Ein Gericht auf Sizilien sprach Elias Bierdel, Ex-Chef von Cap Anamur, vom Vorwurf der Beihilfe zur illegalen Einwanderung frei. Auch die restlichen Angeklagten erhielten Freisprüche. Was denken Sie, darf man Gesetze brechen, um Flüchtlinge in Sicherheit zu bringen?
Zuerst mal muß geklärt werden, warum die Einwandern wollen.
Weil durch die Klimaänderung die Lebensverhältnisse in der Heimat schlechter werden.
Weil die EU überschüssige Agrarprodukte mit Exportsubventionen dort auf den Markt wirft und die Lebensgrundlage der Bauern dort zerstört
Weil die fossile Technik nur für einen kleinen Teil der Menschheit ausreicht und so eine 2 Klassen Gesellschaft geschaffen hat.
Nach Abarbeitung all dieer Fragen ist klar, wir sind hier im großen Unrecht und verantwortlich für den dringenden Wunsch auszuwandern.
Was wird einmal mit den 100 Millionen Flüchtlingen aus Bangladesh, wenn das Land durch den von uns verursachten Klimawandel im Meer versinkt?
Weiter auf die primitive fossile Technik beharren, obwohl es längst besser wäre auf moderne Technik umzusteigen, aber keine Verantworung für die Folgen?
Sysop ist doch präzise.
der Vorwurf war: Beihilfe zur illegalen Einwanderung.
Von Mord ist hier auch nicht die Rede.
Natürlich geht das Leben der Flüchtlinge vor zumal sogar die Gefahr des Ertrinkens bestand. Kein Einwanderungsgesetz sollte jemanden daran hindern Flüchtlinge zu retten.
Deshalb gabs ja auch Freispruch.
Ich kann mir auch nicht vorstellen dass wenn jemand auf der einen Straßenseite plötzlich zusammen bricht und jemand auf der anderen Straßenseite nicht sofort zur Hilfe kommt nur weil die Fußgängerampel auf rot steht.
Das ist eines Probleme, welche seit mindestens 1938 durch Nichtstun verschleppt wird. Die Schweiz hat Flüchtlinge aus Nazi-Deutschland abgewiesen und an die Deutschen ausgeliefert, direkt in die KZ's. Na gut, es gab einige Ausnahmen für "Gutbetuchte", aber die gibt es auch heute noch. Geld ist der Schlüssel für Menschlichkeit.
Ohne Moos nix los, nirgendwo wird das so deutlich, wie in der Asylfrage.
MfG. Rainer
Handelt es sich denn im vorliegenden Fall überhaupt um einen Gesetztesbruch, oder ist dieser nicht vielmehr mit Hängen und Würgen konstruiert worden - weshalb ja auch ein Freispruch folgte....
Ich bin kein Experte für Seerecht, bin mir aber ziemich sicher, daß ein Kapitän verpflichtet ist, Schiffbrüchige aufzunehmen. So weit ich weiß, macht er sich sogar strafbar, wenn er einfach weiter fährt.
Na ja, und irgendwo muß er die Schiffbrüchigen ja dann abladen, vorzugsweise im nächst gelegenen Hafen, und der war ja wohl in Italien.
Ohne Jurist zu sein ist klar, dass die Aufnahme von Schiffbrüchige Pflicht und sicher kein Gesetzesbruch ist. Nur das Abladen derselben in Italien ist zumindestens hinterfragbar. Die Flüchtlinge waren ja zu dieser Zeit schon gerettet und man hätte die Möglichkeit gehabt sie auch an der afrikanischen Küste bringen zu können. Hier ist der Grad zwischen Menschenretter und Schlepper sehr schmal. Dies hat nun ein Gericht zugunsten von Elias Bierdel geklärt. Ich halte nichts davon ausgerechnet die Italiener an den Pranger zu stellen. Sie kämpfen an vorderster Front auch im unseren Interesse gegen das Einsickern illegaler Migranten.
Sie reden wirres Zeug! Die Länder sind unabhängig! Die Defizite sind also selbst verschuldet!
Was sagen Sie eigentlich, wenn am Tag X in Bangladesh 200 Mill. leben? Ähnlich ist es in Afrika! Die dortige Bevölkerungszahlen explodierten, und das überfordert diese Regionen!
Man muss aber aufpassen. Ich gehe jede Wette ein, dass die nächsten Flüchlinge mit zuwenig Wasser losfahren oder es kurz vor dem Aufgreifen über Bord gehen lassen, um so legal an Land zu kommen!
In solchen Fällen muss es obligatorisch sein, dass die Küstenwache informiert wird, damit die die Flüchtlinge versorgt und nebenbei zurück bringt!
Sie reden Unsinn. Die Länder sind NICHT unabhängig, nur weil keine westlichen Truppen mehr dort stationiert sind und sie eine dem Westen genehme Marionettenregierung haben. Die großen wirtschaftlichen Probleme sind in der Tat zum größten Teil durch die maßlose Gier und das Profitstreben der europäischen Länder verschuldet.
Im übrigen kann man Ihnen nur wünschen, dass Sie, falls Sie selbst einmal fliehen müssen, nicht so behandelt werden wie Sie das hier ohne einen Anflug von Humanität vorschlagen.