Forum: Politik
CSU - Was leistet der kultivierte Eigensinn?
Die CSU ist ein mitunter sperriger Partner für die Schwesterpartei CDU. Die Bayern kultivierten stets das eigene weiß-blaue Profil, und in den 60 Jahren des Bestehens war ihre Stellung im Freistaat nie gefährdet. Doch die Festung wankt. Ist Edmund Stoiber nach seinem Berlin-Verzicht noch der richtige Spitzenmann? Wie geht es nach dem Jubiläum mit der CSU weiter?
- #140 09.05.2007 08:33 von bipomi
Nicht nur südlich der Donau, auch nördlich war Armut angesagt, dabei denke man nur an den Bayerischen Wald und das Umfeld!
Das war téilweise noch in den siebziger Jahren so.
Aber die CSU hat es bisher mit den ihnen zugewendeten und gehörenden Massenmedien (Zeitungen und TV) so hingekriegt, dass Bayern immer als das Beste in Deutschland dargestellt wurde und wird. Also "Tarnen und Täuschen" aus dem militärischem Gebrauch abgeleitet, wendet man dort in der CSU-Regierung vortrefflich an! - #141 09.05.2007 13:59 von
Geändert von ( um Uhr)
In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch. - #142 13.05.2007 16:02 von
- #143 13.05.2007 19:59 von
Nun, wenn die Bremer oder Berliner ähnlich produktiv wie seinerzeit die Bayern mit den erhaltenen Geldern umgegangen wäre, bräuchte diese Diskussion nicht geführt werden. Es geht dabei nämlich nicht darum, kein Geld zahlen zu wollen, es geht dabei darum, kein Geld in Fässer ohne Boden kippen zu wollen...
- #144 13.05.2007 20:42 von
- #145 14.05.2007 13:29 von
Dann erklären Sie doch mal, warum sich ausgerechnet Bayern immer aufplustert, das erstmal Jahrzehnte lang die Hand aufgehalten hat, und nicht zum Beispiel Hamburg, das im Gegensatz zu Bayern mit der Ausnahme von zwei Jahren immer eingezahlt hat, und auch heute pro Kpof mehr einzahlt als die Bayern.
- #146 14.05.2007 21:35 von
- #147 18.05.2007 17:32 von Vindelik
Welch falsches Bild!!
ANTWORT: Betrachten Sie mal die Landkarte. Bayern besteht aus den Altbaiern, den Franken und den Schwaben. Gerade die Franken sind für ihre Eigenständigkeit in Bayern bekannt. Nur die Mehrheit will eben noch im Freistaat Bayern leben. Nach 45 und nach 1990 kamen viele Nord-u. Ostdeutsche nach Bayern. Sehen Sie sich mal am Tegernsee um, wieviel reiche Norddeutsche sich hier einkauften. Aber wir sind ja weltoffen und tolerant und akzeptieren diese Deutschen, auch wenn mir manchmal die Südeuropäer näher und sympatischer sind, als gewisse sture und arrogante Südschweden. Sehen Sie, das sind jetzt die umgekehrten Klischees. Warum Altbaiern und Schwaben anders sind. Bei uns gibt es noch viele keltoromanische Spuren, auf die wir stolz sind und wir sehen uns als Brücke zwischen Nord und Süd und Ost und West. Leider vergessen viele bayerischen Landsleute, dass die CSU sie immer belogen hat. Vor allem die fränkische Seite der CSU wollte nach 45 keinen eigenen bayerischen Staat, sondern Teil v. D bleiben. Dann wurden mit gewissen Methoden für die die CSU berühmt ist, die Bayernpartei niedergemacht und seidem vereinnahmt die CSU Bayern und die Bayern merkens nicht, dass die CSU eine deutschnationale Partei ist, die nur den Machterhalt kennt und ausübt. Aber Hoffnungsschimmer sind am Horizont erkennbar. - #148 25.02.2009 20:46 von Münchner
- #149 06.03.2009 19:56 von
Der Eigensinn der CSU.
Die CSU ist schon teilweise zu bewundern.Sie hat am lautesten auf Frau Ypsilanti geschimpft, wegen Wortbruch und so. Aber in Bayern haben wir einen Ministerpräsidenten der nicht gewählt wurde und nicht zur Wahl stand.Keiner regt sich auf. Der Ministerpräsident verkündet die Rettung der Landesbank für 10 Milliarden und sagt gleichzeitig, keine Panik das zahlt der Staat und nicht der Steuerzahler.Solche Rechnungen gehen wohl nur in einem Land mit kultivierten Eigensinn auf.
Vor allem viele Denken man hätte mit Seehofer mehr Stimmen bekommen, keiner kommt aus die Idee, man denke an die Bauern, es hätte alles noch schlimmer kommen können.
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