Schon Ihr Überblick: "Umstritten an dem Hilfspaket ist die von den Euro-Staaten geforderte Beteiligung der Bankkunden auf Zypern.
Diese Teilenteignung hat das zyprische Parlament abgelehnt. Nun droht dem Land der Staatsbankrott" verdreht doch ziemlich die Wirklichkeit. Nach Art. 125 Maastricht-Vertrag, wonach kein Euro-Staat für die Schulden eines anderen in Anspruch genommen werden kann, sollte die drohende Pleite Zyperns den Rest der EU gar nichts angehen. Die EU bietet (rechtswidrig) mal wieder Hilfe mit Steuergeldern Unbeteiligter an. Von einer "Forderung" der Helfer kann man doch dann eigentlich nicht sprechen, oder? Von einer Enteignung der Zyprioten zu sprechen, finde ich auch inkonsequent. Wenn Billionen-Rettungsschirme gespannt werden, für die vor allen Dingen die Deutschen Bürger (ob nun durch Steuern, Beschneidung der Renten, Reduzierung des Bildungsetats etc.) aufkommen werden, haben Sie noch nie von einer Enteignung der Geberbürger gesprochen. Und wenn sich an dieser bevorstehenden Enteignung der deutschen Bevölkerung zaghafter Widerstand in Form der Alternative für Deutschland regt, spricht der Spiegel von rechtsradikalem Populismus. Warum stellt sich der Spiegel immer gegen die Deutschen, seine eigenen Leser? Denn die sollen doch Ihre Hefte kaufen, oder? Oder sind Ihnen die Zahlungen der deutschen Exportunternehmen, die sich sicher für Ihre versuchte Beeinflussung des Lesers in Richtung Eurorettung erkenntlich zeigt, doch um einiges wichtiger?
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