man es von treuen Patrioten erwarten könnte, wird jede Entscheidung kritisiert. So als würde man deutsche Aktien schlecht reden und vom Kauf abraten.
    Wären diese Patrioten Angestellter, würde man sie entlassen müssen. Auch in einer Fußballmannschaft würde man solche Leute zu dem Amateuren verbannen. Selbst auf der Reservebank könnte man die Meckerer nicht ertragen, die selbst dann noch schimpfen, wenn man Meister (Exportweltmeister) geworden ist.
  9. #9

    es fehlte Konsequenz

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Art und Weise der Demission von Umweltminister Norbert Röttgen hat viele Beobachter erstaunt. Für viele ist der Fall symptomatisch für den Berliner Politikbetrieb. Wie ist Ihre Meinung dazu - braucht die Politik mehr Menschlichkeit?
    "Wer die geforderte Leistung nicht bringt, fliegt raus!"
    So sind die Verhältnise in der freien Wirtschaft, auf dem Arbeitsmarkt, und so gelten sie offensichtlich auch für Politiker.
    Ich halte die Debatte um den "angeblichen Rauswurf" von N. Röttgen für stark überzogen. Was kann der Wähler schon von einem Bundesminister erwarten, der auszog(a. Berlin), um mal eben in NRW die Wahl zu gewinnen, aber vorsichtshalber das Ministeramt beibehält, und noch nicht mal klare Kante zeigt im Falle der Wahlniederlage als Oppositionsführer in NRW zu bleiben? Also ich bitte Sie, derlei Animositäten und narzistische Erstbänklerallüren sind in einem Expertenteam wie die Bundesregierung fehl am Platz! Somit hat Frau Merkel die Regierung gestärkt, dem Wähler Verlässlichkeit signalisiert, und Konsequenz gezeigt, dergestalt, dass eine Vollblutpolitikerin mit Prinzipien als Gleiche unter Gleichen Gleiches von Anderen verlangt. Chapeau, Frau Bundeskanzlerin!
    In diesem Sinne ist die Kritik der Grünen, voran Die von Herrn Özdemir, kindischer Gründungssprech: wer nicht für uns ist, ist gegen uns- werdet endlich erwachsen!