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FDP - kann Philipp Rösler seine Partei noch aus dem Tief führen?

Erst war er Hoffnungsträger des Umbruchs, jetzt scheint er für viele FDP-Mitglieder eher zum Problem zu werden: Der Parteivorsitzende Philipp Rösler segelt in schwerer See. Kann er die angeschlagene Partei noch aus dem Tief führen?
  1. #390

    FDP Widerborst Kubicki rechnet mit der Boygroup rücksichtslos ab!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ... Der Parteivorsitzende Philipp Rösler segelt in schwerer See.
    ... Kann er die angeschlagene Partei noch aus dem Tief führen?
    ... "Der Prozess des Vertrauensverlustes ist tiefer als je zuvor."
    ... Kubicki ging auch mit dem neuen Leitbegriff "Wachstum"
    ... der FDP-Führung unter Parteichef Philipp Rösler scharf ins Gericht.
    Wachstum ist ein Begriff, der keinen Wähler hinter dem Ofen
    herauslocken kann. Obwohl Rösler sachlich recht hat, ohne
    Wirtschaftswachstum geht Deutschland unter wie die Titanic im
    Eismeer. Aber seit wann fördert die FDP das Wachstum?
    Das Bevölkerungswachstum? Das Lohnwachstum? Die Kaufkraft?
    ...*LOL*...

    Globalisierung, Zentralisierung, Monopolisierung und Konzentrierung
    stärken die des Kapitals immer mehr mit faschistoider Tendenz.
    Die FDP, die im Interesse der herrschenden Klasse des Kapitals
    und der Hochfinanz arbeitet, hat es lange Zeit geschafft,
    ihr eigennütziges von Gier bestimmtes Standesinteresse
    als vermeintliches Interesse der Gemeinschaft zu verkaufen:

    Beharrlichste Bearbeitung mit Forderungen nach Steuernachlässen
    für die Reichsten, Indoktrination mit der neoliberalen Irrlehre,
    Verführung mit falschen Wahlversprechen, und Manipulation der
    Mittelschicht zu deren Lasten.

    Aber jetzt glaubt das alles keiner mehr außer 1-2%.
    Die FDP ist am Ende. Nur ein Wunder könnte die FDP noch retten.

    siehe "Abgesang auf die FDP"
    DasErste Mediathek [ARD] - Presseclub - Abgesang auf die FDP - Wie lange halten die Liberalen noch durch?
  2. #391

    ...

    Zitat von kalanak Beitrag anzeigen
    ... sollte Herr Dr. Rösler sich langsam Gedanken um seine Anschlussverwendung machen. Irgendjemandem in der Wirtschaft, wenn schon nicht dem Staat oder seiner Partei, wird er doch wohl etwas Gutes getan haben.
    Maschmeyer hilft bestimmt gerne. Maschmeyer-Rürup und Rösler - Politikberatung GmbH.
  3. #392

    ...

    Zitat von A.Stifter Beitrag anzeigen
    Die FDP muss sich auf ihre Grundwerte besinnen - das ist vor allem, das permanente Bestreben der "Obrigkeit" in die Freiheit des Einzelnen auszubalancieren. Weniger Bürokratie, weniger Regelungswut auf mittlerweile DREI Ebenen (Land, Staat, EU), die alle under Leben ver-regulieren und steuern möchten, um ihre Daseinsbereichtigung zu beweisen. Die FDP als einzige Partei, die weniger Staat und mehr Freiheit propagieren sollte - DAS würden die Bürger verstehen.
    Meinen Sie nicht daß die Wähler mittlerweile verstanden haben was die FDP unter dem vielbemühten Begriff "Freiheit" versteht ?
    Selten wurde mit diesem großen Wort mehr Schindluder getrieben als unter der Fahne des (falschen) Liberalismus.
    Nein, die FDP ist tot weil ihre Ideologie sich als menschenverachtend und im Wortsinne reaktionär erwiesen hat - seit Lambsdorffs Wendepapier muß jeder politisch Interessierte wissen was unter "FDP" zu verstehen ist, und wer sich dahinter versteckt. Wem sie "dient".

    Wären fähige Leute wie Baum oder Hamm-Brücher noch an vorderster Front bestünde noch Hoffnung. Mit drittklassigen Nachbetern längst gescheiterter ökonomischer Großexperimente wird das nichts mehr. Die Zeit ist über diese Ansammlung krankhaft übersteigerter Egos hinweggegangen. Und das ist gut so; niemand wird ihr eine Träne nachweinen.
  4. #393

    "Freiheit!" statt "Wachstum"

    Ich habe die FDP noch nie gewählt und werde es wohl auch nie tun. Aber dass sich diese Hanswürstchen-"Liberalen" jetzt "Wachstum" als Leitbegriff auf die Fahnen schreiben wollen, passt für mich wie die Faust auf's Auge. Die Wachstumsideologie passt wunderbar zum neoliberalen Image der Mövenpick-Partei.

    Die FDP ist doch deswegen im Keller, weil sie KEINE liberale Partei ist, sondern eine Steuersenkungspartei der Besserverdienenden. Eine liberale FDP, die den Begriff der FREIHEIT in den Mittelpunkt stellen würde hätte eine Lebensberechtigung. Aber dazu müssten die Herren (und es sind ja fast ausschließlich Herren in der FDP...) den Begriff der Freiheit erst einmal verstehen. Es gibt nicht nur Freiheit von etwas (Freiheit vom Staat) etc., sondern auch Freiheit im Sinne von Autonomie, nämlich die Freiheit ZU etwas: Die Möglichkeit, etwas selbst unternehmen zu können. Dafür aber braucht es Chancengleichheit. Für diese ist die FDP aber noch nie eingetreten. Sie kämpft weiterhin für die Privilegien von wenigen. Die FDP ist derzeit eine überflüssige Partei, die gerne aus allen Parlamenten fliegen darf, bis sie kapiert, dass LIBERALISMUS etwas ganz anderes ist, als die Privilegien von Apothekern, Hoteliers & Co. zu verteidigen.
  5. #394

    ...

    Zitat von hajo..1 Beitrag anzeigen
    Der putzige Rössler ist nicht das Problem, Die anderen Versager, Schaumschläger haben die FDP in die Gülle geritten, jetzt ist großes gejammer.
    Der gute Herr Rösler ist insofern doch ein Problem als er an voderster Front der Schaumschlägerei kraftig mitgemischt hat.
    Ersetzen die Gambinos den Don bleibt es doch die Mafia. Die FDP hat ungefähr deren Glaubwürdigkeit erreicht.
  6. #395

    Ausgruenden

    Zitat von Ausfriedenau Beitrag anzeigen
    Diese Partei hat seit Genscher systematisch gegen den Staat gearbeitet, sie hat das Solidarprinzip, das diese Gesellschaft zum Wohle aller 50 Jahre getragen hat, zugunsten des Privateigentums zu zersetzen versucht. Der Slogan "Privat vor Staat", den die FDP radikal im Sinne der reinen Marktwitschaft verfolgt ("Markt vor Staat") , zerstört das Gemeinschaftsdenken. Verheerend für alle Bereiche vom Gesundheitswesen bis zur Bildungspolitik, von der Fiskalpolitik bis zum Umweltschutz, da für die FDP immer die Bereicherung der Privatperson im Mittelpunkt steht und nicht das Wohl der Gemeinschaft, die die Schwachen einer Gesellschaft "mitnimmt". Diese FDP ist deshalb gesellschaftsfeindlich und richtet sich damit gegen den Solidarstaat. Nicht die Linke gehört beobachtete, sondern die staatsfeindliche FDP.
    Spaetestens mit dem politischen Verrat an Helmut Schmidt hat Genscher damit begonnen die FDP von einer Freiheitspartei in eine Bereicherungspartei umzuwandeln und mit Luftnummernthesen z.B.
    eben aktuell "Wachstum" und dem nachtraeglichen, unter der Guertellinie liegenden Angriff auf Westerwelle, hat sich die Bundesfuehrung, insbesondere der Vorsitzende, voellig deklassiert. Die Ignoranz und Arroganz gegenueber dem neuen politischen Mitbewerber "Die Piraten" ist nicht nur blind, sondern auch straeflich.
    Anstatt mit dieser jungen Partei eine strategische Partnerschaft gemeinsam gegen Rot-Gruen zu suchen, wird sie beschimpft.

    Ich weiss aber auch, dass es ausserhalb der desolaten Bundesfuehrung in den Laendern, und dafuer steht u.a. auch der Name Kubicki, eine gute liberale Arbeit im Interesse der Mehrheit der deutschen Bevoelkerung gemacht wird und aber die Laenderarbeit steht verstaendlicherweise nicht im Bundesfocus.

    Das Beste, was die wahren Liberalen noch tun koennen, wenn sie schon keine vernuenftige Fuehrung bekommen, sich ausgruenden,
    d.h. diese kaputte Fuehrung verlassen.
  7. #396

    5 minus x

    Zitat: "Den Liberalismus auf die Formel mehr Netto vom Brutto zu verkürzen, das ist zu wenig." Zitat Ende

    Stimmt, vor allem vor dem Hintergrund, dass es in unserem Land immer mehr menschen gibt, die überhaupt kein 'Brutto' haben, von dem sie mehr 'Netto' übrig behalten könnten.

    So ist das, wen man die Realitäten in diesem Land völlig aus den Augen verloren hat, dann landet man eben unter 'ferner liefen'.

    Da kann man für die FDP nur hoffen, dass sie wenigstens noch von den eigenen Mitgliedern gewählt wird.
  8. #397

    !

    [QUOTE=wibo2;9978995]Wachstum ist ein Begriff, der keinen Wähler hinter dem Ofen
    herauslocken kann. QUOTE]

    Kein Wunder.
    Wenn Wachstum bedeutet, dass die Konzerne Rekordgewinne in Milliardenhöhe einfahren und der Arbeitnehmer nichts davon hat.
    Wenn die Lebenshaltungskosten weiterhin schneller steigen als die Löhne,
    können die sich ihr Wachstum sonst wo hin schieben.
  9. #398

    qed

    Zitat von Spantax Beitrag anzeigen
    Zitat: "Den Liberalismus auf die Formel mehr Netto vom Brutto zu verkürzen, das ist zu wenig." Zitat Ende

    Stimmt, vor allem vor dem Hintergrund, dass es in unserem Land immer mehr menschen gibt, die überhaupt kein 'Brutto' haben, von dem sie mehr 'Netto' übrig behalten könnten.

    So ist das, wen man die Realitäten in diesem Land völlig aus den Augen verloren hat, dann landet man eben unter 'ferner liefen'.

    Da kann man für die FDP nur hoffen, dass sie wenigstens noch von den eigenen Mitgliedern gewählt wird.

    Kubicki hat recht mit seiner Analyse, allerdings ist seine Konsequenz die falsche (Helmut Schmidt lässt grüssen).
  10. #399

    ja sowas

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst war er Hoffnungsträger des Umbruchs, jetzt scheint er für viele FDP-Mitglieder eher zum Problem zu werden: Der Parteivorsitzende Philipp Rösler segelt in schwerer See. Kann er die angeschlagene Partei noch aus dem Tief führen?
    Alfons (Franzoesischer Humorist) fragte bei einer oeffentlichen Umfrage eine aeltere Dame, was ist die groesere Katastrophe "Tschernobyl oder Fukushyma", ihre Antwort, die FDP








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