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Fehlt der Politik die Menschlichkeit?

Die Art und Weise der Demission von Umweltminister Norbert Röttgen hat viele Beobachter erstaunt. Für viele ist der Fall symptomatisch für den Berliner Politikbetrieb. Wie ist Ihre Meinung dazu - braucht die Politik mehr Menschlichkeit?
  1. #60

    Nicht nur der Politik...

    ...den tonangebenden Teilen der Gesellschaft ist die Menschlichkeit abhandengekommen.

    Deutlich wird das meiner Ansicht an dem zur Zeit laufenden Ausbau der Krippenbetreuung für Kinder zwischen 3 und 36 Monaten.

    Um dem Fachkräftemangel in der Deutschen Wirtschaft zu begegnen sollen die Mütter möglichst bereits wieder nach dem 12. Lebensmonat ihres Kindes zur Arbeit gehen. Um dies zu erleichtern, werden über einen Zeitraum von 6 Jahren ca. 4 Mrd. Euro zur Schaffung neuer Krippenplätze aufgewendet und - grundsätzlich begrüßenswert - den Eltern ein Rechtsanspruch auf einen solchen Platz für Kinder ab dem 1. Lebensjahr eingeräumt.

    Abgesehen von den Problemen der praktischen Umsetzbarkeit stellt dies einen fundamentalen Wandel in der Sicht-Weise dar, wie Kleinstkinder erzogen werden sollen:

    Die Nachfrage nach Krippenbetreuung stieg nach Verkündung des Rechtsanspruchs und zeitlicher Verkürzung der Leistungen für Erziehungszeiten in Westdeutschland von etwa 10% auf 66% der Kinder.

    So weit so gut.

    Was in der Diskussion - z.B. über das Betreuungsgeld - völlig untergeht, sind die Auswirkungen der frühen täglichen Trennung der Kinder von den Eltern - auf die Kinder. Diese nicht mit einzubeziehen, stellt meiner Meinung nach eine Vernachlässigung des Kindeswohls dar.

    Unter dem Licht neuerer Erkenntnisse der Humanwissenschaften, von Erfahrungswissen aus der psychologischen Praxis und der Zustände im Ausland kann man mit Fug und Recht von einer unmenschlichen Politik sprechen.

    Die Überforderung der Kinder führt nicht nur zu Angstzuständen während der Zeit in der Krippe, wie sich am erhöhten Cortilsol-Spiegel eines Großteils der Kinder ablesen läßt, sie führt auch zu langfristigen Schäden bei der Stressverarbeitung mit lebenslangen und weitreichenden Folgen.

    FAZ: Eine Analyse der Risiken und Nebenwirkungen der deutschen Krippenoffensive aus kinderheilkundlicher Sicht

    Memorandum der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung zum Krippenausbau in Deutschland

    Was tun?

    Wer das Kindeswohl auch in wirtschaftlich harten Zeiten nicht vernachlässigen will, kann die Bundesregierung hier auffordern, sich zu den gesundheitlichen Aspekten der Krippenbetreuung zu äußern.

    Direktzu.de: Direkt zur Kanzlerin: Krippenbetreuung macht krank!

    Ein Staat, der ohne Rücksicht auf die Kleinsten und Schwächsten handelt, hat entweder seine humanistischen Wurzeln vergessen oder er sieht sich als derart bedroht an, dass er kurzfristigen Gewinn vor langfristige Ziele stellt, wie sie etwa durch das Grundgesetz verkörpert werden:

    Art 6 (2) GG: Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

    Was kommt als Nächstes?
  2. #61

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    ...den tonangebenden Teilen der Gesellschaft ist die Menschlichkeit abhandengekommen.

    Deutlich wird das meiner Ansicht an dem zur Zeit laufenden Ausbau der Krippenbetreuung für Kinder zwischen 3 und 36 Monaten.

    Um dem Fachkräftemangel in der Deutschen Wirtschaft zu begegnen sollen die Mütter möglichst bereits wieder nach dem 12. Lebensmonat ihres Kindes zur Arbeit gehen. Um dies zu erleichtern, werden über einen Zeitraum von 6 Jahren ca. 4 Mrd. Euro zur Schaffung neuer Krippenplätze aufgewendet und - grundsätzlich begrüßenswert - den Eltern ein Rechtsanspruch auf einen solchen Platz für Kinder ab dem 1. Lebensjahr eingeräumt.

    Abgesehen von den Problemen der praktischen Umsetzbarkeit stellt dies einen fundamentalen Wandel in der Sicht-Weise dar, wie Kleinstkinder erzogen werden sollen:

    Die Nachfrage nach Krippenbetreuung stieg nach Verkündung des Rechtsanspruchs und zeitlicher Verkürzung der Leistungen für Erziehungszeiten in Westdeutschland von etwa 10% auf 66% der Kinder.

    So weit so gut.

    Was in der Diskussion - z.B. über das Betreuungsgeld - völlig untergeht, sind die Auswirkungen der frühen täglichen Trennung der Kinder von den Eltern - auf die Kinder. Diese nicht mit einzubeziehen, stellt meiner Meinung nach eine Vernachlässigung des Kindeswohls dar.

    Unter dem Licht neuerer Erkenntnisse der Humanwissenschaften, von Erfahrungswissen aus der psychologischen Praxis und der Zustände im Ausland kann man mit Fug und Recht von einer unmenschlichen Politik sprechen.

    Die Überforderung der Kinder führt nicht nur zu Angstzuständen während der Zeit in der Krippe, wie sich am erhöhten Cortilsol-Spiegel eines Großteils der Kinder ablesen läßt, sie führt auch zu langfristigen Schäden bei der Stressverarbeitung mit lebenslangen und weitreichenden Folgen.

    FAZ: Eine Analyse der Risiken und Nebenwirkungen der deutschen Krippenoffensive aus kinderheilkundlicher Sicht

    Memorandum der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung zum Krippenausbau in Deutschland

    Was tun?

    Wer das Kindeswohl auch in wirtschaftlich harten Zeiten nicht vernachlässigen will, kann die Bundesregierung hier auffordern, sich zu den gesundheitlichen Aspekten der Krippenbetreuung zu äußern.

    Direktzu.de: Direkt zur Kanzlerin: Krippenbetreuung macht krank!

    Ein Staat, der ohne Rücksicht auf die Kleinsten und Schwächsten handelt, hat entweder seine humanistischen Wurzeln vergessen oder er sieht sich als derart bedroht an, dass er kurzfristigen Gewinn vor langfristige Ziele stellt, wie sie etwa durch das Grundgesetz verkörpert werden:

    Art 6 (2) GG: Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

    Was kommt als Nächstes?
    Danke für die etwas verfrühte Wahlpolemik der "Herdprämie".

    2013 wird dieser Unsinn so wie so wieder abgeschafft.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  3. #62

    jaja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Art und Weise der Demission von Umweltminister Norbert Röttgen hat viele Beobachter erstaunt. Für viele ist der Fall symptomatisch für den Berliner Politikbetrieb. Wie ist Ihre Meinung dazu - braucht die Politik mehr Menschlichkeit?
    .........

    Schreiben wir es mal so: Die Politik ist ein Sammelbecken von Menschen mit psychischen Eigenwilligkeiten, insbesondere Narzisten sind weit verbreitet.
    Das ist der menschliche Faktor, der zum nächsten führt, nämlich der Sozialisierung dieser Eigenarten. Und die ist bei diesen Politikern ausgeschrieben asozial bis hin zu authistischer Abgeschottetheit.
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  4. #63

    Ist es nicht menschlich Gegner zu schwächen oder beiseite zu schieben, ist es nicht menschlich Interessen Einzelner denen Vieler unterzuordnen, ist es nicht menschlich die Unwahrheit zusagen um einen Vorteil für sich zu erreichen, ist es nicht menschlich sich an Macht zu klammern? Unsere Politik funktioniert nicht anders als unsere Gesellschaft.
  5. #64

    Der Politik fehlt der Bezug zur Realität !

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    ...den tonangebenden Teilen der Gesellschaft ist die Menschlichkeit abhandengekommen.
    Stimmt, wir haben uns seit der Ära Kohl zu einer Ellbogengesellschaft entwickelt. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Und die weitere Verbreitung und Wirkung des Neoliberalismus tut ein übriges.

    Um dem Fachkräftemangel in der Deutschen Wirtschaft zu begegnen sollen die Mütter möglichst bereits wieder nach dem 12. Lebensmonat ihres Kindes zur Arbeit gehen...
    Wir haben in der deutschen Wirtschaft keinen Fachkräftemangel, wir haben einen Mangel an billigen Fachkräften ! Die deutsche Wirtschaft ignoriert völlig ihr Potenzial an erfahrenen und bewährten Fachkräften im Alter von 45+ ! Stattdessen sucht sie junge Kräfte, Ausländer und ... Frauen. Bekanntlich bekommen Frauen in Deutschland immer noch weniger als Männer in gleicher Position. Meiner Meinung nach ein Hauptgrund für diese ganze Aktion.

    Was in der Diskussion - z.B. über das Betreuungsgeld - völlig untergeht, sind die Auswirkungen der frühen täglichen Trennung der Kinder von den Eltern - auf die Kinder. Diese nicht mit einzubeziehen, stellt meiner Meinung nach eine Vernachlässigung des Kindeswohls dar.
    Ich stimme Ihnen nur teilweise zu ! Meine Enkeltochter ist noch vor Erreichen des dritten Lebensjahres in eine Kinderkrippe (Tagesmutter) gekommen. Nachmittags war sie dann wieder bei "Mama". Ab dem dritten Lebensjahr war sie in der KiTa, direkt hinter dem Haus, um drei Uhr wurde sie abgeholt. Nach meinen dort gemachten Erfahrungen kann ich das nur allen Eltern empfehlen. Mit sechs kam sie in die Schule.

    ...
    Die Überforderung der Kinder führt nicht nur zu Angstzuständen während der Zeit in der Krippe, wie sich am erhöhten Cortilsol-Spiegel eines Großteils der Kinder ablesen läßt, sie führt auch zu langfristigen Schäden bei der Stressverarbeitung mit lebenslangen und weitreichenden Folgen.
    Kann ich nicht bestätigen ! Weder bei meinen zwei Kindern, sie waren beide bis Nachmittags im Kindergarten, noch bei meinen Enkelkindern, insgesamt drei.

    Ein Staat, der ohne Rücksicht auf die Kleinsten und Schwächsten handelt, hat entweder seine humanistischen Wurzeln vergessen oder er sieht sich als derart bedroht an, dass er kurzfristigen Gewinn vor langfristige Ziele stellt, wie sie etwa durch das Grundgesetz verkörpert werden:

    Art 6 (2) GG: Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft...
    Sie haben grundsätzlich Recht ! Aber in unserer gesellschaftlichen Gesamtentwicklung muss man feststellen, dass der Humanismus völlig ins Abseits gedrängt wurde. Diese Entwicklung wurde eingeleitet durch eine Überbetonung der Naturwissenschaften an den Hochulen und Universitäten. Geisteswissenschafen fristen heute eine kümmerliches Dasein. Diese Entwicklung ging von den USA aus. Die Gesellschaft in den USA hat nie einen wirklichen Humanismus gekannt, diese Entwicklungen kamen immer aus Europa. Aber das haben wir völlig vergessen. Wo gibt es heute noch ein humanistisches Gymnasium ?

    Aber der Politik fehlt nicht nur die Menschlichkeit, ihr größter Mangel ist der Bezug zur Realität. Die wenigsten Bundestagsabgeordneten wissen doch, was in ihrem Wahlkreis vor sich geht. Völlig abgehoben und voll daneben !
  6. #65

    Die Politik ist der Spiegel der Gesellschaft, die sie schafft!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Art und Weise der Demission von Umweltminister Norbert Röttgen hat viele Beobachter erstaunt. Für viele ist der Fall symptomatisch für den Berliner Politikbetrieb. Wie ist Ihre Meinung dazu - braucht die Politik mehr Menschlichkeit?
    Die Politik ist das, was sie aus dem Rest der Gesellschaft machen will, nämlich eine gnadenlose Wettbewerbsgesellschaft.

    Sie vertritt bevorzugt diejenigen, die sich dafür am meisten erkenntlich zeigen (können), und dass sind in Deutschland nicht die Arbeitnehmer, und das war in der CDU nicht der als NRW-CDU-Chef abgewirtschaftete Umweltminister.
  7. #66

    ...

    Zitat von HaPeGe Beitrag anzeigen
    Ich stimme Ihnen nur teilweise zu ! Meine Enkeltochter ist noch vor Erreichen des dritten Lebensjahres in eine Kinderkrippe (Tagesmutter) gekommen. Nachmittags war sie dann wieder bei "Mama". Ab dem dritten Lebensjahr war sie in der KiTa, direkt hinter dem Haus, um drei Uhr wurde sie abgeholt. Nach meinen dort gemachten Erfahrungen kann ich das nur allen Eltern empfehlen.
    Diese Empfehlung kann ich aus 2 Gründen nicht unterstützen:

    1. Die Krippen- oder Kindergartenreife erreichen Kinder - wenn - dann in unterschiedlichem Alter.

    2. Vor dem 3. Lebensjahr laufen Kinder Gefahr, aufgrund der andauernd erhöhten Stressbelastung, die mit der Krippenbetreuung bei den meisten Kindern einhergehen, dauerhafte Schäden bei der Reizübertragung im Gehirnareal des Hippocampis davonzutragen. Diese durch die erhöhte Konzentration des Stresshormons Cortisol verursachten Schäden können zu einer fortgesetzt höheren Anfälligkeit für stressbedingte Erkrankungen wie z.B. Depressionen führen.

    Um eine Größenordnung der potenziellen Auswirkungen dieses Mechanismus' zu geben:

    Das Risiko, in seiner Lebensspanne einmal an einer schweren depressiven Episode zu erkranken ist z.B. in Frankreich – dem Land, das der Deutschen Krippenoffensive Pate stand - doppelt so hoch wie in Deutschland: 21 statt 10% (lt. WHO).

    Die Deutsche Familienpolitik berücksichtigt diese Erkenntnisse in keinster Weise, es geht ihr ausschließlich um die schnellstmögliche Erhöhung der Betreuungsquote, um Frauen frühestmöglich wieder in den Wertschöpfungsprozess der Wirtschaft zu integrieren.

    Wem die Zukunft unserer Kinder wichtig ist, kann die Bundesregierung hier auffordern, zu den gesundheitlichen Risiken der Betreuung von Kleinstkindern in Krippen Stellung zu nehmen.
  8. #67

    Nicht Menschlichkeit, sondern Charakter fehlt in der Regierung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Art und Weise der Demission von Umweltminister Norbert Röttgen hat viele Beobachter erstaunt. Für viele ist der Fall symptomatisch für den Berliner Politikbetrieb. Wie ist Ihre Meinung dazu - braucht die Politik mehr Menschlichkeit?
    Diese Fragestellung halte ich für nahezu kritikunfähig, phlegmatisch, melancholisch, harmlos, an dem Problem vorbei gehend.

    Der Kanzlerin fehlt ganz einfach der Charakter, zu sehen, dass sie selbst die Verantwortung für ihr Versagen zu tragen und folglich selbst zu gehen hat. Nur leider ist diese Kanzlerin umgeben von Medien und wird getragen von einer Presse, die sie bedingungslos verehrt.
  9. #68

    Nein, nicht ganz so !

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    Diese Empfehlung kann ich aus 2 Gründen nicht unterstützen:

    1. Die Krippen- oder Kindergartenreife erreichen Kinder - wenn - dann in unterschiedlichem Alter.
    Ja, das stimmt ! Ist zudem noch logisch, da sich Kinder unterschiedlich entwickeln.

    2. Vor dem 3. Lebensjahr laufen Kinder Gefahr, aufgrund der andauernd erhöhten Stressbelastung, die mit der Krippenbetreuung bei den meisten Kindern einhergehen, dauerhafte Schäden bei der Reizübertragung im Gehirnareal des Hippocampis davonzutragen. Diese durch die erhöhte Konzentration des Stresshormons Cortisol verursachten Schäden können zu einer fortgesetzt höheren Anfälligkeit für stressbedingte Erkrankungen wie z.B. Depressionen führen.

    Um eine Größenordnung der potenziellen Auswirkungen dieses Mechanismus' zu geben:

    Das Risiko, in seiner Lebensspanne einmal an einer schweren depressiven Episode zu erkranken ist z.B. in Frankreich – dem Land, das der Deutschen Krippenoffensive Pate stand - doppelt so hoch wie in Deutschland: 21 statt 10% (lt. WHO).

    Die Deutsche Familienpolitik berücksichtigt diese Erkenntnisse in keinster Weise, es geht ihr ausschließlich um die schnellstmögliche Erhöhung der Betreuungsquote, um Frauen frühestmöglich wieder in den Wertschöpfungsprozess der Wirtschaft zu integrieren.

    Wem die Zukunft unserer Kinder wichtig ist, kann die Bundesregierung hier auffordern, zu den gesundheitlichen Risiken der Betreuung von Kleinstkindern in Krippen Stellung zu nehmen.
    Ich kann hier nur nochmals die in meiner Familie gewonnenen Erkenntnisse wiedergeben: Meiner Enkeltochter hat diese frühe Kindergrippe gut getan. Da sie nicht über den ganzen Tag ging und nachmittags "Mama" da war, wurde für einen guten Ausgleich gesorgt. Dazu sollten Sie noch wissen, dass meine Enkeltochter ein ausgesprochenes Mamakind ist.

    Von dem geplanten Betreuungsgeld halte ich ebenfalls gar nichts ! Ich habe hier auch bereits mehrfach erwähnt, dass ich das alles als nichts anderes sehe, um Frauen als preiswerte Fachkräfte möglichst schnell wieder einzugliedern. Ich bin aber der Meinung, dass das jede Familie bzw. Mutter selbst entscheiden sollte und wenn eine Mutter bzw. ein Vater sein Kind in den ersten Jahren zu Hause behalten möchte, dann sollte das der Staat ermöglichen. Wenn aber die Eltern ihr Kind in eine KiTa geben möchten, dann sollten auch entsprechende Einrichtungen zur Verfügung stehen. Ich halte diese "Herdprämie" für pervers !
  10. #69

    Nicht ganz !

    Zitat von hedgejus Beitrag anzeigen
    Diese Fragestellung halte ich für nahezu kritikunfähig, phlegmatisch, melancholisch, harmlos, an dem Problem vorbei gehend.

    Der Kanzlerin fehlt ganz einfach der Charakter, zu sehen, dass sie selbst die Verantwortung für ihr Versagen zu tragen und folglich selbst zu gehen hat. Nur leider ist diese Kanzlerin umgeben von Medien und wird getragen von einer Presse, die sie bedingungslos verehrt.
    Um Menschlichkeit zu entwickeln, benötigt man ein gewissen Maß an Charakter. Es hängt also beides irgendwie zusammen bzw. ist voneinander abhängig.

    Gott sei Dank, gibt es noch Teile in Presse und Medien, die unsere Kanzlerin nicht bedingungslos verehren.


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