ja, mittlerweile ist dies zu befürworten.
der westlichen politik ist es resultierend aus mangelnder ernsthaftigkeit nicht gelungen der bevölkerung sinn und zweck des engagements zu vermitteln, leider habe ich den eindruck man war sich auch nicht über sinn und zweck im klaren.
afghanistan ist den weitaus meisten menschen ein völlig unbekanntes land geblieben, trotz stationierter eigener soldaten, es ist keinerlei emotionale verbindung zum afghanischen volk entstanden, die medien, die politik und auch die kulturträger dieses landes waren daran überhaupt nicht interessiert.
da hatten die bedenkenträger und gegner des einsatzes leichtes spiel der öffentlichkeit afghanistan als einen vorhof zur hölle und als ein massengrab für eigene soldaten zu verkaufen.
in einer solchen gemengelage hätte nur ein sichtbarer sieg abhilfe schaffen können.
der ist jedoch so nicht gegeben, dazu hätte es einer ernsthaften afghanischen nationalregierung bedurft und nicht einem korrupten haufen von clan-lobbyisten die nur bis an die grenze ihres vorgarten denken und handeln können.
ein westlicher abzug könnte den druck erhöhen sich zusammenzuraufen um das abdriften in einem bürgerkrieg zu verhindern, die verbliebene militärische präsenz der westlichen länder sollte ausreichen um die taliban geduckt im gestrüpp ausharren zu lassen.



