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Braucht Deutschland einen Bundespräsidenten?

Im Zuge der Diskussion um den derzeitigen Bundespräsidenten Wulff gerät auch sein Amt ins Kreuzfeuer. Denn die Person prägt das Amt als auch das Amt die Person, wie die jüngsten Erfahrungen zeigen. Viele Menschen erachten die Position des Bundespräsidenten daher als zumindest fragwürdig, wenn nicht gar überflüssig. Braucht Deutschland wirklich einen Bundespräsidenten?
  1. #200

    Zitat von warzenmeissel Beitrag anzeigen
    Opposition ist etwas, das am Durchregieren hindert, und darum kaltlächelnd so behandelt wird, wie sie es verdient.
    Mit dieser antidemogratischen Auffassung sollten sie besser schleunigst aus unserem Land verschwinden. Nachweinen wird man Ihnen nicht.
  2. #201

    Nun auch SPON in Erklärungsnot

    SPON leitet die Geschichte ein, ich zitiere:

    … zudem gibt es neue Vorwürfe in der Anruf-Affäre: Nach SPIEGEL-Informationen rief Wulff auch bei Springer-Chef Mathias Döpfner an
    Das ist nun wirklich merkwürdig. Andere Forumteilnehmer haben auch schon darauf hingewiesen: Es handelt sich hier mitnichten um »neue« Vorwürfe. Sie sind, wie der nachfolgende Link zur F.A.Z.-Net beweist, geschlagene fünf Tage alt!

    Berichterstattung über Privatkredit: Wulff intervenierte auch bei Springer-Chef Döpfner - Aktuell - FAZ (2. Januar 2012)

    Was soll das also?
  3. #202

    Braucht Deutschland einen Bundespräsidenten?

    Zitat von maliperica Beitrag anzeigen
    Braucht Deutschland einen Bundespräsidenten?

    Man kann es nicht glauben welche populistische, nicht durchgedachte, sinnlose Frage gegenwärtig gestellt wird.

    Keine Frage, das Amt ist notwendig und wertvoller als jeh.

    Die verfassungsrechtliche Befugnisse des Bundespräsidenten sind unersetzbar, wollte man die demokratische Rechtsstaatlichkeit behalten und in der Zukunft weiter stärken. Heute viel mehr als in der Vergangenheit, besonders wenn man eventuelle Folgen der möglichen politischen Instabilitäten angesichts unterschiedlichen Krisen betrachtet.

    Brauch die Funktion des Bundespräsidenten zusätzliche Entscheidungsvollmacht und welche.

    Persönlich denke ich, nein aber, die vorhandene sollte wahr in ihrer Bedeutung angenommen werden. sonst wäre man an solche Frage wie im Titel nie gekommen gewesen.

    Ob das Volk, die Wählerinnen und Wähler den Bundespräsidenten durch die direkte Wahl bestimmen sollten?

    Das wäre die richtige Frage.

    Meine Meinung ist eindeutig, Ja um dem Amt auch bei der gegenwärtigen rechtlichen Vollmächten mehr politisches Gewicht und Verantwortlichkeit verleihen zu können. Das politische Gewicht der Person des Bundespräsidenten geht weit über parteipolitischen Querelen die die Partien mit dem Amt bzw. mir der Wahl des Bundespräsidenten seit gewisser Zeit veranstalten.

    Der Bundespräsident bzw seine Funktion und durch die direkte Wahl sollte eigentlich parteipolitische Unterschätzung - Abwertung der Funktion des Bundespräsidentenamtes abmildern, so gar wünschenswert wäre verhindern.
    Ein ganz klares nein! Er hat mehr oder minder nur repräsentative Aufgaben. Nach Ende seiner Amtszeit hat er noch jede Menge Privilegien die kein anderer Arbeitnehmer hat aber bezahlen muss. Er hat Anspruch auf einen Dienstwagen, ein Büro, einen Chauffeur, einer Sekretärin oder Sekretär. Und das sein ganzes restliche Leben lang! Davon haben wir zur Zeit vier. Das sind geschätzt pro Jahr mindestens 2 Millionen EURO! Das ob er seine Amtszeit beendet hat oder früher (Köhler) aufgehört hat.
    Der Schauspieler(James Bond)Daniel Craig wurde befragt was er von unserem BP hält. Seine Antwort war: Wie, ihr habt auch einen Präsidenten? Ich dachte ihr hättet nur einen Kanzler/-in!
    Das sagt doch einiges oder alles über die Bekanntheit unseres BP aus!
    Nein, wir brauchen wirklich keinen Kostenfaktor BP!
  4. #203

    Hört endlich auf! Es ist genug! Lasst den Nann in Ruhe!

    Zitat von lemmy01 Beitrag anzeigen
    Die Presse scheint langsam ihre Munition verschossen zu haben. Zumindest gibt es momentan nur Rohrkrepierer. Dass Wulff auch Döpfner angerufen hat, ist doch schon seit einigen Tagen bekannt. Und die Story mit der gesponsorten Kleidernummer seiner Frau macht auch nichts her.

    .
    Genau! Munition verschossen, jetzt wird immer noch alter Kaffeee aufgewärmt. Die Story mit dem Scheck die haben wir schon vor zwei Wochen gehört. Es ist offensichtlich, hartnäckig wird immer weiter gemacht, ganz offensichtlich eine Verschwörung. Es ist nicht zu fassen, eine unverschämte abscheuliche Kampagne der Presse, angefeuert von der Finanzmafia im Hintergrund und Millionen Leser fallen darauf rein.
    Warum jetzt? Warum gerade jetzt der Mann abgeschossen werden soll?

    Dies könnte die Antwort sein:

    Das Bauernopfer... | GodmodeTrader.de
  5. #204

    mal schnell was behauptet / zietiert...

    Mit Verlaub dieser Beitrag ist symptomatisch für die ganze Diskussion oder den (Pseudo-)Skandal. Da wird dann erstmal was behauptet oder in diesem Fall zitiert und es trifft ja eh den richtigen, also egal. Selbst wenn die Bildzeitung jetzt kleinlaut einräumt, dass Wulff doch einen Aufschub bewirken wollte, ist das-wenn überhaupt- nur irgendwo unter fernerliefen zu lesen.
    Die Nachricht, dass Wulff (lt. Bild!) nicht wahrheitsgemäß geantwortet hat, war aber 2 Tage eine willkommene fette Schlagzeile.

    In meinen Augen haben wir es mittlerweile mit einem fetten Medienskandal zu tun . Hier möchte die selbst ernannte 4. Macht im Staat ihre Macht mit aller Gewalt unter Beweis stellen und den den BP aus dem Amte treiben. Das noch mit dem netten Nebeneffekt der Auflagen- und Gewinnmaximierung. Das ist für mich der eigentlich unwürdige Vorgang der letzten Tage. Da spielt sich die Journallaie über alle altbekannten Gräben hinweg genüsslich die Bälle zu. Da zitiert der Spiegel Anrufe an den VV der Springergruppe (woher wissen die so was ?) und Bild muss dann wohl oder übel bestätigen (so ein Pech aber auch...). Ich glaube ich sagte es schon: Unwürdig! und plump...

    Jetzt aber zu Ihrem Beitrag:
    Der zitierte Kommentar ihres Beitrages bezieht sich auf § 78 des nds. Beamtengesetzes. Der lautet:
    Der Beamte darf, auch nach Beendigung des Beamtenverhältnisses, keine Belohnungen oder Geschenke in bezug auf sein Amt annehmen...

    Der kleine aber wichtige Unterschied ist der Bezug auf das Amt. Andernfalls dürfte kein Beamter irgendwelche Rabattaktionen im Supermarkt oder sonst irgendwo annehmen. Zu Weihnachten Geschenke von Freunden über einem Sachwert von 5 Euro mit großem Bedauern wieder zurückgeben und und...

    Denn das ist unbestritten zur Herrn Geerken pflegt der BP eine Freundschaft seit seiner Jugend. Da kann und darf man selbst bei einem Politiker, der fast kein Privatleben hat, einen Bezug auf sein Amt konstruieren, ohne das es dafür irgendwelche Belege gäbe.
    Und von diesen habe ich bilslan noch nmichts gehört.

    und by the way für Ministerpräsidenten gilt nicht das Beamten- sondern das Ministergesetz!

    Man kann über Herrn Wulff sicher zweigeteilter Meinung sein und seine Nähe zu Herrn Maschmeyer finde ich auch wenig erquicklich. Aber da gab es Politiker mit deutlich mehr Macht, die eine noch deutlichere Nähe zu Herrn Maschmeyer und zu manch anderer illusterer Person gepflegt haben, ohne dass auch nur einer der doch so gut informierten Journalisten je Anstoß daran genommen hätte.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Zuge der Diskussion um den derzeitigen Bundespräsidenten Wulff gerät auch sein Amt ins Kreuzfeuer. Denn die Person prägt das Amt als auch das Amt die Person, wie die jüngsten Erfahrungen zeigen. Viele Menschen erachten die Position des Bundespräsidenten daher als zumindest fragwürdig, wenn nicht gar überflüssig. Braucht Deutschland wirklich einen Bundespräsidenten?
  6. #205

    Vieles andere ist wichtiger!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Zuge der Diskussion um den derzeitigen Bundespräsidenten Wulff gerät auch sein Amt ins Kreuzfeuer. Denn die Person prägt das Amt als auch das Amt die Person, wie die jüngsten Erfahrungen zeigen. Viele Menschen erachten die Position des Bundespräsidenten daher als zumindest fragwürdig, wenn nicht gar überflüssig. Braucht Deutschland wirklich einen Bundespräsidenten?
    Die Bundesrepublik Deutschland handelt mit Waffen, die Tausende und Hunderttausende Menschenleben vernichten können.
    Die Regierungsvertreter der Bundesrepublik haben sich in der Vergangenheit immer wieder mit verbrecherischen Regimes wirtschaftlich und politisch nicht nur arrangiert, teilweise auch durch Handelsbeziehungen und durch Verträge mit diesen verbündet.
    Ist DESWEGEN eigentlich schon mal ein Verantwortlicher (Bundeskanzler oder Kanzlerin, Minister oder Staatssekretäre) zurückgetreten oder dazu veranlasst worden?
    Wohl nicht.
    Und der Spiegel macht fleißig mit bei diesem Verfolgungsspiel im Vergleich harmloser Delikte. Kein Regierungsvertreter darf die Pressefreiheit gefährden, auch der Bundespräsident (erst recht) nicht!
    Aber die ganze Presse- und Oppositionskampagne lenkt schön von den anderen, viel wichtigeren, weil existentielleren Themen ab. Nebenbei wird nicht mal die Springer-Presse, die Bildzeitung kritisiert, die sicher auch ihren gehörigen Anteil am Skandal hat.
    Insgesamt habe ich den Eindruck, es soll jemand "fertig gemacht" werden. Das nennt man Mobbing auf hohem Niveau - wie gesagt, von den existentiellen Themen immer schön ablenken und die Auflagen erhöhen u.s.w. u.s.w. u.s.w.,
    Vielen Dank auch!
  7. #206

    Braucht Deutschland einen Bundespräsidenten?

    Zitat von DerZitator Beitrag anzeigen
    Angesichts der aktuellen Besetzung des Amtes, kann einem schon der Gedanke kommen, das ganze Theater um einen Grüßonkel im Schloss, zu beenden.
    Tatsächlich glaube ich aber, nie wäre es so wichtig gewesen und selten wird es so wichtig gewesen sein, einen guten, kraftvollen und unabhängigen Präsidenten zu haben.
    Ein Präsident der die Mehrheitsfraktionen im Bundestag und insbesondere die Regierungsvertreter unablässig an Ihre Pflicht zu Respektierung der Minderheit erinnert und im Zweifel auch mal Gesetze, welche unter Missachtung des Parlaments durch die Ausschüsse gepeitscht wurden, eben nicht zu unterschreiben.
    Einen Präsidenten der der Regierungscheffin klar die Schranken zeigt, wenn diese Ehrlichkeit und Charakter für Regierungsmitglieder für verzichtbar erklärt.
    Ein Präsident der Parteien die Unzumutbarkeit der erneuten Nominierung für ein Parlamentsmandat, von überführten Betrügern erklärt.
    Ein Präsident der Vorstandsmitgliedern höchster Bundesbehörden zur Ordnung ruft wenn diese sozialdarwinistische Hetze gegen Bürger und/oder Einwohner dieses Landes formuliert.
    Ein solcher Präsident, gerade vor dem Hintergrund der Risiken und eventuellen Härten, die die Tagespolitik in nächster Zukunft noch für uns bereithalten wird, ein solcher Präsident wäre für mich sehr wünschenswert.
    All das was Sie aufgezählt haben ist richtig. Nur, was hat Wulff davon abgearbeitet? Fazit: NICHTS! Sowohl als MP von Niedersachsen als auch als BP.
    Er hat nur das getan was für ihn von Nutzen war. Wulff ist das berühmte Bauernopfer von Merkel! Aufstrebend, Anden-Koalition, jung, Zielorientiert. Ein ernst zunehmender "Gegner" als BK für Merkel. Also wurde er als BP "geopfert".
    Nur hier kein Mitleid mit Wulff aufbauen. Er ist dafür selber Schuld. Von seinem IQ her hätte er das erkennen müssen. Er hat es aber nicht. So gesehen war nur er eins, Machtgeil!
    So einen BP brauchen wir wirklich nicht! Er hat als BP dem Volk zu dienen und genau das hat er nicht gemacht.
    Good bye Wulff!
  8. #207

    Der deutsche Präsident droht mit Krieg???

    Das ist von der Terminologie schon total daneben: Der Bundespräsident der Deutschen droht mit Krieg.... mehrfach anscheinend.... völlig daneben! Gerade als Staatsoberhaupt der Deutschen sollte man gerade DAS sicher nicht tun.

    Und dann: welches Niveau! Das passt vielleicht zum Nachbarschaftsstreit in der Schrebergartenkolonie, aber doch nicht zum Bundepräsidenten. Oh man schämt sich so.
  9. #208

    Ich kann es nicht mehr hören

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Zuge der Diskussion um den derzeitigen Bundespräsidenten Wulff gerät auch sein Amt ins Kreuzfeuer. Denn die Person prägt das Amt als auch das Amt die Person, wie die jüngsten Erfahrungen zeigen. Viele Menschen erachten die Position des Bundespräsidenten daher als zumindest fragwürdig, wenn nicht gar überflüssig. Braucht Deutschland wirklich einen Bundespräsidenten?
    Dieser ganze, an den Haaren herbeigezogene 'Skandal' geht mir einfach nur noch auf die Nerven. Um die eigentlichen Vorwürfe gegen Wulff geht es sowieso nicht mehr, da längst klar ist, dass ihm rechtlich nichts vorgeworfen werden kann. Mittlerweile hat sich der Fokus deshalb auf den Umstand hin verschoben, dass der Mann sich im Angesicht der medialen Hetzjagd nicht gleich selbst den politischen Gnadenstoss gibt, sondern versucht, seinen guten Namen zu retten. Was will die Presse eigentlich? Das Wulff stillhält während man ihn Stück für Stück zu demontieren versucht? Das er ungefragt offenbart, an welchen Wursttheken der präsidiale Nachwuchs in den letzten 10 Jahren ein Mortadellaröllchen zugesteckt bekommen hat? Ich kann's nicht mehr hören, und ich wähle nicht mal CDU!
    Geht's noch? Hat Deutschland nichts besseres zu tun? Der Mann versteht einfach die Welt nicht mehr. Ich auch nicht.
  10. #209

    Falsche Frage!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Zuge der Diskussion um den derzeitigen Bundespräsidenten Wulff gerät auch sein Amt ins Kreuzfeuer. Denn die Person prägt das Amt als auch das Amt die Person, wie die jüngsten Erfahrungen zeigen. Viele Menschen erachten die Position des Bundespräsidenten daher als zumindest fragwürdig, wenn nicht gar überflüssig. Braucht Deutschland wirklich einen Bundespräsidenten?
    Richtig wäre zu Fragen: Braucht die Demokratie einen Präseidenten?

    Schleichend wurde die Demokratie in diesem Land vergewaltigt und abgebaut.
    Noch nie hatten Bürger so wenig Rechte wie gegenwärtig. Mitbestimmung wurde reduziert auf die Stimmabgabe und
    Duldung der Maßnahmen der Geldverlagerer.
    Ämter und Positionen unterliegen einer Gefälligkeit.

    Mag sein das es Bestrebungen gibt im Rahmen des erreichten Standes der Beseitigung der Demokratie auch diesen letzten Hort der Widerstandsmöglichkeit gegen alternativlose Entscheidungen und Lobbybeeinbflussung der Politik zu beseitigen.
    Es wäre ein konsequenter Schritt auf dem Weg zu einer neuen Diktatur! Und würde die Bestrebungen diesbezüglich erleichtern.

    #Nachgedacht








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