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Zwischenfall im Kühlsystem: Schweizer müssen uralten Atomreaktor abschalten

REUTERSEs ist das derzeit dienstälteste Kernkraftwerk der Welt und höchst umstritten. Jetzt wurde einer der Reaktoren abgeschaltet: Im AKW Beznau im Schweizer Aargau ist offenbar eine Pumpe des Kühlsystems defekt. Atomkraftkritiker fordern schon länger die Abschaltung der 42 Jahre alten Anlage.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...823455,00.html
  1. #10

    Hey Schland

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist das derzeit dienstälteste Kernkraftwerk der Welt und höchst umstritten. Jetzt wurde einer der Reaktoren abgeschaltet: Im AKW Beznau im Schweizer Aargau ist offenbar eine Pumpe des Kühlsystems defekt. Atomkraftkritiker fordern schon länger die Abschaltung der 42 Jahre alten Anlage.

    Zwischenfall im Kühlsystem: Schweizer müssen uralten Reaktor abschalten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Am deutschen Abschaltwesen soll die Welt genesen
  2. #11

    Wahlkampfhilfe

    Man könnte denken, dass am Wochenende irgendwo in Deutschland Wahlen sind. ;-)
    Ansonsten wäre die Meldung doch unter den Tisch gefallen.
  3. #12

    Niedlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist das derzeit dienstälteste Kernkraftwerk der Welt und höchst umstritten. Jetzt wurde einer der Reaktoren abgeschaltet: Im AKW Beznau im Schweizer Aargau ist offenbar eine Pumpe des Kühlsystems defekt. Atomkraftkritiker fordern schon länger die Abschaltung der 42 Jahre alten Anlage.

    Zwischenfall im Kühlsystem: Schweizer müssen uralten Reaktor abschalten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Wieder mal ein INES NULL Vorfall und schon gibt es einen Artikel im Spiegel... Die Wortmeldungen tue ich mir diesmal nicht an.


    Ulrich
  4. #13

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist das derzeit dienstälteste Kernkraftwerk der Welt und höchst umstritten. Jetzt wurde einer der Reaktoren abgeschaltet: Im AKW Beznau im Schweizer Aargau ist offenbar eine Pumpe des Kühlsystems defekt. Atomkraftkritiker fordern schon länger die Abschaltung der 42 Jahre alten Anlage.

    Zwischenfall im Kühlsystem: Schweizer müssen uralten Reaktor abschalten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Nur weil ein paar Ökoschreihälse irgendwas fordern wird die Schweiz nicht gleich kopflos aus der Atomenergie aussteigen. Die CH ist ja schließlich nicht Deutschland.
  5. #14

    Der Schweizer Atomkraftkritiker warnt vor einem Zuname in der Schweiz... Der Spiegel und die German-Angst(Hasen) machen sich zum Gespött der restlichen Welt. Ich bin inzwischen wirklich froh ein Land mit einer dermaßen lächerlichen Presseberichterstattung verlassen zu haben!
  6. #15

    Man lese nur einmal im Buch "Atom" von Stephanie Cooke nach, wie sich in den 50er Jahren die AKW-Industrie gesträubt hat, auch nur ein richtiges AKW aufzustellen, wenn die Haftungsfrage nicht wunschgemäss geklärt wird.

    Danach sind alle weiteren Fragen überflüssig. In rund 50 Jahren AKW-Betrieb hat es zwei Super-GAUs gegeben (wobei Tschernobyl und Fukushima immer noch glimpfliche Super-GAUS sind!), mehrere Beinahe-Super-GAUs und etliche Störfälle, die nur durch viel Glück nicht zu einer Katastrophe geführt haben.

    Irgendein Test-Brüter in den USA wäre auch beinahe "geschlüpft". Das Zitat des Reaktor-Ingenieurs "Um ehrlich zu sein, hätten wir fast Detroit verloren" sagt alles, was es zu einer solchen Technik zu sagen gibt.

    AKWs sind ein typisches Beispiel für die Privatisierung von Gewinnen und die Sozialisierung von Verlusten. Bereits heute sind die wahren Kosten des Irrwegs AKW für Realisten zu erahnen. In hundert Generationen wissen wir dann ungefähr, was AKWs gekostet haben und noch kosten werden. Und in sechstausend Generationen wissen wir es dann ganz genau.
  7. #16

    Angst? Zu recht!

    Zitat von Henry_Rearden Beitrag anzeigen
    Oh je, was für eine Katastrophe. Himmel hilf!
    In einer großtechnischen Anlage ist ein kleiner Defekt aufgetreten und jetzt wird sie vorschriftsmäßig repariert.
    Uns wird der Himmel auf den Kopf fallen.

    Angst. Angst. Angst. Das wurde den Deutschen jahrzehntelang zum Thema Kernkraft eingehämmert. Klar, dass wir im Gegensatz zu fast allen anderen Völkern ein klitzekleines bisschen überreagieren, wenn es um dieses Thema geht.
    Man kann sagen, dass wir überreagieren.. oder man kann sagen, dass die anderen die Gefahr unterschätzen.

    Denn ich mir einfach nicht vorstellen, wie man ein Kraftwerk dagegen absichert, dass ein 78 Tonnen schwerer Airbus A 320 da reinstürzt. Man findet zwar im Internet Hinweise und Erklärungen zu allen möglichen Sicherheitsstandards in AKW (Sicherheitsventile, Erdbebenschutz etc.) aber nirgendwo einen Hinweis darauf, wie man ein KKW vor einem Flugzeugeinschlag schützt.

    Wenn also der Betreiber des dienstältesten AKW betont, dass es gegen Flugzeugeinschläge abgesichert ist, ist Skepsis duchaus angebracht.
  8. #17

    Zitat von tangarra Beitrag anzeigen
    Es gibt kein Atomkraftwerk in Europa, das den Stresstest nicht bestanden hat. Was muss alles fehlen oder defekt sein, damit ein Atomkraftwerk den Stresstest nicht besteht?
    Wo in den Stresstests steht geschrieben, dass nie ein Lager oder eine Dichtung defekt sein darf? Wäre auch Unsinn bei einer realen technischen Einrichtung.
  9. #18

    Vergessen

    Zitat von Henry_Rearden Beitrag anzeigen
    Angst. Angst. Angst. Das wurde den Deutschen jahrzehntelang zum Thema Kernkraft eingehämmert. Klar, dass wir im Gegensatz zu fast allen anderen Völkern ein klitzekleines bisschen überreagieren, wenn es um dieses Thema geht.
    Ob wir überreagieren oder nicht, könnte ganz einfach festgestellt werden: Versicherungspflicht für KKW einführen, und das Risiko nicht über den Steuerzahler abdecken lassen.

    Dann, aber erst dann, kann man sich bequem zurücklehnen, die Versicherung wird nämlich genau hingucken und das Abschätzen des Risikos nicht anderen überlassen.
  10. #19

    Zitat von jb283 Beitrag anzeigen
    Man kann sagen, dass wir überreagieren.. oder man kann sagen, dass die anderen die Gefahr unterschätzen.

    Denn ich mir einfach nicht vorstellen, wie man ein Kraftwerk dagegen absichert, dass ein 78 Tonnen schwerer Airbus A 320 da reinstürzt. Man findet zwar im Internet Hinweise und Erklärungen zu allen möglichen Sicherheitsstandards in AKW (Sicherheitsventile, Erdbebenschutz etc.) aber nirgendwo einen Hinweis darauf, wie man ein KKW vor einem Flugzeugeinschlag schützt.

    Wenn also der Betreiber des dienstältesten AKW betont, dass es gegen Flugzeugeinschläge abgesichert ist, ist Skepsis duchaus angebracht.
    Einen größeren Zwischenfall in diesem Bereich gibt es statistisch gesehen alle 10000 Jahe. Ok, es waren jetzt schon 3 in den letzten Jahrzehnten, aber dafür ist jetzt erstmal 1000 Jahre lang Ruhe!


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