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Beschädigen die Wikileaks-Dokumente das Verhältnis zwischen den USA und ihren Bündnis

Wie Amerika die Welt sieht - 251.287 geheime Dokumente aus dem Washingtoner Außenministerium enthüllen die Sicht der US-Diplomatie auf Freund und Feind.
  1. #2130

    .

    Einen Punkt möchte ich gerne noch einmal aufgreifen. Natürlich kann man auf dem Standpunkt stehen, die Volksvertreter einer Demokratie müssten immer alles offenlegen. Fände ich auch gut, und in rein innenpolitischen Themen würde ich das auch befürworten.

    Aber: Was gehen andere Länder die innenpolitischen Dinge eines Landes an? Erstmal nichts, und diese Verbreitung von Informationen lässt sich leider nicht begrenzen.

    Umso schlimmer ist es bei außenpolitischen Angelegenheiten, wo es tatsächlich auch heute noch um Krieg und Frieden geht. Natürlich müsste prinzipiell jeder Bürger eines Landes informiert werden. Wenn das wirksam auf das eigene land begrenzt werden könnte, wäre es prima. Da das aber nicht geht - sieht man ja gerade - ist es hochgefährlich und ein gefundenes Fressen für die Lenker unfreier Staaten.

    Es ist ein schöner Traum von einer freien und friedlichen Welt. Jeder sollte auch jederzeit bereit dazu sein, alles zu tun, um eine freie und friedliche Welt zu erreichen. Dann wäre auch vollständige Offenlegung aller staatlichen Angelegenheiten wichtig und richtig. Aber wir haben sie nicht! Und diese Veröffentlichung von WikiLeaks sorgt eher für das Gegenteil!

    Es sind eben nicht nur Klatschpresseaussagen wie die Einschätzungen deutscher Politiker, es sind auch Depeschen dabei, die Aussagen fremder Staatschefs über ihre Nachbarn wiedergeben. Und das in immer noch hochgefährlichen Regionen dieser Welt, wo es ohne den westlichen Einfluss vermutlich schon längst und öfter Kriege gegeben hätte. Allen Unkenrufen zum Trotz gibt es kriegerische Feindseligkeiten in Nah- und Fernost ja nicht erst seit der Kolonialzeit, die Völker dort bekämpfen sich schon seit Jahrtausenden immer und immer wieder. Darum ist auch gerade China vor allem daran bestrebt, das Reich zusammenzuhalten. Die Feindseligkeiten in den arabischen Staaten haben durch den Islam und die Trennung in Sunniten und Schiiten eher noch zugenommen.

    Hier in der EU und auch in der USA würde so etwas wie Wikileaks - wenn es interne europäische (US-Amerikanische) Absprachen und Dokumente veröffentlichen würde - vermutlich tatsächlich zu einem besseren Europa (Amerika) führen. Im Zusammenhang mit den Krisenregionen dieser Welt und totalitären Staaten ist es unverantwortlich.
  2. #2131

    Zitat von coolcalmcollected Beitrag anzeigen
    Entweder ist es Dummheit oder böse Absicht, aber Wikileaks macht sich spätestens mit dieser Aktion zum Handlanger von Diktaturen, die den westlichen Demokratien schaden wollen.

    Tendenziell ist es böse Absicht, denn die Veröffentlichung von geheimem internen diplomatischen Dokumenten hat nichts mit Meinungsfreiheit oder Demokratie zu tun, sondern zielt ganz klar darauf ab, den USA zu schaden.

    Selbst wenn die Betreiber von Wikileaks so dumm sind, dies nicht zu erkennen, gehören solche Dokumente erst recht nicht in ihre Hände. Und wie man so schön sagt: Dummheit schützt vor Strafe nicht! Die Betreiber von Wikileaks sollten schon einmal Asyl in China beantragen, denn hier im Westen dürfte auf sie eine Anklage wegen Straftaten wie Landesverrat warten.
    Ist es die Wahrheit, dann ist es in Ordnung.
    Wenn die Wahrheit allerdings Landesverrat sein sollte, sind wir wieder 80 Jahre zurück.
  3. #2132

    "Trotz der Enthüllungen und Peinlich-Protokolle über deutsche Politiker – die Regierung will weiter gute Beziehungen zu den USA! "

    Warum sollte sich das auch ändern, wenn selbst die "Folterwerkstatt Guantanamo Bay" nicheinmal die guten Beziehungen in Frage stellen konnte, erstaunlich nur das jetzt nach den Wikileaks Protokollen darüber spekuluiert wird. Es ist eben schon ein Unterschied ob Guido als Versager von den guten Freunden disqualifiziert wird, oder aber die Amerikaner einen Menschen "waterboarden" (was für ein Unwort)
  4. #2133

    Als nächstes sollten die Lobbyisten vorgeführt werden!

    Die Menschheit soll auch über diesen Sumpf aufgeklärt werden. Es ist an der Zeit die Mächtigen zu mehr Ehrlichkeit zu zwingen. Letztendlich sind wir mündige Bürger, die sich die Methoden der Lobbyisten, zusammen mit der politischen Liga, auch nicht länger zumuten lässt. Diese Leute spielen mit unserem Leben, siehe die Pharma Lobbyisten!
  5. #2134

    Ich habe viele Freunde in den USA ...

    ... und ich bin sicher, dass keine einzige Freudschaft damit belastet wird!
  6. #2135

    Ich hätte den ganzen Kram gar nicht veröffentlicht....

    ...sondern, ein halbes Jahr diplomatisch zeitversetzt ein Buch darüber veröffentlicht, only Print!
    Weil dieser ganze "hasel" letztendlich temporär keinem was bringt und nur einen Präsidenten schädigt den ich als Amtsinhaber lieber sehe als jeden Anderen.
    Will hier einer mit Ihm tauschen?
    So blödsinn von allen Beteiligten, dass so zu machen, wie im Kindergarten.
    neh war...
  7. #2136

    menschliche Wirklichkeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie Amerika die Welt sieht - 251.287 geheime Dokumente aus dem Washingtoner Außenministerium enthüllen die Sicht der US-Diplomatie auf Freund und Feind.
    Quatsch und Tratsch haben eine psyschoregulierende Wirkung und dienen der Volksgesundheit.

    Bei Normalbürgern ist das so, und bei Diplomaten ist es nicht anders.
    A trifft auf B und trascht über C. Dann trifft A aud C und tratscht über B. Schließlich trifft C auf B und tratscht über A.
    Alle wissen das und niemand stirbt dran. Wozu also die ganze Aufregung? Eigentlich ist das scheinheilige Getue von Diplomaten schlimmer als deren menschliche Wirklichkeit.
  8. #2137

    Zitat von SIEG Beitrag anzeigen
    ... und ich bin sicher, dass keine einzige Freudschaft damit belastet wird!
    Freunde belastet man mit Wahrheiten am wenigsten. Bekannschaften dagegen schon
  9. #2138

    Weiter geht's

  10. #2139

    Im Westen nichts Neues...

    Ich verstehe das Gewese ehrlich gesagt auch nicht.
    Jeder Dienstleister lästert über seine Kunden, jeder Auftraggeber über seine Dienstleister. Das ist das selbe Spiel, man sollte sich vielleicht mal von der Vorstellung verabschieden, unsere Volksvertreter müssten überdurchschnittlich moralische Menschen sein. Dafür müssten die allerdings erstmal aufhören, selbst so zu tun...
    Was sind denn unabdingbare Kernkompetenzen für Diplomaten? - Man muß vor allem manipulativ, intrigant und mit einem höchst geschmeidigen Gewissen ausgestattet sein und einen ausgeprägten Hang haben, sich zu prostituieren.
    Da sind doch augenscheinlich die richtigen Leute am Start...








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