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Bahn statt Auto - wäre Italiens neuer Superzug für Sie eine Alternative?

Ende April nimmt der Hightech-Zug "Italo" den Betrieb auf. Würden Sie als Autofahrer auf die Bahn umsteigen, wenn Ihnen so ein Luxuszug geboten würde?
  1. #120

    jeder Winkel?

    Zitat von ernstl1704 Beitrag anzeigen
    ...Von daher ist die deutsche Bahn eigentlich relativ gut aufgestellt. Man kann fast jeden Winkel in D mit der Bahn erreichen, wenn man will. ....
    Schön wär's! Es sei denn es gibt da Lokalpatrioten, siehe Ilzalbahn von Passau in den Bayerischen Wald. Oder die Waldbahn von Plattling in den Wald hinein.... der DB geht das am A.... vorbei.
  2. #121

    Speedy

    Zitat von ctrlaltdel Beitrag anzeigen
    .... Durch den Hochgeschwindigkeits-Wahn der Bahn kommt es beim Entgleisen zu vielen Toten und Schwerverletzten, die vermeidbar wären wenn:
    1. die Bahn vernünftige Sicherheitsvorkehrungen hätte (Gurte etc)
    2. sich rückbesinnen würde und mit 120 statt mit 300 durch die Gegend rasen würde...
    Also den ICE wieder abschaffen?
    Postkutsche? Das wär's doch! Relativ sicher!
    Goethe hat sich allerdings geärgert, dass der Postillon vom Brenner nach Sterzing in 3 Stunden hinunter raste - keine Zeit, die Landschaft zu genießen!
  3. #122

    Zitat von Oachkatzlschwoaf Beitrag anzeigen
    Schön wär's! Es sei denn es gibt da Lokalpatrioten, siehe Ilzalbahn von Passau in den Bayerischen Wald. Oder die Waldbahn von Plattling in den Wald hinein.... der DB geht das am A.... vorbei.
    Wie oft denn noch..
    Nahverkehr ist seit der Bahnreform Aufgabe der Länder. Er wird von den Ländern bestellt, bezahlt, meist ausgeschrieben. Das heißt, wo wann im Nahverkehr was für ein Zug fährt, bestimmt einzig und allein das Bundesland. Wenn das Bundesland bestellt und bezahlt, dass von Oberammergau nach Unterammergau Mittwoch nachts von 2 bis 4 alle 5 Minuten ein Zug fahren soll, dann fährt da alle 5 Minuten ein Zug. Wenn bei der Ausschreibung die DB das günstigste Angebot abgibt, dann fährt da die DB.

    Nebenbei fährt die Waldbahn von Plattling im Auftrag der DB Regio.
  4. #123

    Db

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    Wie oft denn noch..
    Nahverkehr ist seit der Bahnreform Aufgabe der Länder. Er wird von den Ländern bestellt, bezahlt, meist ausgeschrieben. Das heißt, wo wann im Nahverkehr was für ein Zug fährt, bestimmt einzig und allein das Bundesland. Wenn das Bundesland bestellt und bezahlt, dass von Oberammergau nach Unterammergau Mittwoch nachts von 2 bis 4 alle 5 Minuten ein Zug fahren soll, dann fährt da alle 5 Minuten ein Zug. Wenn bei der Ausschreibung die DB das günstigste Angebot abgibt, dann fährt da die DB.

    Nebenbei fährt die Waldbahn von Plattling im Auftrag der DB Regio.
    Danke, das wußte ich nicht. Bei der Ilztalbahn bin ich davon ausgegangen, dass diese durch eine Privatinitiative wiederbelebt (und zumindest teilfinanziert) wurde.
  5. #124

    Zitat von Oachkatzlschwoaf Beitrag anzeigen
    Danke, das wußte ich nicht. Bei der Ilztalbahn bin ich davon ausgegangen, dass diese durch eine Privatinitiative wiederbelebt (und zumindest teilfinanziert) wurde.
    Gern geschehen.
    Und der Fairness halber: Sicher hängt es einerseits stark von den Ländern ab, wo Nahverkehr stattfindet, und es gibt natürlich auch einige Beispiele, wo es tatsächlich der Initiative und Hartnäckigkeit von lokalen Gruppen zu verdanken ist, dass Strecken noch oder wieder befahren werden. Die Ilztalbahn ist tatsächlich so ein Beispiel.
    Mich nervt es nur, wenn immer für alles, was bei der Bahn falsch läuft, einzig und allein die Deutsche Bahn verantwortlich gemacht wird.
  6. #125

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    Mich nervt es nur, wenn immer für alles, was bei der Bahn falsch läuft, einzig und allein die Deutsche Bahn verantwortlich gemacht wird.
    Mich nervt es nicht.

    Aber wenn was schiefläuft, wer sonst sollte dafür verantwortlich sein wenn nicht die Bahn? ( Klimaanlagen ) ?

    Auf 3sat lief letztens ein Themenabend "Politische Satire" wo ein Akteur in etwas überspitzter Form folgendes sagte: "Ich glaube die DB-AG kauft alle "Leichen" auf um sie auf die Bahngleise zu legen , um die Verspätungen zu rechtfertigen.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  7. #126

    Meine Güte.

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    Staus gibt es aber bei der Bahn auch. Z.B. wenn ein verpäteter ICE hinter einem Regional- oder Güterzug herzuckelt.
    Genau das umgekehrte ist der Fall.

    Ein ICE ist mit einem "Moskauer Regierungsfahrzeug" zu vergleichen, denn die haben immer Vorfahrt.

    Anderweitiges zu behaupten entspricht nicht der Realität.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  8. #127

    Unabhängig davon

    Es geht ja nicht darum wieviel Komfort ein Zug bietet. In den meisten Fällen ist dieser ja ohnehin ausreichend. Es geht um die Entscheidung zwischen Individualität und etwas, das sich zumindest davon unterscheidet auch wenn ich es nicht als Kollektivität bezeichnen würde.
  9. #128

    Re: Bahn statt Auto

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ende April nimmt der Hightech-Zug "Italo" den Betrieb auf. Würden Sie als Autofahrer auf die Bahn umsteigen, wenn Ihnen so ein Luxuszug geboten würde?
    Ich würde in solch einem Fall auf VerkehrsmittelVergleich | Suchmaschine für Bahn, Billigflüge, Taxi, Mitfahrgelegenheit, Hotel, Urlaub, Reisen, Fahrplan, Fernbus und Mietwagen gehen und nachsehen, welche für mich die schnellste und günstige Alternative ist!
  10. #129

    Zitat von ernstl1704 Beitrag anzeigen
    (...)
    Es ist keine Alternative zum Auto was viel flexibler ist,(...).

    Doch, auf Strecken wie Mailand-Rom ist der Zug (vor allem fuer Alleinreisende mit Terminvorgaben) in jedem Fall eine Alternative zum Auto!

    Mit dem Auto brauchen Sie fuer die Strecke um die 6 Stunden, theoretisch, wenn die Strasse frei ist, Sie die Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht allzu eng sehen und nicht allzu viel Pause machen. Die A1 von Mailand nach Rom ist aber voller Tuecken, und Sie riskieren eigentlich staendig, dass es deutlich laenger dauert: unfalltraechtige Abschnitte, Baustellen und das allgemeine Verkehrsaufkommen fuehren immer wieder zu kilometerlangen Staus. Allein die Mautkosten belaufen sich auf zirka 80 Euro, und ein PS-starker Benziner kostet Sie auf den 1200 km sicher knapp 200 Euro. Die Flexiblitaet des Autos hat also einen recht hohen Preis, der sich aus Zeit, Geld und Risiko zusammensetzt.

    Das Flugzeug ist hier hingegen eigentlich gar keine Konkurrenz mehr, kann bestenfalls noch mit Billigfluegen punkten








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