Die Einnahmen aus Kfz- und Mineralölsteuer reichen aus, um das deutsche Straßennetz zweimal zu finanzieren. Brauchen wir trotzdem eine Pkw-Maut?
Erstmal werden die "Irren" (ein anderes Wort will mir aufgrund der täglichen Situation auf den Autobahnen partout nicht einfallen) vernünftigerweise "leicht eingebremst"...
http://www.welt.de/wirtschaft/articl...usbremsen.html
Damit kommt die Diskussion von 2008 ( http://www.autobild.de/artikel/tempo...er-652145.html ) wieder auf Tapet, allerdings diesmal bei der EU.
Hallo,
für mich bekommt diese gurkentruppe da in berlin nix mehr auf die reie oder kann sich nicht auch nicht für unsere interesssen durchsetzen:
17.10.11
Netzkosten
Rechtslücke macht Strom teurer
Desaströses Versagen der Politik: Bis zu zwei Milliarden Euro kassieren die Betreiber der Strom- und Gasnetze im kommenden Jahr von ihren Kunden zusätzlich. Das Wirtschaftsministerium* hatte ein BGH-Urteil einfach nicht ernst genommen.
http://www.ksta.de/html/artikel/1318626730649.shtml
Eine PKW-Maut bräuchten wir dann, wenn die Politik ein gerechtes Steuersystem realisieren wollte (und könnte). In Verbindung mit den vorhandenen technischen Möglichkeiten könnte (zumindest den deutschen Autofahrern) ein Obulus pro gefahrenem AB-km in Rechnung gestellt werden. Wer viel AB führe, würde dann auch mehr bezahlen. Eine niedrigere KFZ-Steuer würde den Durchschnittsbürger im Optimum in Summe entlasten und dem Staat zusätzliche Einnahmen durch Vielfahrer und ausl. Pickerl-Käufer bescheren.
Soweit die Utopie.
Realität ist z.B. das Schaumwein- und Zwischenerzeugnissteuergesetz (SchaumwZwStG). Falls diese - 1902 kreierte - Steuer konsequent zweckgebunden investiert worden wäre, bestünde die BRD inzwischen ausschließlich aus mit Kriegschiffen überfüllten Kanälen.
Daher ein klares, reflexartiges "Nein" zu einer - wenn auch euphemistisch zur Maut verklärten - neuen Steuer.
Warum sollte die Maut nur für gefahrene Autobahnkilometer gelten?
Jeder gefahrene Kilometer, selbst auf grünen Feldwegen wäre dank GPS abrufbar und mit Gebühren belegbar.
Eine ordentliche Entlastung für den Steuerzahler, der so mühsam für den Erhalt bzw den Neubau unserer Straßen aufkommen muss.
Im fb-Zeitalter ist doch die GPS-Fahrstrecken-Kontrolle leicht umsetz- bzw darstell- und vermittelbar.
Womöglich ließe sich diese Fahrstreckenkontrolle auch auf Radfahrer ausweiten, denn schließlich kostet der Unterhalt der Radwege auch Steuergelder.
Evtl. muss man auch über Fußgänger nachdenken.
Geld für den Unterhalt Straßen aller Art liegt sozusagen ungenutzt auf der Straße.
Und da sage noch mal einer, Politiker dächten nicht in größeren Zusammenhängen. Ramsauer sorgt sich heute schon um die Radfahrer, wenn künftig mehr Kraftfahrer die Autobahnen wegen der Maut meiden werden!Zitat von SPON, am 18.10.2011