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Dürfen Waffenexporte Mittel der Außenpolitik sein?

Es gilt die Prämisse, dass Waffenexporte aus Deutschland nicht in Krisengebiete erfolgen sollen. Doch diese Vorgabe ist dehnbar. Waffenexporte können auch ein Mittel sein, auf mögliche Spannungsgebiete politischen Einfluss auszuüben. Dürfen Waffenexporte also auch Mittel der Außenpolitik sein?
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es gilt die Prämisse, dass Waffenexporte aus Deutschland nicht in Krisengebiete erfolgen sollen. Doch diese Vorgabe ist dehnbar. Waffenexporte können auch ein Mittel sein, auf mögliche Spannungsgebiete politischen Einfluss auszuüben. Dürfen Waffenexporte also auch Mittel der Außenpolitik sein?
    Wenn es sich um Waffenlieferungen an Widerstandsgruppen handelt, wie iM Fall Syrien z.B. hat man sich hier doch auch nicht so kleinlich.

    Wird hier eigentlich nur deshalb auf Deutschland eingedroschen, weil dieser Staat der einzige der Welt ist, der sich so ein Verhalten gefallen lässt?
  2. #2

    Dürfen Waffenexporte MIttel der Außenpolitik sein?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es gilt die Prämisse, dass Waffenexporte aus Deutschland nicht in Krisengebiete erfolgen sollen. Doch diese Vorgabe ist dehnbar. Waffenexporte können auch ein Mittel sein, auf mögliche Spannungsgebiete politischen Einfluss auszuüben. Dürfen Waffenexporte also auch Mittel der Außenpolitik sein?
    Wieso nicht? Was alle WElt macht, kann auch Deutschland - hoffentlich noch.
  3. #3

    Dürfen Waffenexporte MIttel der Außenpolitik sein?

    Zitat von wynkendewild Beitrag anzeigen
    Wenn es sich um Waffenlieferungen an Widerstandsgruppen handelt, wie iM Fall Syrien z.B. hat man sich hier doch auch nicht so kleinlich.

    Wird hier eigentlich nur deshalb auf Deutschland eingedroschen, weil dieser Staat der einzige der Welt ist, der sich so ein Verhalten gefallen lässt?
    Es macht die ganze Welt - da wird nichts gegen gesagt, auf Detuschland einzudreschen - oft sind es die eigenen schizophrenen Grünen und Sozialisten - ist nur Gebrüll. Natürlich wäre es erträumenswert, wenn sich alle verstehen würden - in der Welt , aber das ist gerade in Deutschland nicht so. Insbesondere große Teile der Deutschen sind Nestbechmutzer - das hat man bei keinem anderen Volk. Ehrgefühl ,Anstand, Seriosität sind hier doch ein Fremdwort geworden und unsere Fußballer blamieren sich in aller Welt , wei sie die Einzigen sind, die eine Hymne mit Text ,nicht singen können.Abgesehen davon sind es auch die einzigen Fußballer, die ihre zu versteuernden Einkünfte ins Ausland verlagern.
    Wir schimpfen über Griechenland - diese kriminelle Oberschicht - einschließlich Politiker, die ihre Millionen in Steuerfreizonen haben, dabei ist Deutschland auch nicht besser. Ausnahmen gibt es immer , aber das Gros der Bürger schafft seine zu versteuernden Erträge auch beiseite. Das kommt davon, wenn man den Bürgern die Verachtung für sein Land - zu Unrecht - beigebracht hat. Dann dürfte kein Land der Welt mehr in den Spiegel schauen - bei den Greueltaten, die auch noch erheblich mehr Opfer gefordert haben. Von den Niederländern über die Spanier über Amerika mit den Massenvernichtungen von Menschen über die kommunistischen Diktaturen - man kann es nur besser machen und monmentan deckelt man ein Unrecht mit dem Anderen. Was ist mit den Vertriebenen - es hat sich also nichts geändert .
  4. #4

    Ich meinte

    Zitat von annemarie5 Beitrag anzeigen
    Es macht die ganze Welt - da wird nichts gegen gesagt, auf Detuschland einzudreschen - oft sind es die eigenen schizophrenen Grünen und Sozialisten - ist nur Gebrüll. Natürlich wäre es erträumenswert, wenn sich alle verstehen würden - in der Welt , aber das ist gerade in Deutschland nicht so. Insbesondere große Teile der Deutschen sind Nestbechmutzer - das hat man bei keinem anderen Volk.....
    Ich meinte, die Vertriebenen und die Fussballer hätten nur ganz am Rande mit den Waffenexporten zu tun;-) Das mit den Nestbeschmutzern dagegen ist ein Dauerproblem, dies besonders, weil die Nestreiniger nicht einmal im Bundestag sitzen dürfen.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es gilt die Prämisse, dass Waffenexporte aus Deutschland nicht in Krisengebiete erfolgen sollen. Doch diese Vorgabe ist dehnbar. Waffenexporte können auch ein Mittel sein, auf mögliche Spannungsgebiete politischen Einfluss auszuüben. Dürfen Waffenexporte also auch Mittel der Außenpolitik sein?
    Wenigstens hat Deutschland diese Prämisse.
    Andere Staaten sind nicht derart kleinlich , wenn es ums Geldverdienen geht. Jeglicher Vorwurf gegen Deutschland soll nur von den eigenen Vergehen ablenken und unliebsame Konkurenz ausschalten.
    Im Übrigen regelt beim Waffenhandel die Nachfrage das Angebot. Und niemand ist in der Lage zu verhindern , daß Menschen sich wegen Blödsinn gegenseitig umbringen.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ... Waffenexporte können auch ein Mittel sein, auf mögliche Spannungsgebiete politischen Einfluss auszuüben. Dürfen Waffenexporte also auch Mittel der Außenpolitik sein?
    Natürlich ja. Und der Kern der Berechtigung wird im Satz davor ja gleich mitgeliefert: AUCH ein Mittel.
  7. #7

    Woher die Vorwürfe?

    Zitat von berther Beitrag anzeigen
    Wenigstens hat Deutschland diese Prämisse.
    Andere Staaten sind nicht derart kleinlich , wenn es ums Geldverdienen geht. Jeglicher Vorwurf gegen Deutschland soll nur von den eigenen Vergehen ablenken und unliebsame Konkurenz ausschalten.
    Im Übrigen regelt beim Waffenhandel die Nachfrage das Angebot. Und niemand ist in der Lage zu verhindern , daß Menschen sich wegen Blödsinn gegenseitig umbringen.
    zum x-ten Mal: WER von den andern Staaten macht Deutschland Vorwürfe. Wer beschränkt unsere Freiheit, selber darüber zu entscheiden, ob und wem wir Waffen liefern. Angesichts der Konkurrenzlage könnte es China sein oder Russland. Von den Hauptkonkurrenten im Westen habe ich eigentlich selten Vorwürfe gehört. Da kommen doch, auch nach Ihrem bisherigen Bekunden, eher Aufforderungen zum Mitmachen.
  8. #8

    Jau ...

    Zitat von annemarie5 Beitrag anzeigen
    Wieso nicht? Was alle WElt macht, kann auch Deutschland - hoffentlich noch.
    Genau dieses "Argument" haben schon Eltern zu allen Zeiten wie folgt gekontert: "... und wenn alle von der Brücke springen, musst du dann hinterher springen?" ;-)
  9. #9

    Grauzonen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es gilt die Prämisse, dass Waffenexporte aus Deutschland nicht in Krisengebiete erfolgen sollen. Doch diese Vorgabe ist dehnbar. Waffenexporte können auch ein Mittel sein, auf mögliche Spannungsgebiete politischen Einfluss auszuüben. Dürfen Waffenexporte also auch Mittel der Außenpolitik sein?


    Ich sehe keinen Unterschied zwischen einem Waffenexport direkt in eine schon bestehende militärische Auseinandersetzung, und Dem in ein Krisengebiet-egal, an welche Partei (um somit auf den Kern der Frage zu kommen). Ein Waffenexport ist per se eine wertungsfreie kaufmännische Handlung. Erst der Hintergedanke, eine Strategie macht ihn zum ethischen Thema. Und da sich Deutschland zu den o. g. Prämissen/Regularien verpflichtet hat, sollten auch Tricksereien qua Auslegungsversuchen strikt unterbleiben! Doch wie in einem anderen Themenstrang schon von mir Gesagtem: jeder ist käuflich- allein der Preis zählt, kann die Regierungskoalition wahrscheinlich in ihrer Wirtschaftslobbylaunch nicht "Nein" sagen bei zwei Milliarden. SO kennen wir sie-


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