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FDP - kann Philipp Rösler seine Partei noch aus dem Tief führen?

Erst war er Hoffnungsträger des Umbruchs, jetzt scheint er für viele FDP-Mitglieder eher zum Problem zu werden: Der Parteivorsitzende Philipp Rösler segelt in schwerer See. Kann er die angeschlagene Partei noch aus dem Tief führen?
  1. #380

    Zitat von jomo3 Beitrag anzeigen
    Wir haben Blockparteien.

    Die Wahl zwischen Pest und Cholera.

    Und wie wird gewählt, wenn man denn den Hintern überhaupt zum Wahllokal bewegt ?

    Es spielt keine Rolle, ob SPDCDUCSUGRÜNELINKEFDP.

    Die wählen wir und bewegt wird nichts, schlicht NICHTS.

    Wir haben Existenzangst und bekommen vorgebetet, was sonst so in der Welt nicht stimmt.

    Danke dafür, aber ich lebe jetzt und hier in D und der Rest der Welt ist mir ist mir ziemlich egal, so egal wie den Wirtschafts- und Bankenführern der Welt ........
    Und Sie meinen, Ihre ganz persönlichen Existenzängste habe irgend etwas mit der FDP und Rösler zu tun? Immerhin bemerken Sie, dass Sie in D leben. Und hier finden ausgerechnet Sie keine Existenzbedingungen, keine Ausbildungsmöglichkeiten, kein Betätigungsfeld, keine Familie, keine Heimatgegend, keine Freunde, keine Beziehungen, so wie alle anderen Deutschen? Und nun soll Rösler nicht nur die FDP, sondern auch noch Sie aus diesem Tief führen? Beim Worte genommen: führen kann Sie jeder, aber getragen wird keiner, gehen müssen Sie schon selber.
  2. #381

    Verfassungsfreindlich

    Zitat von Ausfriedenau Beitrag anzeigen
    Diese Partei hat seit Genscher systematisch gegen den Staat gearbeitet, sie hat das Solidarprinzip, das diese Gesellschaft zum Wohle aller 50 Jahre getragen hat, zugunsten des Privateigentums zu zersetzen versucht. Der Slogan "Privat vor Staat", den die FDP radikal im Sinne der reinen Marktwitschaft verfolgt ("Markt vor Staat") , zerstört das Gemeinschaftsdenken. Verheerend für alle Bereiche vom Gesundheitswesen bis zur Bildungspolitik, von der Fiskalpolitik bis zum Umweltschutz, da für die FDP immer die Bereicherung der Privatperson im Mittelpunkt steht und nicht das Wohl der Gemeinschaft, die die Schwachen einer Gesellschaft "mitnimmt". Diese FDP ist deshalb gesellschaftsfeindlich und richtet sich damit gegen den Solidarstaat. Nicht die Linke gehört beobachtete, sondern die staatsfeindliche FDP.
    Sie haben damit völlig recht. Nur hat die SPD die FDP unter dem Schröder-Regime in Sachen Neoliberalismus weit überholt. schröde hat getan, wovon Westerwelle nicht mal zu träumen wagte.
  3. #382

    Genscher

    Zitat von Frequent Traveller Beitrag anzeigen
    aber offensichtlicher rechnen die Waehler mit einem fern der Realitaet schwebenden Roesler ab der sich immer wieder rethorisch aalglatt und hochnaesig zeigt
    schade um die gute alte F.D.P. keine Politikprofis mehr
    dem Genschman wird's grauen....
    Genscher war derjenige, der die FDP in diese Richtung geführt hat.

    Den Dolch im Gewande - Wie Genscher und Lambsdorff den Bruch der sozialliberalen Koalition herbeiführten

    Westerwelle war sein politischer Ziehsohn.
  4. #383

    ............

    Zitat von jomo3 Beitrag anzeigen
    Wir haben Blockparteien.

    Die Wahl zwischen Pest und Cholera.

    Und wie wird gewählt, wenn man denn den Hintern überhaupt zum Wahllokal bewegt ?

    Es spielt keine Rolle, ob SPDCDUCSUGRÜNELINKEFDP.

    Die wählen wir und bewegt wird nichts, schlicht NICHTS.

    Wir haben Existenzangst und bekommen vorgebetet, was sonst so in der Welt nicht stimmt.

    Danke dafür, aber ich lebe jetzt und hier in D und der Rest der Welt ist mir ist mir ziemlich egal, so egal wie den Wirtschafts- und Bankenführern der Welt ........
    Au Backe, das war deutlich, spricht zum großen Teil den Bürgern aus dem Herzen, a b e r ;

    bei einer guten (Aus)Bildung müssen wir keine Angst um einen Arbeitsplatz haben. Ganz bewusst steht hier -Bildung- denn um die Allgemeinbildung der Deutschen ist es nicht gut bestellt.

    "jetzt und heute lebe ich" kann nur jemand sagen der keine Kinder hat,

    generell sollten wir den Hintern selbst mehr bewegen, denn wir sind für uns verantwortlich,

    zur FDP; wie kann uns jemand der selbst noch nix erlebt hat (Rösler) sagen er liefert?? Und wie kann man dem dummen Satz glauben schenken?

    Ist es für Hr. Kubicki auch einfach zu meckern ( er hat in allem Recht), stellt er sich selbst doch nie für eine Führungsposition außerhalb von Schleswig Holstein zur Verfügung.
  5. #384

    .........

    Zitat von pubsfried Beitrag anzeigen
    Wäre Merkel nicht so machtgeil, dann hätten wir längst Neuwahlen ! Hätte man über andere Splitterparteien in der Vergangenheit ähnlich viel diskutiert, würde die Parteienlandschaft heute anders aussehen - definitiv ! SPD und CDU sind sich längst schon über eine Große Koalition einig, die nächsten Wahlen sind genauso unnötig wie im Saarland.

    och nöööö, so einfach das Wort machtgeil hinzuwerfen ist zu einfach, aber so denken eben Menschen die sich selbst dieses Synonym geben.
  6. #385

    Rundumschlag

    Zitat von MiniDragon Beitrag anzeigen
    !00 % auch meine Meinung .
    Es wäre doch so einfach, Roth und Künast lächerlich zu machen und die im Konsens mit ihnen agierende Mutti gleich mit.
    Den Dosen - Triitihm, einen übrig gebliebenen, späten 68ziger und Ex- Maoisten zu erledigen ,dürfte doch eigentlich nicht schwerer sein als Koch die schöne faule und betrügerische Silvana aus Brüssel zu vertreiben .
    Der MiniDragon macht seinem Namen alle Ehre und schlaegt mit seinemSchwanz wild um sich - jeder kriegt 'was ab. Roth,Kuenast, Merkel,
    Trittin (ganz derbe) und die Kopiererin Silvana. Der Dragon(er) ist
    sicher ein altkonservativer Sack, der den so verhassten 68-er
    Maoisten noch gerade entkommen ist, er verspritzt seine rechthabe-
    rische, unverrueckbare Meinungssosse ueber den Gartenzaun zu
    seinem gleichaltrigen Nachbarn und dann bei Tschibo nochmal mit
    seinen Rentnerkollegen, vielleicht lebt er auch seine schwarze Kohle
    auf Malllorca ab - und waehlt weiterhin unverdrossen die fast drei
    prozent Partei, bis es endlich passt. Armes Deutschland mit solchen
    Waehlern!
  7. #386

    Zitat von vincent1958 Beitrag anzeigen
    ...seit wann legen die Wähler den Wert auf Fachkompetenz.Ich erinnere mich noch gut an den lieben"Schorsch"Leber...ein gelernter Maurer..der die Geschicke Deutschlands mitbestimmt hat:-)
    Ich bin scheinbar ( wenn ich mir ihren Nick ansehe) noch 4 Jahre länger als sie auf dieser Welt. Ich habe nicht nur Leber sondern auch eine ganze Reihe anderer Politiker erlebt ( ausnahmsweise beziehe ich diesmal alle Parteien ein) die allesamt mit beiden Beinen im Leben standen. Die alle mal gearbeitet hatten, die wussten wie es in der Bevölkerung aussah. Diese Leute waren in der Politik um zu gestalten und nicht wie heute direkt aus dem Hörsaal ins abgesicherte Politikerleben ( Ausnahmen bestätigen die Regel)
    Und wer sich nach dem FDP Hype nach der letzten Wahl mal genau anschaut wer denn da in diesen Karnevalsverein drängte, den wundert es auch nicht das die nun scharenweise die Flucht Richtung Piraten antreten
  8. #387

    Kubicki hat recht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst war er Hoffnungsträger des Umbruchs, jetzt scheint er für viele FDP-Mitglieder eher zum Problem zu werden: Der Parteivorsitzende Philipp Rösler segelt in schwerer See. Kann er die angeschlagene Partei noch aus dem Tief führen?
    Kubicki hat recht mit seiner Analyse. Nur, er hat inhaltlich genauso wenig zu bieten wie die FDP insgesamt. Röslers Einführung des Begriffs Wachstum ist nur Ausdruck geistiger Hilflosigkeit. Er wollte halt was Neues. Rösler ist kein politischer Kopf, war es nie. Außerdem fehlt es ihm an Fleiß. Er dringt in kein Thema fundiert vor, alles bleibt an der Oberfläche. In einer Partei, in der man mangels Konkurrenz wegen Mitgliederschwäche, ganz leicht nach oben gespült wird, fällt Inhaltsleere nicht auf. Schon gar nicht in der "Ära" Westerwelle, in der Inhaltsleere Programm war. Rösler kann es nicht. Doch die anderen können es auch nicht.
    Döring ist derart unbedarft, daß kein Satz der Auseinandersetzung mit ihm lohnt. Und woher Lindner seinen Ruf als Hoffnungsträger hat, ist mir schleierhaft. Trotz scharfen Nachdenkens und Forschens im Spiegel-Archiv ist mir KEINE einzige Großtat Linders bekannt, KEINE. Er kann frei reden, uns was kann er sonst noch? Nein, diese FDP ist zum Untergang verurteilt. Ach ja, Brüderle - daß einer wie er überhaupt als Vorsitzender diskutiert wird, sagt alles über den desaströsen Zustand der Partei aus.
  9. #388

    Schon komisch,

    dass dieser Herr Kubicki jetzt kurz vor der Wahl anfangen will, neu denken zu lernen. Zeit genug dazu hatte er ja schon, passiert ist nichs, solange er seine (Stimmen)-Schäfchen immer im Trockenen hatte.

    Tja - nur vom "Sprüchklopfen" und "Kontra geben" lassen sich in Zeiten, in denen das Internet immer mehr für Transparenz sorgt, keine Stimmen mehr gewinnen. Vielleicht sollte er beim "neu Denken lernen" so langsam mal bei sich selbst anfangen...
  10. #389

    Zitat von mika5 Beitrag anzeigen
    Phillip Rösler wollte es ursprünglich mit mit seiner Karriere etwas langsamer angehen lassen, wurde aber jedesmal "gedrängt" Führung zu übernehmen. Die Spitzenjobs kamen zu früh, und jetzt sieht es so aus, als ob Rösler mit seinen Bedenken recht hatte. Er ist zu jung und unerfahren, tappt in jedes Fettnäpfchen,- auch bei der Vorstellung des neuen Generalsekretärs wirkte er nicht gerade souverän.
    Entscheidend wird die Landtagswahl in Schleswig-Holstein sein, wenn die FDP den Einzug nicht schafft, dann werden die Landeschefs und die Basis, in ihrer Existenzangst, keine Skrupel kennen Rösler in die Wüste zu schicken.
    Rösler wollte liefern, aber wann und vor allen Dingen was....?
    Der putzige Rössler ist nicht das Problem, Die anderen Versager, Schaumschläger haben die FDP in die Gülle geritten, jetzt ist großes gejammer.








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