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Dioxin - müssen die Kontrollen verstärkt werden?

Der Skandal um vergiftete Eier verunsichert die Deutschen. Doch wer trägt Schuld an der Verseuchung? Bei der Suche nach den Verantwortlichen schaltet sich jetzt die Politik ein: Der Bundestag soll sich mit dem Skandal beschäftigen. Müssen die Kontrollen verschärft werden?
  1. #1600

    Auch richtig!

    Zitat von Klaus.G Beitrag anzeigen
    der Konsument muß richtg gestraft werden sonst ändert sich nie was, traurig aber wahr.
    Sie gehören wohl nicht zu den Konsumenten?
  2. #1601

    Ins Elsass in den Supermarkt

    Zitat von preacherman Beitrag anzeigen
    Was für ein Quatsch. Verlierer sind die Verbraucher, die für "erstklassige Ware" bezahlt haben und nun das Zeug im Körper mit sich herumtragen.
    Fahren Sie ins Elsass und gehen Sie dort in einen franzoesischen Supermarkt. Dann sehen Sie erstklassige Ware zu erstklassigen Preisen. In Deutschland habe ich dies bisher vergebens gesucht. Wer billig einkauft, erhaelt billges Zeug, Punkt.
    mfG Beat
  3. #1602

    Grundsätzlich muss etwas geregelt werden: die verantwortung des Händlers

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Wieso "clevere" meinen Sie "verbrecherische" Variante? Solange der Staat (Politik) - wie in unserer sozialen Marktwirtschaft bis 1989 - üblich ,nicht wieder die Kontrolle durch genügend Prüfer übernimmt - und das in jedem bEreich - auch bei den Finanzen - ist die Politik - egal welcher Farbe - mitschuldig und gehört mit auf die Anklagebank. Die dümmlichen Ausführungen des zuständigen Ministeriums sind einfach unterste Bildungsstufe und zeugt von einer Unbedarftheit, die nur noch von Wowereit ,Lompscher und Junge - Reyer in Berlin ,übertroffen wird.
    Jede Art von Vorsätzlichkeit und Übervorteilung ist Betrug.
    Möglicherweise schaffen es die gehäuften Fälle derartiger Sachverhalte in der Wirtschaft, entsprechend ein Exempel zu statuieren und den Fakt des Mißbrauchs des vertrauens des Verbrauchers und der vorsätzlichen Täuschung mit in das Spiel des lebens einzubinden und durch eine neue gesetzgebung nicht mehr mit der Dummheit des Verbrauchers zu rechtfertigen.
    Damit wäre der Grundstein für eine neue Wirtschaftsordnung schon gelegt.
  4. #1603

    Zitat von localpatriot Beitrag anzeigen
    Dank der Fernoestlichen Autofabriken gibt es heute beim neuen Fahrzeug mehr als 20000 km 1 Jahr Garantie.
    Das wurde durch Marktdruck und Qualitaetssysteme erreicht.

    Sie tun als lebten sie vor dem 1. Weltkrieg in einer Zeit in der man eingemachtes und Dosen nur mit Vorsicht geniessen konnt.

    Dioxin ist bekannt, Dioxin laesst sich ermitteln, Es ist kein teuerer Prozess.
    Sie vertreten Qualitaetsschlamperei. Niemand akzeptiert heute Autos mit Bremsfehlern

    PS.War einmal beim Bau einer Speiseeisfabrik fuer eine International Firma nr als Finanzmensch beteilitgt. Jeder der da mitmachte, egal als was, wurde als erstes ueber die Gesundheitsrisiken (einschl Listerien) indoktriniert.
    Doch, Dioxin ermitteln ist ein sehr teurer Prozess. Zumindest für einen lokalen, regionalen Produzenten (Metzger, Bäcker, Safthersteller usw.). Ihre Sicht ist die typische Großindustriesicht. Wenn Sie das auch bei Lebensmittel wollen (Rundumversorgung von Nestle) dann sagen Sie das. Aber eine vorgeschriebene Vollkontrolle bei jeder Charge ist das Ende aller lokalen Bäcker, Konditoren, Kebab Läden, Wirtshäuser, Direktvermarkter usw. Lebensmittelproduzent sind nämlich rechtlich gesehen auch jeder Koch oder Bauer der nebenbei Eier verkauft.
    Also nicht einen ganz anderen Markt (Automobilindustrie) mit Lebensmittel vergleichen. Niemand verlangt einen regionalen, örtlichen Automobilhersteller.
  5. #1604

    Dioxin - müssen die Kontrollen verstärkt werden?

    Zitat von satissa Beitrag anzeigen
    Da wird der idiotische Biodiesel gefördert, um eine aussterbende Zunft künstlich am Leben zu erhalten, dank des übermächtigen Bauernverbandes. Niemand betrachtet den gesamten Zyklus. Politisch handeln heißt, es denen, die am lautesten schreien recht zu geben und das ganze dann ein ein "grünes" Mäntelchen zu hüllen.

    Es ist schon extrem ironisch wenn man sieht, wo die betroffenen Politiker ihre Prioritäten setzen. Passend dazu veröffentlichte der Spiegel heute folgenden Artikel: http://www.spiegel.de/politik/deutsc...738167,00.html

    Zitat:
    Berlin - Die Ersten sind schon wieder weg. Am Donnerstag ist eine fünfköpfige Delegation des Haushaltsausschusses - Geschäftsbereich Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz - aus dem kalten Deutschland in wärmere Gefilde aufgebrochen. Ziel: Südostasien, genauer Malaysia, Indonesien und Brunei.
    ...im kleinen, aber reichen Sultanat Brunei wollen sich die Haushälter den tropischen Regenwald in einem Land ansehen, "welches aufgrund anderer ausreichender Einnahmen nicht auf die Verwertung oder Kultivierung von Waldbeständen angewiesen ist"
    Zitatende

    Das bingt uns angesichts der Probleme zuhause doch wirklich weiter, oder? Halten wir es mit König Edward III und der Devise des Hosenbandordens: Honi soit qui mal y pense... (Ein Schuft, wer Böses dabei denkt)
    Es wäre doch wirklich schön, wenn Politiker ihre Asugaen prüfen lassen würden und keine Sonderstatuten steuerrechtlich hätten.
    Die Namen der Reiselustigen auf Steuerzahlerskosten müssen veröffentlicht werden (dann läßt es sich auch leichter wählen) ,aber bisher warte ich als Bürger immer noch auf die Namen der Verbrecher in der EU, die für andere Verbrecher der gleichen Partei - bei Abwesenheit zu "wichtigen" Sitzungen - die Anwesenheit der Abwesenden , auf einer Liste bestätigt haben, damit die hunderte von Euro zu Unrecht ausgezahlt erhalten. Das ist Urkundenfälschung und die das gemacht haben - auch deutsche Politiker - sollten sofort - unter Einziehung ihrer Bezüge - mit einem "Tritt in den Alerwertesten" nach draussen befördert werden. Sie schädigen den Ruf der ehrbaren Politiker.
    Übrigens: "Wie der Herr - so das Gescherr-" da wunder ich mich nicht, wie locker es in bestimmten Verwaltungen der Berliner zugeht. Offensichtlich haben selbst die Schreibkräfte des Sportamts Mitte , sehr viel Freizeit.
  6. #1605

    Dioxinfreie Eier

    Zitat von satissa Beitrag anzeigen
    Berlin - Die Ersten sind schon wieder weg. Am Donnerstag ist eine fünfköpfige Delegation des Haushaltsausschusses - Geschäftsbereich Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz - aus dem kalten Deutschland in wärmere Gefilde aufgebrochen. Ziel: Südostasien, genauer Malaysia, Indonesien und Brunei.
    ...im kleinen, aber reichen Sultanat Brunei wollen sich die Haushälter den tropischen Regenwald in einem Land ansehen, "welches aufgrund anderer ausreichender Einnahmen nicht auf die Verwertung oder Kultivierung von Waldbeständen angewiesen ist"
    Zitatende

    Das bingt uns angesichts der Probleme zuhause doch wirklich weiter, oder? Halten wir es mit König Edward III und der Devise des Hosenbandordens: Honi soit qui mal y pense... (Ein Schuft, wer Böses dabei denkt)
    Fuer die Dorfbewohner in ehemaligen Dschungelgebieten ist Huehnerzucht und Eierproduktion ein wesentlicher Teil der Nahrung.

    Da kann man ohne weiteres sein Fruehstuecksei geniessen und unter Umstaenden koenned die Volksvertreter dort einen Kontakt fuer dioxinfreie Eier einleiten.

    Man weiss nie was bei so einem Besuch herauskommt.
  7. #1606

    Zitat von Interessierter0815 Beitrag anzeigen
    So bekommt man natürlich die Butterberge auch weg... Leute es ist wieder soweit, es dauert nicht mehr lang, dann kippen wir den Überschuss ins Meer und Brüder und Schwestern gehen wieder mit Waffen auf sich los.
    Es gibt kein Butterberge in der EU, auch keine Milchseen.
    Schön wenn man seine Ansichten aus den 80gern konserviert hat und nicht ab und zu mal mit der Realität abgleicht.
  8. #1607

    Dioxin und die "geschädigten" Bauern.....

    eigentlich weiß doch jeder, daß einem Bauern bereits kurz nach der Geburt ein Stein auf die Brust gelegt wird, damit er schnell dasd Stöhnen lernt.
    Und was heißt hier eigentlich der Verbraucher will billige Ware ? Wer macht denn die billigen Preise - der Verbaucher jedenfalls nicht !
    Wenn die Fleischerzeuger mittels ehrlicher Selbstkontrolle saubere Ware anbieten ist doch jeder Verbraucher gern bereit ein paar Cent mehr auszugeben ! Also war es wieder einmalin der gesamten Kette bis zum Verbaucher ( dieser ausgenommen) nur Profitsucht!
  9. #1608

    Pikogramm, Nanogramm

    Zitat von localpatriot Beitrag anzeigen
    Fuer die Dorfbewohner in ehemaligen Dschungelgebieten ist Huehnerzucht und Eierproduktion ein wesentlicher Teil der Nahrung.

    Da kann man ohne weiteres sein Fruehstuecksei geniessen und unter Umstaenden koenned die Volksvertreter dort einen Kontakt fuer dioxinfreie Eier einleiten.

    .
    Wetten dass in den "Urwald-Huener-Eiern" mehr wie 0.0 Pikogramme von Dioxinen sind? Man/frau sollte einmal testen.
    mfG Beat
  10. #1609

    Umsatzsteuer

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Wieso Steuerhinterziehung? Verstehe ich nicht! Wenn ich etwas statt 500 Euro für 1000 Euro verkaufe, kann ich keine Steuerhinterziehung begehen, zumindest wenn ich diese 1000 Euro ordnungsgemäß versteuere! Aufgrund der größeren Spanne verdient der Staat sogar mit und bekommt mehr Steuern!
    Die Steuerhinterziehung erfolgt im Umsatzsteuerbereich.
    Technische Fette (nicht genießbar) unterliegen einem MwSt.-Satz von 19%, Futterfette (genießbar) dagegen einem MwSt.-Satz von 7%. (§12 Abs. 2 UStG, Anlage 2 (zu § 12 Abs. 2 Nr. 1 und 2, lfd. Nummer 26)

    Wird jetzt technisches Fett einfach in Futterfett umdeklariert, ist das Steuerhinterziehung (Umsatzsteuerbetrug), weil statt dem hohen der ermäßigte MwSt.-Satz angewendet wird. Gar nicht zu reden vom erschlichenen wettbewerbsrechtlichen Vorteil gegenüber Mitbewerbern.

    Beispiel:
    Schon wenn die Preise für technisches und Futterfett gleich wären (EUR 500 netto), würde das technische Fett EUR 95 MwSt. bringen, das Futterfett EUR 35 - bleibt eine Differenz von EUR 60,00 Da das Futterfett aber das Doppelte kostet (EUR 1000 netto), entsteht ein Steuerschaden von EUR 120,00 pro Tonne.


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