Forum: Reise
Bahn statt Auto - wäre Italiens neuer Superzug für Sie eine Alternative?
Ende April nimmt der Hightech-Zug "Italo" den Betrieb auf. Würden Sie als Autofahrer auf die Bahn umsteigen, wenn Ihnen so ein Luxuszug geboten würde?
- #100 24.04.2012 11:04 von
Diesen Vorschlag gebe ich hiermit gerne auch an die "Bahnfreunde" weiter. Durch ein generelles Tempolimit der Bahn (z.B. auf 120 km/h) könnte man die Bahntoten ebenfalls deutlich senken.
Ausserdem hätte das eine deutliche Reduzierung des Lärms für die Anwohner zur Folge (was hier allerdings nicht honoriert wird, denn Bahn ist ja 'politisch korrekt', Auto und Flugzeug dagegen nicht...) - #101 24.04.2012 11:22 von
Oh......[/QUOTE]
Ich glaube, Sie haben hier eindeutig das Thema verfehlt. Sie haben vom Italo geschrieben (dem Zug aus dem Artikel) und von seiner äußeren Form auf sein Verhalten bei einem Unfall mit einer Schafherde geschlossen. Das war eine eine reine Mutmaßung, und das habe ich auch angezweifelt. Nicht mehr und nicht weniger. Dass sie dann mit einem Unfall des ICE um die Ecke kommen, hatte eigentlich nichts damit zu tun. - #102 24.04.2012 11:24 von
Wie gesagt, wenn ich mir die Liste der schweren Zugunglücke weltweit (z.B. auf Wikipedia) ansehe, finde ich kaum Beispiele, bei dem zu hohe Geschwindigkeit eine Rolle gespielt hätte. Ca. 99% der Toten gab es durch Kollisionen bei "normalen" Geschwindigkeiten (< 120 km/h, das reicht bei Frontalzusammenstößen oder Aufprall auf ein stehendes Hindernis völlig) oder durch Brand nach Explosionen.
Ach, daher weht der Wind. Aber keine Sorge: beim Lärmschutz rennen Sie bei mir offene Türen ein. Meine Erfahrung (Warnung: statistisch unbelegt!) aus einem Schrebergarten genau zwischen zwei Bahntrassen sagt mir aber, dass der Regionalexpress (E-Lok, Doppelstockwaggons) deutlich lauter ist als der ICE. - #103 24.04.2012 11:35 von
- #104 24.04.2012 11:54 von
- #105 24.04.2012 12:24 von
- #106 24.04.2012 12:32 von
- #107 24.04.2012 12:57 von
Da stimme ich Ihnen voll zu. Man muss als Gesellschaft aushandeln, wieviel Sicherheit man für höhere Geschwindigkeit aufgeben will.
Die Bahn ist hier aber noch das unbedenklichste Beispiel, da schon die absolute Zahl von Unfallopfern sehr gering ist. Im Straßenverkehr sterben dagegen pro Tag im Schnitt um die 10 Menschen in Deutschland. Dies nimmt die Gesellschaft in Kauf, um den individuellen Verkehr zu gewährleisten. Würden pro Tag 10 Leute bei Zugunfällen sterben, wäre die Bahn vermutlich schon lange verboten. - #108 24.04.2012 13:13 von
- #109 24.04.2012 14:15 von
Die Todesopfer in Eschede sind auf den unglücklichen Umstand zurückzuführen, dass die vom Radreifen "umgestellte" Weiche den ersten entgleisten Wagen die Brückenpfeiler abrasieren liess.
Ich bin mir sicher die Opferzahl wäre -ohne Brücke- eine ganz andere gewesen.
Manchmal ist dummerweise eben eine Menge Pech im Spiel.
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