ist ja noch nicht berauschend - allerdings muß man auch sehen, daß es wohl keine zigtausende Zwillingspaare gibt, bei denen eine/r an MS erkrankt ist.
Aber bei drei untersuchten Fällen ist es wohl gewagt, das höhere Erkrankungsrisiko des anderen Zwillings oder der Verwandschaft über Erbanlagen zu erklären und die in der Regel ebenfalls gleichen Umwelteinflüsse als potenzielle Ursache ausschließen zu wollen.
Was mir Kopfzerbrechen bereitet, ist, daß anscheinend bei gegebenen Anlagen ein auslösendes Element genügt, um einen unumkehrbaren Prozeß in Gang zu setzen. Viele Krankheiten kann man ja heilen, wenn die verursachenden Einflüsse gestoppt werden.



