FDP - kann Philipp Rösler seine Partei noch aus dem Tief führen?

Erst war er Hoffnungsträger des Umbruchs, jetzt scheint er für viele FDP-Mitglieder eher zum Problem zu werden: Der Parteivorsitzende Philipp Rösler segelt in schwerer See. Kann er die angeschlagene Partei noch aus dem Tief führen?
  1. #520

    Fakten?

    Zitat von klauslynx Beitrag anzeigen
    Einfach zur Sache und mit Fakten argumentieren. Ihre Bemerkung werte ich als Zeichen"besonderer Intelligenz"- also als ideelle Selbstbefriedigung.
    So wie einige Beiträge. Haben Sie nicht mit Substanz zur Sache zu argumentieren ?
    ALso für mich zählt das Parteiprogramm der FDP und das kann ich in großen Teilen unterschreiben. Dabei zählen Personalien nur in zweiter Linie, denn die ändern sich. Das Problem scheint mir zu sein, dass die Bürger, wenn sie zwischen souveräner Freiheit und sklavenhafter Versorgung entscheiden müssten, immer das Letztere wählen.

    Es ist eben so schön, wenn einem vom Staat die Bröckchen zu geworfen werden und man sich völlig entäußern muss, damit die Bröckchen auch weiter kommen.
  2. #521

    Da freilich ...

    Zitat von Rahula Beitrag anzeigen
    Ein Klassensprecher der siebten Klasse ist für den Job des Schulsprechers nicht geeignet, dies liegt nicht am Alter sondern an der fehlenden charismatischen Ausstrahlung ....
    stimme ich Ihnen voll zu. Die Personalie stimmt nicht!
  3. #522

    Nun ja

    er hat den Krankenkassen zu Millionen verholfen.
    Nur die Beitragszahler sind die Wähler, ob er das verstehen wird.
  4. #523

    Richtig !

    Zitat von finnegan Beitrag anzeigen
    ALso für mich zählt das Parteiprogramm der FDP und das kann ich in großen Teilen unterschreiben. Dabei zählen Personalien nur in zweiter Linie, denn die ändern sich. Das Problem scheint mir zu sein, dass die Bürger, wenn sie zwischen souveräner Freiheit und sklavenhafter Versorgung entscheiden müssten, immer das Letztere wählen.

    Es ist eben so schön, wenn einem vom Staat die Bröckchen zu geworfen werden und man sich völlig entäußern muss, damit die Bröckchen auch weiter kommen.
    FDP-Wähler wollen keine "Bröckchen", sie wollen die ganz großen Brocken.Mich interessieren nicht nur Parteiprogramme sondern auch das, was Personen daraus machen.In diesem Fall eben Personen der FDP.
    Frei entscheiden in eigner Verantwortung ? Der neue Star im Norden, der "kantige" Herr Kubicki mit 8200 Eu. Monat Diäten, Plus Zulage Franktiosnvorsitzender im Landtag, Plus Zulage Altersversorgung hat natürlich mit seiner Zuverdiensten über die Kanzlei eben mehr Raum für "Eigenverantwortung" bei der Ausgestaltung seiner Lebensumstände.
    Und da beginnt die Lüge, unabhängig und ohne Rücksicht auf das Parteiprogramm der FDP-Eben ein "dicker Brocken" den "Otto Normalverbraucher " eben nicht hat und trotzdem diesen Gammelhaufen wählen soll, wegen der "Verantwortung"!
  5. #524

    Ohne humanistische Orientierung

    Zitat von finnegan Beitrag anzeigen
    ALso für mich zählt das Parteiprogramm der FDP und das kann ich in großen Teilen unterschreiben. Dabei zählen Personalien nur in zweiter Linie, denn die ändern sich. Das Problem scheint mir zu sein, dass die Bürger, wenn sie zwischen souveräner Freiheit und sklavenhafter Versorgung entscheiden müssten, immer das Letztere wählen.

    Es ist eben so schön, wenn einem vom Staat die Bröckchen zu geworfen werden und man sich völlig entäußern muss, damit die Bröckchen auch weiter kommen.
    Genau für Leute wie Sie werden Parteiprogramme gemacht.Sie haben allerdings nichts über den Inhalt ausgesagt.Also, was gefällt Ihnen am Parteiprogramm der FDP? Und Freiheit gibt es nur für Menschen, die die Möglichkeit haben, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, also Arbeit haben.Glauben Sie wirklich, dass es Menschen gibt, die sich, wie Sie es ausdrücken, nach einer "sklavenhaften Versorgung" drängen?Sie überbieten sogar Ihre Partei, wenn es um die Verachtung humaner Werte geht.Und deshalb steht Ihre Partei bei etwas mehr als 2%.Das ergibt nicht einmall die Summe aller Begünstigten.
  6. #525

    Ich? Fdp?

    Zitat von tradutor Beitrag anzeigen
    Genau für Leute wie Sie werden Parteiprogramme gemacht.Sie haben allerdings nichts über den Inhalt ausgesagt.Also, was gefällt Ihnen am Parteiprogramm der FDP? Und Freiheit gibt es nur für Menschen, die die Möglichkeit haben, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, also Arbeit haben.Glauben Sie wirklich, dass es Menschen gibt, die sich, wie Sie es ausdrücken, nach einer "sklavenhaften Versorgung" drängen?Sie überbieten sogar Ihre Partei, wenn es um die Verachtung humaner Werte geht.Und deshalb steht Ihre Partei bei etwas mehr als 2%.Das ergibt nicht einmall die Summe aller Begünstigten.
    Eines will ich klar stellen, ich bin allenfalls Sympathisant der FDP, nicht ein Mitglied. Und dass meine Vorstellung von einem Sozialstaat nicht verstanden wird, daran habe ich mich schon längst gewöhnt.
    Die Brotkrumen der jeweiligen Regierungen haben schon gewirkt, das lässt sich kaum noch reparieren.
    Nur verstehe ich nicht, was man gegen Eigenverantung haben kann.
  7. #526

    Nur einige Punkte,

    Zitat von tradutor Beitrag anzeigen
    Genau für Leute wie Sie werden Parteiprogramme gemacht.Sie haben allerdings nichts über den Inhalt ausgesagt.Also, was gefällt Ihnen am Parteiprogramm der FDP? Und Freiheit gibt es nur für Menschen, die die Möglichkeit haben, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, also Arbeit haben.Glauben Sie wirklich, dass es Menschen gibt, die sich, wie Sie es ausdrücken, nach einer "sklavenhaften Versorgung" drängen?Sie überbieten sogar Ihre Partei, wenn es um die Verachtung humaner Werte geht.Und deshalb steht Ihre Partei bei etwas mehr als 2%.Das ergibt nicht einmall die Summe aller Begünstigten.
    die mir ganz gut gefallen.

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    Die Freiheit des Einzelnen ist selbstbestimmte Entfaltung
    Verantwortung, Solidarität und Nachhaltigkeit als liberale Prinzipien
    Zukunft entsteht durch Selbstbestimmung
    Politik ist also die Sphäre des Bürgers und nicht des Staates. Nach libera10
    ler Vorstellung gehört es zu den Aufgaben einer guten Regierung, die Freiheitsordnungen zu pflegen und auszubauen, das Machtstreben staatlicher Bürokratie zu begrenzen, den Haushalt verantwortlich zu führen und Voraussetzungen für mehr Chancen für mehr Menschen zu schaffen, beispielsweise durch die Sicherung leistungsfähiger Infrastrukturen. Regierungspolitik in unserem Sinne ist zugleich Chancenpolitik für das Individuum und Ordnungspolitik für die Gesellschaft.
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    Aber das werden Sie vermutlich für Geschwätz halten.
  8. #527

    Sehen Sie ...

    Zitat von klauslynx Beitrag anzeigen
    FDP-Wähler wollen keine "Bröckchen", sie wollen die ganz großen Brocken.Mich interessieren nicht nur Parteiprogramme sondern auch das, was Personen daraus machen.In diesem Fall eben Personen der FDP.
    Frei entscheiden in eigner Verantwortung ? Der neue Star im Norden, der "kantige" Herr Kubicki mit 8200 Eu. Monat Diäten, Plus Zulage Franktiosnvorsitzender im Landtag, Plus Zulage Altersversorgung hat natürlich mit seiner Zuverdiensten über die Kanzlei eben mehr Raum für "Eigenverantwortung" bei der Ausgestaltung seiner Lebensumstände.
    Und da beginnt die Lüge, unabhängig und ohne Rücksicht auf das Parteiprogramm der FDP-Eben ein "dicker Brocken" den "Otto Normalverbraucher " eben nicht hat und trotzdem diesen Gammelhaufen wählen soll, wegen der "Verantwortung"!
    Da liegt das Problem:
    Wie Sie sagen, bekommt Herr Kubiki 8.200,00€.
    Wen wollen Sie denn veranlassen, für ein derart mageres Gehalt in die Politik zu gehen?

    Man bekommt immer das, was man bezahlt, oder wie die Amerikaner sagen: "There is no such thing as a free lunch"
    Deutschland hat genau die Politikerriege, die man für magere 8.000,00€ bekommt. Lehrer, abgehalfterte Anwälte und vorbestrafte Stadtindianer ohne Schulausbildung. Das trifft leider auch auf die FDP-Politiker zu.
  9. #528

    Fdp ?

    "die Pizza ist aufgeteilt", und zwar ohne FDP. Weil sie kein Stück Pizza mehr abbekommen suchen sie jetzt nach Schlagworten wie "Wir sind die Freiheit", oder so. Nachdem sie als "Steuersenkungspartei" gescheitert waren und man ihnen als "fast nur noch Promille-Splitter-Partei" eigentlich die Mitregierung aberkennen sollte, haben sie sich erneut ein Thema gesucht was keinen interesseirt. Freiheit haben wir alle.
    Denen fällt also nach wie vor nichts gescheites ein.
  10. #529

    Danke!

    Zitat von finnegan Beitrag anzeigen
    Ich will es ganz einfach halten:
    Ein Sozialstaat ist ein Gebilde, in welchem jeder Bürger souverän zuerst versucht sich selbst zu versorgen. UND ERST DANN, wenn es nicht anders geht, sich an die Allgemeinheit wendet.
    Deutschland ist kein Sozialstaat, es ist ein Versorgungsstaat. Der Staaat versorgt und .....
    Vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihre klare Sicht auf unseren "Sozialstaat" und die Probleme der FDP. Erfrischend zu lesen neben der ganzen roten Einheitssoße.