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Zwist mit China: Japanische Nationalisten landen auf umstrittener Insel

AFPJapanische Nationalisten haben eine neue Rund im Streit mit China um eine Inselgruppe eingeläutet. Sie landeten auf einer der unbewohnten Inseln und hissten Flaggen. Erst vor wenigen Tagen waren chinesische Aktivisten bei dem Versuch festgenommen worden, eines der Eilande zu besetzen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...850845,00.html
  1. #1

    Da tritt wieder mal alles Schlechte

    zutage, was der Nationalismus so hervorbringt.

    Wenn man bedenkt, was die Japaner im Zweiten Weltkrieg an Kriegsverbrechen begangen haben, dann sind die kleinen territorialen Verluste (wie die Kurilen, die an Rußland gingen) ein
    Klacks gegenüber dem, was Deutschland widerfahren ist.

    Die Japaner sollten sich wirklich schämen für diese Art von völlig überzogenem Nationalismus. Leider getraut sich kein westliches Land, in dieser Frage Klartext zu reden, und die japanische Seite mal zurechtzuweisen, obwohl das mehr als angebracht wäre.
  2. #2

    Südchinesisches Meer

    Die jetzigen Inselbesetzungen sind eigentlich nur ein kleiner dessen, was noch vorgeht. Das gesamte Südchinesische Meer ist ein Schachbrett voller besetzer und unbesetzter Inseln, die von praktischen allen Anreinerstaaten beansprucht werden, teilweise ohne zu wissen wo der eine seinen Anspruch gelten machen will und der andere nicht, außer China, dass alle Inseln haben will, bis vor die Küste Borneo. Mit Vietnam hat China schon einige Seegefechte in de 1980ern durchgeführt.
  3. #3

    Zitat von wwwwalter Beitrag anzeigen
    zutage, was der Nationalismus so hervorbringt.

    Wenn man bedenkt, was die Japaner im Zweiten Weltkrieg an Kriegsverbrechen begangen haben, dann sind die kleinen territorialen Verluste (wie die Kurilen, die an Rußland gingen) ein
    Klacks gegenüber dem, was Deutschland widerfahren ist.

    Die Japaner sollten sich wirklich schämen für diese Art von völlig überzogenem Nationalismus. Leider getraut sich kein westliches Land, in dieser Frage Klartext zu reden, und die japanische Seite mal zurechtzuweisen, obwohl das mehr als angebracht wäre.

    Der Friedensvertrag zwischen Russland und Japan umfasst aber die Rückgabe der Kurilen, von daher ist es Japans gutes Recht dagegen vorzugehen.
    Auch können wir froh sein, dass es Länder gibt, die sich gegen China stellen, das einfach mal das ganze südchinesische Meer unter seinen Einflussbereich stellen will.
    (Hier wird das verdeutlicht: http://maritime-executive.com/media/...Sea_claims.jpg)
  4. #4

    Zitat von wwwwalter Beitrag anzeigen
    zutage, was der Nationalismus so hervorbringt.

    Wenn man bedenkt, was die Japaner im Zweiten Weltkrieg an Kriegsverbrechen begangen haben, dann sind die kleinen territorialen Verluste (wie die Kurilen, die an Rußland gingen) ein
    Klacks gegenüber dem, was Deutschland widerfahren ist.

    Die Japaner sollten sich wirklich schämen für diese Art von völlig überzogenem Nationalismus. Leider getraut sich kein westliches Land, in dieser Frage Klartext zu reden, und die japanische Seite mal zurechtzuweisen, obwohl das mehr als angebracht wäre.
    Japan wurde um einiges härter bestraft als Deutschland nämlich mit dem Abwurf zweier Atombomben Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki Im übrigen gibt es auch in Japan noch heute von den USA besetzte Gebiete

    Japanische Inseln [Bearbeiten]
    Ab 1945 hielten die USA die Bonin-Inseln und die Ryūkyū-Inseln besetzt, die schließlich 1968 bzw. 1972 formal an Japan zurückgegeben wurden. US-Truppen sind weiterhin auf Okinawa und anderen Inseln stationiert und verfügen über ausgedehnte Sonderrechte, denen gegenüber die japanische Souveränität über die Inseln weiterhin eingeschränkt ist.
    Kolonien der Vereinigten Staaten
  5. #5

    Zitat von wwwwalter Beitrag anzeigen
    Die Japaner sollten sich wirklich schämen für diese Art von völlig überzogenem Nationalismus.
    Ich sehe da keinen Unterschied zum chinesischen und zum russischen Nationalismus. Oder denk mal an die Malwinen, die Isla del Perejil oder Zypern und die anderen Insel in der Ägäis.
    Ihre einseitigen Schuldzuweisungen an Japan sind also völlig fehl am Platze, da sich beide Seiten im Recht fühlen.
  6. #6

    Was?

    Zitat von Wololooo Beitrag anzeigen
    Der Friedensvertrag zwischen Russland und Japan umfasst aber die Rückgabe der Kurilen, von daher ist es Japans gutes Recht dagegen vorzugehen.
    Auch können wir froh sein, dass es Länder gibt, die sich gegen China stellen, das einfach mal das ganze südchinesische Meer unter seinen Einflussbereich stellen will.
    (Hier wird das verdeutlicht: http://maritime-executive.com/media/...Sea_claims.jpg)
    China beansprucht das gesamte Seegebiet bis direkt vor die Küste Borneos? Woher leiten die denn DIESE Ansprüche her??
  7. #7

    Ist es mal wieder an der Zeit?

    Offenbar war es den Menschen zu lange zu ruhig auf dem Globus und sie wollen es mal wieder RICHTIG krachen lassen? Anders scheint es nicht zu erklären, dass an allen Ecken der Erde gezündelt wird, jetzt sogar wegen unbewohnter (!) Inseln, obwohlm es doch weißGott drängendere Probleme gibt, für oder gegen die man sich engagieren könnte. Trauerspiel
  8. #8

    Strafe?

    Der Abwurf der Atombomben auf Japan stellte keine Strafaktion dar. Im uebrigen haben stationierte auslaendische Truppen immer Sonderrechte und Sonderpflichten. Das war in Deutschland so und ist auch sonst uebnerall auf der Welt so, inklusive aller UNO-Mandate. Ebenso sind im Umfeld der Stationierungspplaetze die Rechte der lokalen Sicherheitsbehoerden eingeschraenkt. Deren Rechte sind aber sogar auf nationalem Militaergelaende eingeschraenkt. Aus all dem abzuleiten, dass Okinawa eine Kolonie waere, ist unsinniger Populismus und hier ausserdem vollkommen OT.

    Die einzig sinnvolle Zukunftsoption waere mMn ein gemeinsames Vorgehen aller Anrainerstaaten. Dem steht jedoch die immer noch nicht erfolgte Geschichtsaufarbeitung Japans, der mit wachsender wirtschaftlicher Staerke zunehmende Nationalismus der anderen Staaten und nicht zuletzt auch der gewaltige Groessenunterschied zu China im Weg.
  9. #9

    Ausgleichszahlung?

    Wenn die Inseln wirklich unbewohnt sind, frage ich mich, ob die beteiligten Länder sich nicht mit Hilfe einer Ausgleichszahlung über den Verbleib einigen könnten.








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