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FDP - kann Philipp Rösler seine Partei noch aus dem Tief führen?

Erst war er Hoffnungsträger des Umbruchs, jetzt scheint er für viele FDP-Mitglieder eher zum Problem zu werden: Der Parteivorsitzende Philipp Rösler segelt in schwerer See. Kann er die angeschlagene Partei noch aus dem Tief führen?
  1. #500

    Ich empfinde weder Sympathie noch Respekt für Rösler.

    Im Gegenteil, sein scheinbar sorgloserund realitätsfremder Tenor a la " da mache ich mir gar keine Gedanken, das wird schon wieder" wird zunehmend unerträglicher. Seine Interviewphrasen tun mir mittlerweile schon beim zuhöhren weh. Wie ferngesteuert, wenn er klar definierte Fragen langatmig NICHT beantwortet.

    Außerdem habe ich bei ihm ein Kompetenzzubilligungs-Problem. An seiner Person wird irgendwie besonders deutlich, dass ein Arzt und (gescheiterter) Gesundheisminister nicht das nötige Handwerkszeug hat auch Wirtschaftsminister sein zu können.

    Der Umstand, dass er auch noch partout unser Vizekanzler sein mußte ist für mich befremdlich. Das Amt hat durch ihn bei mir an Bedeutung verloren,mkann es doch offenbar jeder werden.
  2. #501

    Eigenverantwortung ist ein MUSS

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Früher rühmten die Politiker die Rentenversicherung und garantierten mir, meine Rente sei sicher. Jetzt ermahnen sie mich zur Eigenverantwortung.

    Die Kanzlerin ruft ein neues Zeitalter aus: das Zeitalter der Eigenverantwortung. Die Regierung ist künftig für nichts mehr verantwortlich zu machen.

    »Für Ihre Gesundheit«, sagt mir der Arzt, »sind Sie selber verantwortlich. Wenn Sie zahlen, kann ich Sie heilen – die Krankenkasse zahlt dafür nicht mehr. Falls Sie nicht zahlen, was ich verlange, wäre das verantwortungslos gegenüber Ihrer Gesundheit.«

    Der Chef legt mir die Hand auf die Schulter und blickt mir partnerschaftlich in die Augen. »Ich entlasse Sie jetzt«, sagt er, »in die Eigenverantwortung.«



    Resisende sollte man nicht aufhalten.
    Der Forist finnegan trift den Nagel auf den Kopf. Sie, Morotti sind mit Ihren lauten Klagen und dem ewigen Gejammere ein Sinnbild des Versorgungsstaates Deutschland.
  3. #502

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Sie scheinen den Sinn meiner Aussage, so wie immer, bezogen auf den Beitrag vom Foristen <finnegan> nicht verstanden zu haben.

    Unter der welcher Prämisse sind Sie denn damals in der Nachwendezeit ( wenn man Ihrer kruden Theorie Glauben schenken darf ) gekündigt worden?
    Welche Prämisse galt denn damals für ihren Chef bei der ausgesprochenen Kündigung , die " entweder-oder" , oder die absurde von Ihnen ins Spiel gebrachte " sowohl - als auch" Theorie?
    Zumindestens haben Sie mich ( Danke ) zum Schmunzeln angeregt.
    Zunächst verstehe ich nicht, warum Sie mich zum Maßstab für Ihre Theorien auswählen. Ich erhielt gar keine Kündigung. Is aber gar nicht relevant.

    Aber gut, ich antworte Ihnen ausführlicher:
    Sie schreiben:"Früher rühmten die Politiker die Rentenversicherung und garantierten mir, meine Rente sei sicher. Jetzt ermahnen sie mich zur Eigenverantwortung. "
    Dazu meine ich: Altersvorsorge besteht sowohl aus gesetzlicher Rente als auch aus Eigenenverantung (Wohneigentum, Ersparnisse, Arbeiten usw.)

    Sie schreiben: "Die Kanzlerin ruft ein neues Zeitalter aus: das Zeitalter der Eigenverantwortung. Die Regierung ist künftig für nichts mehr verantwortlich zu machen."
    Ich meine dazu: sowohl der Staat als auch man selber sind für das Wohl verantwortlich.

    Sie schreiben:»Für Ihre Gesundheit«, sagt mir der Arzt, »sind Sie selber verantwortlich. Wenn Sie zahlen, kann ich Sie heilen – die Krankenkasse zahlt dafür nicht mehr. Falls Sie nicht zahlen, was ich verlange, wäre das verantwortungslos gegenüber Ihrer Gesundheit.«
    Ich meine: Gesunderhaltung wird erreicht sowohl mit Kassenleistungen als auch mit Eigenleistungen.

    Sie schreiben:"Der Chef legt mir die Hand auf die Schulter und blickt mir partnerschaftlich in die Augen. »Ich entlasse Sie jetzt«, sagt er, »in die Eigenverantwortung.«"
    Dazu meine ich: Beim Ausscheiden aus dem Erwerbsleben (also zwischen ca 60 und 65) ist sowohl die Firmensituation [/b] als auch[/b] die Arbeitnehmersituation zu beachten (Altersteilzeiten, vorzeitiger Rentenbeginn usw.)
  4. #503

    Kommt auf denStandpunkt an

    Zitat von extranjero Beitrag anzeigen
    Der Forist finnegan trift den Nagel auf den Kopf. Sie, Morotti sind mit Ihren lauten Klagen und dem ewigen Gejammere ein Sinnbild des Versorgungsstaates Deutschland.

    Die Existenzberechtigung der F.D.P. gleicht der Existenzberechtigung
    eines Fußpilzes beim Menschen.Kaum sichtbar, aber ein unangenehmer
    schmarotzender Parasit der nur die positiven Eigenschaften hat, eine Volkswirtschaftszweig in Teilgebieten zu sponsern und dort Gewinne einzufahren. Ansonsten sollte man den durch geeignete Mittel bekämpfen.
    In der Politik wäre das übertragen eben Wahrheit und Ehrlichkeit.
    "Wir wollen nur Euer Bestes" - Und genau das wollen wir eigentlich behalten und nicht in die Taschen von FDP Leuten fließen lassen.
  5. #504

    Was erwarten Sie ...?

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen

    Ich sage es Ihnen, es ist der pure Machterhalt der FDP an den "Trögen" der Macht.
    Also ich finde das völlig legitim.

    Eine Partei, die sich nicht um den viel geschmähten Machterhalt kümmert, ist nicht das Schwarze unterm Fingernagel wert.

    Es ergibt doch keinen Sinn, immer irgendwo Schuldige und Bösewichter finden zu wollen. Es geht stets um Interessensausgleich und dabei ist der Bürger ein souveräner Widerpart. Er kann reagieren, nur ewig meckern sollte er nicht.
  6. #505

    Zitat von finnegan Beitrag anzeigen
    Also ich finde das völlig legitim.

    Eine Partei, die sich nicht um den viel geschmähten Machterhalt kümmert, ist nicht das Schwarze unterm Fingernagel wert.
    Legitim ist es schon,

    aber wenn sich dabei aber eine Partei bis zur Unkenntlichkeit verbiegt dann bekommt es ein "Gschmäckle" und die Wählergunst für diese Partei sinkt ins Bodenlose.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  7. #506

    Hauptzielrichtung

    Zitat von finnegan Beitrag anzeigen
    Also ich finde das völlig legitim.

    Eine Partei, die sich nicht um den viel geschmähten Machterhalt kümmert, ist nicht das Schwarze unterm Fingernagel wert.

    Es ergibt doch keinen Sinn, immer irgendwo Schuldige und Bösewichter finden zu wollen. Es geht stets um Interessensausgleich und dabei ist der Bürger ein souveräner Widerpart. Er kann reagieren, nur ewig meckern sollte er nicht.

    Hauptzielrichtung muss dann schließlich die Macht zur Durchsetzung
    politischer Ziele sein.Bei der FDP (Allerdings nicht nur FDP) geht es aber um die "Macht am Trog" !
  8. #507

    Zitat von klauslynx Beitrag anzeigen
    Bei der FDP (Allerdings nicht nur FDP) geht es aber um die "Macht am Trog" !
    Das soll doch hoffentlich kein Vergleich mit Borstenvieh sein?! Hätten sie nicht verdient, die armen Schweine...
  9. #508

    Zitat von extranjero Beitrag anzeigen
    Der Forist finnegan trift den Nagel auf den Kopf. Sie, Morotti sind mit Ihren lauten Klagen und dem ewigen Gejammere ein Sinnbild des Versorgungsstaates Deutschland.
    Ich "Wehklage " nicht , sondern ich kritisiere allseits bekannte und anerkannte Misstände.

    Warum schreiben Sie immer so tendenziös ohne dabei selbst nachzudenken?
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  10. #509

    Zitat von extranjero Beitrag anzeigen
    Der Forist finnegan trift den Nagel auf den Kopf. Sie, Morotti sind mit Ihren lauten Klagen und dem ewigen Gejammere ein Sinnbild des Versorgungsstaates Deutschland.
    Vielleicht für Sie zur Erinnerung , weil Sie beim Beitritt der "DDR" in die Bundesrepublik Deutschland das GG nicht zur Hand hatten mal ein kleiner Auszug.

    Zum Beispiel den Artikel 20 Abs 1

    Zitat
    (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.








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