aber festlegen wie die deutschen Finanzhilfen zu verwenden sind - nämlich zum Kauf von deutschen Produkten!
Die Rolle, die Deutschland bei der Lösung der schweren Finanzkrise einnimmt, ist nicht unumstritten. Schon, als es nur um die Hilfen für Griechenland ging, fühlten sich andere EU-Länder von der Vorgehensweise Angela Merkels provoziert. Selbstbewusstsein und wirtschaftliche Stärke bringen Deutschland in eine neue Führungsposition in Europa - aber dürfen wir Nachbarländern deshalb Sparmaßnahmen diktieren?
aber festlegen wie die deutschen Finanzhilfen zu verwenden sind - nämlich zum Kauf von deutschen Produkten!
Das Wissen teilen ist wohl eines der Grundanliegen der EU denke ich, aber es geht hier um Geld, und das ist recht viel. Keine Regierung kann zustimmen, dass dem Volk der Bundesrepublik Geldausgaben und Risiken
durch hohe Bürgschaften ohne hinreich3ende Sicherheiten zugemutet werden.
Der Wissenstransfer kann in diesem Fall (Nicht zur Griechenland) einiges bewirken, soweit man es dort will. Das ist aber nur eine hälfte des Problem. Es geht sowohl um Geldtransfer in erheblichem Umfang und für erhebliche Dauer als auch Bestrebungen dem Staat Griechenland nachhaltig zu helfen die Probleme grundlegend und nachhaltig zu lösen.
Mit welchem Recht sollen wir denn dann tief in die Tasche greifen und Milliarden locker machen für das Wohlleben der Länder, die mit ihrem Geld nicht wirtschaften wollen oder können?
Bei einem Kredit, den Sie sich bei der Bank besorgen, müssen Sie der Bank auch glaubhaft darstellen können, wie sie ihn zu begleichen gedenken.
Wer einen Kredit vergibt sollte auch die Rückzahlungsmöglichkeit und deren Modalitäten prüfen und über die Gewährung dann entscheiden.
Das besonders dann, wenn der Kreditgeber sich das Geld selber erst "leihen" muss, hier einfach von den Bürgern /Steuerzahlern.
Allerdings haben wir keinen Grund und kein Recht unser
Verwaltungssystem anderen Staaten gegen deren Willen aufzuzwingen.
Besonders auch deshalb, weil Teile dieses System sich offensichtlich immer mehr zu Würgegriff am eigenen Hals entwickeln. Da ist in diesem Punkt meine Meinung, abgesehen von Griechenland und dem System der Staatsverwaltung, so es denn eins gibt.
Deutschland hat gut reden, von wegen Risiko. Seit der Eurokrise flossen nahezu 100 Milliarden Euro in den deutschen Staatshaushalt ohne dass Deutschland auch nur mit 1 Euro für die geleisteten Bürgschaften einstehen musste. So darf man sich schon fragen, wer rettet hier wen? Aber so funktionieren Waagen. Wird das eine Land (bzw. werden die einen Länder) zu leichtgewichtig, gehts für das Land (bzw. die Länder) in der anderen Schale nach oben.
In diesem Fall (jahrzehntelange Überschuldung, Vertuschung dieser durch Lügen und Manipulation) geht jede Bank in der freien Wirtschaft hin und erklärt den Schuldnern, wie sie zu wirtschaften haben, wenn sie noch etwas Geld bekommen wollen. Das fängt bei der Besetzung der Vorstände/AR's usw. an und geht über Investitionsentscheidungen bis zu Strukturierungsmaßnahmen. Demnach ist es nicht ungewöhnlich, das Deutschland (und andere europäische Gläubiger) Griechenland erzählen, wie sie zu handeln haben mit dem Geld anderer.
Nein,
die anderen Länder müssten den Euroraum verlassen, wenn sie nicht mithalten können.
Transferleistungen werden selbst in Deutschland von der CDU/CSU und Bayern nur widerwillig akzeptiert.
Warum will Merkel zusätzlich die Schulden der anderen Länder übernehmen, ohne, dass eine wirkliche demokratisch verfasste politische Union vorher vereinbart wird.
Eine Volksabstimmung muss her und zwar in allen Ländern Europas.
Wer mitmachen will kann sich dafür entscheiden, wer nur abkassieren will sollte besser den Euroraum verlassen.
Sie meinen also, andere Länder würden sich für das Verlassen des Euroraumes entscheiden, insbesondere dann, wenn sie mehr abkassieren als einzahlen.
Das Schlimme ist eben, dass wahrscheinlich viele der "Wähler" dann so schräg drauf wären wie Sie und davor kann's einem nur grausen