Forum


 

Bonapartismus in Frankreich?

In Frankreich wird über die geplante Berufung von Jean Sarkozy zum Chef einer wichtigen Behörde gespottet, die Opposition ist empört. Der junge Mann verteidigt seine Blitzkarriere. Zuviel familiäre Karriere-Unterstützung?
  1. #100

    Jean S.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Frankreich wird über die geplante Berufung von Jean Sarkozy zum Chef einer wichtigen Behörde gespottet, die Opposition ist empört. Der junge Mann verteidigt seine Blitzkarriere. Zuviel familiäre Karriere-Unterstützung?
    Das Thema ist natuerlich bekloppt und interessiert auch keinen. Waere Jean nicht Praesidentensohn, wuerde er heute auf der Uni Jura studieren und hinterher wohl keinen Job kriegen.
  2. #101

    Zitat von marypastor Beitrag anzeigen
    Waere Jean nicht Praesidentensohn, wuerde er heute auf der Uni Jura studieren und hinterher wohl keinen Job kriegen.
    Er würde vielleicht sogar diese Job bekommen, von dem er inzwischen Verzicht erklärt hat, allerdings erst nach dem Studienabschluss und 20 Jahre älter.
  3. #102

    Und

    Zitat von Rainer Daeschler Beitrag anzeigen
    Er würde vielleicht sogar diese Job bekommen, von dem er inzwischen Verzicht erklärt hat, allerdings erst nach dem Studienabschluss und 20 Jahre älter.
    das hätte nicht den "haut-gout" der Vetternwirtschaft: Richtige und überfällige Entscheidung, der Verzicht des jungen Mannes auf diesen hochdotierten Posten!!!!!!!
  4. #103

    Zitat von saul7 Beitrag anzeigen
    das hätte nicht den "haut-gout" der Vetternwirtschaft: Richtige und überfällige Entscheidung, der Verzicht des jungen Mannes auf diesen hochdotierten Posten!!!!!!!
    Genau. Der soll erst mal richtig die Frauen studieren. Viele stille Tage in Clichy verbringen...
  5. #104

    Zitat von Babilynier Beitrag anzeigen
    Die Welt ist klein wie ein Dorf!!!!!!!!
    Gerade habe ich einen Artikel ueber der "Emporsteigung" von Beshar H AlAsad, Jamal H Mubarek und Saif AlIslam M AlQadafy...
    Ich warte noch auf Mogabee und Genossen -nicht Kuba zu vergessen, bitte-!
    Die Welt gleicht sich "Kontinental-dorflich-revolitionisch"!!??

    Global denken, lokal handeln... *gröööl*
  6. #105

    Beeindruckende Aktion

    Mich hat die Aktion in Frankreich beeindruckt, in Massen eine Adoption durch Vater Sarkozy zu beantragen,damit man auch in den Genuss seiner Patronage kommt.
    Mal sehen, was S. sich als nächstes ausdenkt.
    Vieleicht kann er ja sich noch was von seinem Bruder im Geiste (wenn man von einem solchen bei den beiden sprechen kann),Berlusconi , abgucken.
  7. #106

    Zitat von saul7 Beitrag anzeigen
    hat wenig mit Verbitterung zu tun, wenn man sich darüber mokiert, dass derartige Vetternwirtschaft in den obersten Kreisen der politischen Führung dieser beiden Länder möglich ist. Einen erst Dreiundzwanzigjährigen mit einer derart verantwortungsvollen Aufgabe zu betrauen ist schon fragwürdig. Ob Berlusconi seinen Job wirklich zur Zufriedenheit der Mehrheit der Italiener macht, wird man in naher Zukunft sehen, wenn wieder einmal Wahlen in Italien stattfinden werden. Die Machtbasis Berlusconis gründet sich auf seinem enormen medialen Einfluss.
    Poor old Europe. A continent in decline.

    Ich entschuldige mich es nicht auf Deutsch zu sagen. Aber ich kann das Woerterbuch im Moment nicht finden.

    Ex-Europaer.
  8. #107

    Frankreich zurück zu den zivilisierten Staaten?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Frankreich wird über die geplante Berufung von Jean Sarkozy zum Chef einer wichtigen Behörde gespottet, die Opposition ist empört. Der junge Mann verteidigt seine Blitzkarriere. Zuviel familiäre Karriere-Unterstützung?
    Neben der Posse um Jung-Sarkozy gibt es einen weiteren Fall: Frankreich sollte den entführten Deutschen Dr. Dieter K. wieder nach Deutschland zurückführen. Sonst könnten die noch lebenden französischen Mörder des Algerienkrieges, nach erfolgter Anzeige durch Algerier in Deutschland, nach Deutschland entführt und ihnen hier der Prozess gemacht werden.
    Frankreich sollte zu den zivilisierten Staaten zurückkehren und die gegenseitige Entführung von Staatsbürgern anderer Staaten schleunigst unterbinden.
  9. #108

    Ein komisches Völkchen bewohnt Gallien...

    Nun ja, die Mischung aus keltischem Volk, Vulgärlatein, germanischem Staatsnamen und katholischem Christentum scheint wohl doch eine ganz besondere zu sein; nur manchmal fragt man sich wirklich, ob Obelix zu Recht ausgerufen hat: „Die spinnen, die Römer!“ oder eher aber sagen müsste: „Die spinnen, die Franzosen!“ – denn nach der Reichstrennung von 843 zu Verdun hatte man sich ja reichlich auseinander gelebt; im Westfranken und im Ostfrankenreich; zwar zog man im Mittelalter noch gemeinsam gegen die Feinde der europäischen Zivilisation, die mohammedanischen Sarazenen zu Felde, aber dann in der Neuzeit verbündeten sich die Franzosen mit deren nicht minder gefährlichen Erben, den Türken, sogar gegen den Rest des christlichen Abendlandes und wollten von der gemeinsamen Religion und den Wurzeln nichts mehr wissen und begann, obwohl man ihrem Franz I. und Ludwig XIV. gehörig dabei aufs Haupt geschlagen hat, unter diesem Usurpator Napoleon erneut zu lärmen. Woher auf einmal diese Zudringlichkeit? Wie wäre es statt einem Minister mit einem echten Bündnis und nicht diesem amerikanischen NATO-Humbug? Die Angela wird den Nikolaus schon nicht so übertölpeln wie der Otto den Ludwig, da führen sich nämlich zwei Blinde in die Grube.
  10. #109

    Nicht außergewöhnlich!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Frankreich wird über die geplante Berufung von Jean Sarkozy zum Chef einer wichtigen Behörde gespottet, die Opposition ist empört. Der junge Mann verteidigt seine Blitzkarriere. Zuviel familiäre Karriere-Unterstützung?
    Die Opposition ist natürlich schon deshalb empört, weil sie gegen den Vater ist. Neutral betrachtet ist Jean Sarkozy das Produkt des elitären französichen Erziehungs- u. Schulsystems: Erster, Zweiter, Dritter..... Damit verwundert es auch nicht, wenn er nicht gerade bescheiden ist. So werden in diesem Land die "Individualisten" (= Egoisten ) erzogen, die später im Teamwork ihre Schwierigkeiten haben und nur mit den Ellenbogen nach oben rudern, und die meisten Franzosen finden das ganz normal. Die französische Revolution war ja auch nur ein " éclat de terreur", danach war es vorbei mit liberté, égalité und fraternité und so werden die "valeurs républicains" im wesentlichen heute in Festreden gerühmt, anstelle sie zu praktizieren. Eine Chance hat in diesem Land ein junger Mann vornehmlich nur, wenn er einflußreiche, vermögende Verwandte hat. Fazit: Frankreich ist für andere, wenn sie dann noch nicht einmal französich sprechen, ein schwieriger Partner.


TOP



TOP