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Zwickauer Terrorzelle: DVD deutet auf Verbindung zu Brandanschlägen hin

Auf zehn von Migranten bewohnte Häuser in Völklingen wurden in den vergangenen Jahren Brandanschläge verübt.*Einen fremdenfeindlichen Hintergrund erkannten die Behörden nicht. Nun wird erneut ermittelt: Eine DVD der*Zwickauer Terrorzelle*tauchte in einer Moschee des Ortes auf.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...801412,00.html
  1. #20

    Right Eye Is Watching You!

    Es wird ja wohl immer klarer, daß unsere Strafverfolgungsbehörden nicht nur seit langem auf dem rechten Auge blind waren, sondern daß ganz offensichtlich einflussreiche Stellen, entweder in den Teppichetagen der Behörden selbst oder in hohen Regierungsämtern, die gewalttätige rechte Szene AKTIV GESCHÜTZT haben müssen!
    Anders lässt sich diese Serie an Fahndungspannen doch beim besten Willen nicht mehr erklären.
    Hier offenbart sich so deutlich wie selten unsere Scheindemokratie!
  2. #21

    da bekommt man es mit der Angst zu tun

    die interessanteste Frage für mich ist, ob es weitere aktive terroristische Zellen gibt! Und wie viele Verbrechen noch nicht, als das was sie waren, erkannt worden sind...

    Ob es an der Zeit ist als eine Person mit dunkler Hautfarbe und Migrationsbackground das Weite zu suchen?
  3. #22

    Fremdenfeindlich, grundsätzlich?

    Man muss in alle Richtungen ermittlen, es gibt auch viele innerethnische Spannungen oder es werden "mitgebrachte" Konflikte hier ausgetragen (siehe hierzu auch die Verfassungsschutzberichte). Daher muss die Polizei in alle Richtungen ermittlen und nicht immer nur in eine Richtung.
    Zitat von pzumk Beitrag anzeigen
    hm, von Migranten bewohnt...Brandanschläge...


    WER ZUM TEUFEL AUßER FREMDENFEINDLICHEN SOLL DAS DENN SONST GEMACHT HABEN? SIND DIE ERNSTHAFT SO BESCHEUERT?
    Zitat von Erz_Atheist Beitrag anzeigen
    "Einen fremdenfeindlichen Hintergrund erkannten die Behörden nicht."

    Aha. Nichts liegt ferner, nichts macht weniger Sinn. Wie hätte man da auch nur drauf kommen können.
  4. #23

    Mir wir immer unwohler,

    Zitat von law1964 Beitrag anzeigen
    Man muss in alle Richtungen ermittlen, es gibt auch viele innerethnische Spannungen oder es werden "mitgebrachte" Konflikte hier ausgetragen (siehe hierzu auch die Verfassungsschutzberichte). Daher muss die Polizei in alle Richtungen ermittlen und nicht immer nur in eine Richtung.
    Ich bin mir ganz sicher, dass DIE POLIZEI das auch immer machen wird. Mischt sich hingegen DIE POLITIK ein und legt schon einen Tag nach Auffinden der ersten vermutlichen Beweismittel fest, wer der (lang erwünschte) Täter zu sein hat, dann "darf" nur noch genau in diese Richtung ermittelt werden. Genau das erleben wir gerade und ich glaube ganz fest, dass es mal in die Geschichtsbücher eingehen wird.

    Gutes Beispiel: Die "Fahndungsfotos" nach Toten und einer Festgenommenen.

    Warum bloß stehen bei einer normalen polizeilichen Gegenüberstellung immer mehrere ähnlich aussehende Personen in einer Reihe, aus der der Zeuge unbeeinflusst die Person heraussuchen muss, die er belastet?

    Gegenwärtig wird alles, was gute Ermittlungsarbeit ausmacht, auf den Kopf gestellt, um das unverhohlen offen ausgesprochen Ziel zu erreichen: Das Verbot der NPD.
  5. #24

    Der Stuss ist furchtbar noch

    ... Die Sprache des Dritten Reichs, so Klemperer, ist keine Sprache des kritischen Denkens, sondern „dient einzig der Beschwörung“. Könnte man nicht dasselbe von den vielen Betroffenheitsfloskeln sagen, die in den vergangenen Tagen zu vernehmen waren? Das ist durchaus mehr als eine Frage des Stils. Denn die Kritik am Rechtsextremismus wird wertlos, wenn sie zur hohlen Phrase verkommt.

    Wer in Klemperers Buch liest, findet noch andere Parallelen zwischen der Sprache des Dritten Reichs und moderner Empörungsrhetorik. „Kämpferisch“ etwa war laut Klemperer ein Lieblingswort der Nazis. Was aber tun ihre Gegner? Sie reden vom „Kampf gegen Rechts“ und wollen „mit aller Härte“ dagegen vorgehen, ja „ausmerzen“ soll man sie alle. Klemperer stellte auch fest, dass die Nazis gerne übertreiben, er nannte das den „Fluch des Superlativs“. Wie aber soll man es nennen, wenn heute wieder mal „brutalstmöglich“ und „schonungslos“ aufgeklärt wird? ...
    der komplette Artikel hier: http://www.sz-online.de/nachrichten/...asp?id=2926987
  6. #25

    Bei

    Zitat von law1964 Beitrag anzeigen
    Man muss in alle Richtungen ermittlen, es gibt auch viele innerethnische Spannungen oder es werden "mitgebrachte" Konflikte hier ausgetragen (siehe hierzu auch die Verfassungsschutzberichte). Daher muss die Polizei in alle Richtungen ermittlen und nicht immer nur in eine Richtung.
    einer Anschlagsserie wie der in Völklingen einen fremdenfeindlichen, rechtsradikalen Hintergrund einfach auszuschließen, hat ja wohl weniger mit "Ermittlungen in alle Richtungen" zu tun, sondern nähert sich eher verdächtig einer amtlichen Strafvereitelung.
  7. #26

    Ist der Verfassungsschutz die NPD?

    Ich verfolge die Berichterstattung über diese unglaublichen Verbrechen sehr intensiv und mir drängt sich mehr und mehr der Verdacht auf, dass der Verfassungsschutz (oder sollte man besser sagen: die Verfassungsbeschmutzer! ) die NPD ist. Kann es sein, dass sie aus diesem Grunde ihre V-Leute nicht abziehen wollen? Es ist ja bekannt, dass der Verfassungsschutz die NPD in der ehemaligen DDR in den 90er Jahren massgeblich mit aufgebaut hat um die NPDler zu "kontrollieren". Wie anders lässt es sich erklären, dass die Neonazis im Osten mit Steuergeldern finanziert werden.
    Sollte da was aus dem Ruder gelaufen sein? Oder ist die Gesinnung der leitenden "Verfassungsbeschmutzer" eben entsprechend nah oder deckungsgleich der Ideologie der Neonazis. Wenn man die Entstehungsgeschichte des BfV betrachtet ist diese Überlegung naheliegend.
    Ich bin ziemlich sicher, dass die "Verfassungsbeschmutzer" aller Landesämter und des BfV alles versuchen werden, die weiteren Ermittlungen zu behindern.
    Einzige Lösung dieses Dilemmas scheint mir zu sein, den Verfassunbgsschutz aufzulösen und mit neuem Personal komplett neu aufzubauen.
    Vielleicht sehe ich die Angelegenheit als Auslandsdeutscher auch ein bischen anders. Entfernung verändert die Perpektive.
    Salut


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