Also, wenn ich im TV eine BT-Sitzung verfolge, erwarte ich immer eine Durchsage vom amtierenden Bundestagspräsidenten: Der kleine Philipp sitzt bei uns und wartet darauf, daß seine Eltern in abholen. :-))
Erst war er Hoffnungsträger des Umbruchs, jetzt scheint er für viele FDP-Mitglieder eher zum Problem zu werden: Der Parteivorsitzende Philipp Rösler segelt in schwerer See. Kann er die angeschlagene Partei noch aus dem Tief führen?
Also, wenn ich im TV eine BT-Sitzung verfolge, erwarte ich immer eine Durchsage vom amtierenden Bundestagspräsidenten: Der kleine Philipp sitzt bei uns und wartet darauf, daß seine Eltern in abholen. :-))
Es geht gar nicht darum, den Konsum zu unterbinden.Der Hype um Apple hat mit der ideologischen Ausrichtung der FDP wenig zu tun.Diese Partei definiert "Liberal" nur mit dem Blick auf das freie Spiel der Kräfte in der Wirtschaft.Und wie steht diese Partei zur Freiheit des Individiums? Diese FDP ist und bleibt die Partei der Besserverdienenden, allein das kennzeichnet ihre asoziale Ausrichtung.
Obwohl die Wahlbeteiligung immer weiter sinkt, nimmt die Zahl der F.D.P.- Wähler noch stärker ab.
Das liegt m.E. nicht in der Person des Parteivorsitzenden, sondern daran, wie die Partei als ganze wahrgenommen wird.
Traditionell war die FDP die Klientelpartei der Besserverdienenden, der Selbstständigen, des Mittelstandes und des (gehobenen) Bildungsbürgertums; also jenen, die mit "liberal" tatsächlich etwas anfangen konnten und es als Gegensatz zu "konservativ" oder "sozialistisch" begriffen haben.
Mit dem Zusatz "neo-" ist liberal heute ein Schimpfwort, während die Ideen des Sozialismus in weiten Teilen der Bevölkerung wieder an Ansehen gewinnen.
Der Begriff der Freiheit hat sich abgenutzt und relativiert, weil sie einerseits seit Jahrzehnten nicht mehr von außen bedroht wird und andererseits als selbstverständlich vorhanden und gleichsam "kostenlos" verfügbar wahrgenommen wird wie die Luft zum Atmen.
Ja, die Freiheit sehen viele nicht als Chance, sondern als Bedrohung, weil in der Freiheit der Keim des Scheiterns liegt, die Fallgrube der Fehlentscheidung, der Abgrund des Schicksals.
Der FDP sind schlicht und ergreifend jene Wähler abhanden gekommen, die furchtlos und mutig nach vorne blicken und Freiheiten überhaupt zu ihrem individuellen Vorteil nutzen wollen.
Ein Teil davon wählt heute Grün, und die wird ein homosexueller Parteivorsitzender ebenso wenig zurückgewinnen wie eine Frau oder sonst jemand.
Ein anderer Teil wählt gar nicht, sondern besticht die Politiker direkt.
Wieder ein anderer Teil ist schlicht und einfach ausgewandert.
zitat einer 8 jährigen die beim grillen fernsehen geschaut hat ( rösler nun neuer parteivorsitzender ) : jetzt ist der schwulibert weg , da kommt ein schlitzauge dran.wohlgemerkt ein zitat einer 8 jährigen.
was ist in diesem land eigentlich los ???
Die Profilierungssucht des Herrn Rösler sollte letzlich ein Stein für das Verschwinden der FDP sein. Die CDU sollte den Weg in die Oppositipon gehen und sich von diesen Hanseln nicht länger erpressen und vorführen lassen. Hoffen wir, dass an der Saar und später in NRW die FDP den Landtag von aussen sieht und der Niedergang dieser Klientel entgültig besiegelt sein wird.
Leider - werden wir durch die Grünen die "neue Kapitalismuspartei" nach Machart der FDP bekommen. Die Partei der Besserverdiener sind die Grünen längst. Sollten sie dann noch die Freiheit der Bürger im Sinne des Bundespräsidenten erkennen können, wäre die FDP schon ersetzt. Gelingen wird dies wohl nur nach Ströbele, Trittin und Roth.
Ja, was ist in diesem Land los ? Achtjaehrige sind nicht politsch korrekt. Dass Sie sie aber vorschieben, um Ihre Meinung -hmm - auszudruecken, ist auch nicht so toll. Aber damit spiegeln Sie sicherlich die Geanken Vieler wieder, die da nicht so schnell mitkommen koennen. Im Grunde glaube ich aber nicht, dass es die sexuelle Orientierung oder die Hautfarbe oder Augenform ist, derentwegen die Waehler desillusioniert sind. Es war das, was in den Koepfen vorging und aus dem Mund herauskam...
Ich war einmal auf einer FDP Veranstaltung und da sagte doch der Ortsvorsitzende, dass das Todesurteil gegen Rushtie voellig angebracht sei und man kein Recht habe, es zu kritisieren. Ein Perser war das ! So fing es wohl an...