Wie Amerika die Welt sieht - 251.287 geheime Dokumente aus dem Washingtoner Außenministerium enthüllen die Sicht der US-Diplomatie auf Freund und Feind.
Wo leben Sie in den USA? Ja das stimmt 1% der erwachsene Bevölkerung sitzt im Knast. Hier in D ist es erheblich weniger.
Das amerikanische Rechtssystem ist im Vergleich zu D recht archaisch. Sie ist auch nicht überall gleich. Wenn Sie irdendwo im Süden leben gebe ich Ihnen natürlich recht mit "erz Konservativen"
Ein Freund von mir aus Meck Pomm meinte das es ziemlich schwierig sein kann für ein Bürger mit einem "Migrationshintergrund" sich in irgendeinen kleinen Kaff dort niederzulassen..Mann legt ihm nahe fortzugehen.
Deutschlands Südstaaten!
Ja das stimmt! Fragt sich nur wer hat Interesse an diesen Leaks?
Wer hat Interesse das Amerikas Stern noch weiter sinkt wenn man zB die einschlägigen Berichte in der deutschen Presse glauben mag?...Ich nicht!
Die Presse hier kann wochenlang über einen relativ unwichtige Bahnhof oder Atommülltransporte schreiben als die Tatsache das zB immer mehr Menschen hier in D unter prekären Bedingungen arbeiten müssen.
Ich denke das ganze Mist hier dient nur zu Ablenkung. Und es funktioniert!
Wie sitzen alle hier und lassen uns ablenken!
Keine Frage, für manch einen deutschen (Aussen)politiker mag es keinen Spass machen, was in Wikileaks über Ihn zu lesen steht, aber sind kann man die veröffentlichten Einschätzungen den Amerikanischen Diplomaten übelnehmen?
Ich glaube nein!
Ist Wikileaks der Böse weil es diese Dokumente zugänglich gemacht hat?
Ich glaube nein!
Aber zu hören wie viele Menschen Zugriff auf diese von den USA als "geheim" oder "vertraulich" klassifizierten Informationen wirft die Frage auf, ob Amerika mit sensitiven Daten grob fahrlässig umgeht.
Ursache und Wirkung
Ich würde mich freuen wenn Wikileaks seine Rolle auch mit anderen Nationen als den USA wahrnimmt.
Wenn ich unser eigenes land sehe steht es oft kaum besser. Wie oft werden vertrauliche Verhandlungsdetails aus der deutschen Politik ohne Zustimmung der Beteiligten in die Presse gefüttert?
Jetzt hat solches Verhalten einen Namen
Wir wissen jetzt, wie Experten der USA die Lage einschätzen. Und das unterscheidet sich nicht wesentlich von dem, was man als Kommentare und Analysen in vielen Zeitungen lesen kann.
Der Medienhype sollte uns auch nicht den Blick dafür verstellen, dass andere Länder ähnliche Informationssammlung und Auswertung betreiben, und daher vermutlich den Inhalt der Depeschen nicht so sensationell neu einstufen, wie aktuell die Medien.
Was sich wieder einmal bestätigt hat: Die Zahl der Mitwisser und die digitalen Möglichkeiten, erhöhen das Risiko für Pannen, aber nicht unbedingt die Sicherheit.