So tragisch es auch ist, die Opferzahlen sind fuer Konflikte dieser Groessenordnung laecherlich gering.
Im Vergleich zu andern Opferzahlen unseres taeglichen Lebens, wie Mord und Totschlag, Verkehrsunfaelle, Alkoholismus, Rauchertod, Aids und andere Krankheiten sind sie verschwindend gering, um etwas anderes als eine reiner emotionaler oder politisch-ideologischer Faktor zu sein.
Soviel zu dem "was ist".
Die naechse Frage ist die nach: Was wird geschehen wenn Deutschland sich aus Afghanistan verabschiedet? Konsequenzen. Kurzfristige und langfristige.
Und da geht es dann los mit dem spekulieren ueber zukuenftiges -je nach Praeferenzen.
Vom Umfang der Fakten kennen die meisten relativ wenig, viele werden bewusst ignoriert, wenn sie nicht ins Argument passen. Oder manipuliert damit sie ins eigene Argument passen.
Nuechtern denken und logisch schluessig folgern tun die wenigsten.
Dafuer haben die meisten emotionale und ideologische Praferenzen. Und fuer die ist nun "Muehle auf".
Ergo "Ring frei" fuer die gesamte Palette von Prophezeiungen ueber "was geschehen wird".;-)



